Landkreis Tirschenreuth
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Nach Abstimmung zwischen Kursleiter Uli Roth und dem Leiter der Hauptverwaltung Walter Brucker besuchten drei Kurse zur Berufs- und Studienorientierung des Stiftland-Gymnasiums das Landratsamt Tirschenreuth. Dort wurden die gut 30 Schülerinnen und Schüler von Landrat Wolfgang Lippert im großen Sitzungssaal begrüßt.

Walter Brucker (Leiter der Haupt- und Personalverwaltung), Sebastian Putzer (Bauverwaltung), Katharina Trottmann (öffentliche Sicherheit und Ordnung/ Passwesen), Inge Üblacker (Sachbearbeiterin Personalwesen), Judith Sollfrank (stv. Sachgebietsleiterin im Sozialamt), Landrat Wolfgang Lippert, daneben die Schülerinnen und Schüler der BuS-Kurse Heldwein, Bartmann und Roth mit ihren Kursleitern (v. r.).

Lippert stellte in seinem Grußwort die Behörde mit seinen knapp 400 Beschäftigten und den zahlreichen beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten vor. Ihn würde es vor allem freuen, so Lippert, wenn nach erfolgter Berufsausbildung möglichst viele der jungen Leute im Landkreis bleiben würden. Er hob hervor, dass es das erste Mal sei, dass das Gymnasium angefragt habe, um vor Ort einen Einblick in die Kreisverwaltungsbehörde zu erhalten.

Dann stellte er die "Referenten" des Nachmittags vor: Frau Inge Üblacker aus der Personalverwaltung begann mit einem interessanten Vortrag zum Berufsbild eines Diplom-Verwaltungswirts, einem dualen Studiensystem, das aus fachtheoretischen Studienabschnitten von insgesamt 21 Monaten und berufspraktischen Ausbildungszeiten von insgesamt 15 Monaten besteht und in Hof an der Hochschule für den öffentlichen Dienst angeboten wird. Zugangsvoraussetzungen, Studieninhalte, Verdienst- und spätere Einsatzmöglichkeiten wurden von Frau Üblacker eingehend erläutert. Besonders plastisch wirkten die Beschreibungen dreier Kandidaten, die diese Form der Ausbildung erst vor kurzem selber durchlaufen haben und jetzt in verschiedenen Sachgebieten des Landratsamtes eingesetzt seien. Judith Sollfrank berichtete von ihren Erlebnissen während eines Auslandsaufenthalts in England und schilderte ihre Eindrücke aus dem Studium. Sebastian Putzer ist inzwischen eigenverantwortlich in der Bauverwaltung eingesetzt und berichtete von seinem Berufsalltag. Katharina Trottmann erzählte, dass sie zunächst Lehramt an einer Uni studierte, dann aber nach Hof gewechselt sei und so vor allem die Unterschiede beider Ausbildungsmöglichkeiten kenne.

Alle drei erwähnten in ihren Ausführungen übereinstimmend, dass die überschaubar kurze Studienzeit von drei Jahren, die guten Übernahmechancen, die durchweg als abwechslungsreich empfundenen Tätigkeitsfelder sowie eine Besoldung schon während der Studienzeit Hauptargumente für einen Beruf in der öffentlichen Verwaltung waren. Frau Üblacker beantwortete noch manche Frage zum Thema "richtige Bewerbung" oder "Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Studium". Kursleiter Uli Roth dankte auch im Namen seiner Kollegen David Bartmann und Stefan Heldwein für den informativen Einblick ins Landratsamt und überreicht ein kleines Geschenk, verbunden mit der Bitte, dass man nächstes Jahr wieder mit einer Kursgruppe kommen dürfe.