Landkreis Tirschenreuth
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Je schöner und heißer das Sommerwetter, desto mehr lockt der Ausflug zum nächsten Badesee. Doch wer stellt sicher, dass unsere Badeseen auch gesundheitlich unbedenklich sind?

Im Landkreis Tirschenreuth werden insgesamt 11 natürliche Badegewässer während der Freibadesaison zwischen Mai und September vom Gesundheitsamt überprüft und beobachtet. Im monatlichen Abstand wird eine Wasserprobe an sämtlichen Badeplätzen unabhängig von der Witterung entnommen. Bei der Überprüfung wird am Badeplatz u. a. darauf geachtet, ob das Wasser eine anormale Trübung oder Färbung aufweist, ob Schaumbildung, ein Ölfilm oder Gegenstände, die Verletzungen verursachen können, vorhanden sind. Auch das Wachstum gefährlicher Blaualgen wird kontrolliert.

Die Qualitätsanforderungen für Badegewässer schreibt die Bayerische Badegewässerverordnung (in Umsetzung der EU-Badegewässer-Richtlinie) vor. Der Grad der mikrobiologischen Belastung wird in der Regel anhand von sogenannten Indikatorkeimen bestimmt. Bei diesen Keimen handelt es sich um Bakterien, die die allgemeine Gewässerbelastung anzeigen und um Darmbakterien, die von Warmblütern ausgeschieden werden. Die Bewertung der Untersuchungsergebnisse orientiert sich dabei an sogenannten Leit- und Grenzwerten.

Die Gewässerqualität der überprüften Badeseen im Landkreis Tirschenreuth ist durchwegs als gut bis sehr gut zu bezeichnen. In den letzten Jahren waren Grenzwertüberschreitungen sehr selten und meistens im Zusammenhang mit ungünstigen Witterungsverhältnissen.