Landkreis Tirschenreuth
A+
Ao
A-
b

Bogenschießen und Wikingerschach

Zahlreiche Teilnehmer beim Familienerlebnistag 2017 des Bündnisses für Familie

Bei angenehmen Temperaturen konnten Ende Juli mehrere Familien einen etwas anderen Erlebnistag, verbunden mit einer Schatzsuche, im Geschichtspark in Bärnau verbringen. Organisiert von der Arbeitsgruppe „Bildung und Umfeld“ des Bündnisses für Familie im Landkreis führten Erlebnispädagogen von „Learning Campus“ die Maßnahme durch.

Mit lustigen Kooperationsspielen wärmte sich die Gruppe zunächst am Vorplatz des Geschichtsparks auf. Interessiert nahmen anschließend sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen die Informationen zum Geschichtspark bei einer kurzen Führung auf. Sehr anschaulich wurde das Ganze noch dadurch, dass zeitgleich zahlreiche „Mittelalterakteure“ ihren Handwerkertätigkeiten nachgingen und sogar ein mittelalterlicher Reiter (siehe Bild) durch die Anlage ritt.  

Teilweise als Gruppe, teilweise einzeln gab es auf dem Weg zur Schatztruhe zahlreiche Aufgaben zu erfüllen. Alle insgesamt 32 Teilnehmer – Mädchen, Jungen, Mütter, Väter und andere Familienangehörige - stellten sich mutig, geduldig und konzentriert den Herausforderungen beim Bogenschießen, Speerwerfen oder beim Wikingerschach. Gute Teamarbeit war beim Abschlussspiel gefordert, um die Schatztruhe problemlos öffnen zu können. Hier wartete für alle eine kleine Überraschung.

Sehr anschaulich war die Führung durch den Geschichtspark – zahlreiche Akteure in Mittelaltergewand stellten das Leben und Arbeiten der damaligen Zeit dar
Besonderes Highlight vor allem für die Kinder: Sogar ein mittelalterlicher Reiter mit Schwert war an diesem Tag im Geschichtspark anzutreffen.
Zur Auflockerung und zum Einstieg gab es lustige Kooperationsspiele
Für alle eine Herausforderung: Wer trifft ins Ziel?

Familienbildung und familienfreundliches Umfeld

Die anwesenden Arbeitsgruppenmitglieder von rechts:
Deborah Bregler, Kathrin Rüth, Nadine Braun, Astrid Baierl, Gisela Worf, Elisa-beth Schieder, Marianne Fütterer, Andrea Gebhard, Inge Pannrucker, Jessika Wöhrl-Neuber, Christina Ponader

Vernetzungstreffen im Familienzentrum Mittendrin in Kemnath

 

 

Voneinander wissen und miteinander kooperieren – das ist einer der Schwerpunkte der Arbeit im Bündnis für Familie. Die Arbeitsgruppe „Bildung und Umfeld“ traf sich nun erneut zur Vernetzung – diesmal im Familienzentrum Mittendrin in Kemnath. Neben dem fachlichen Austausch der anwesenden Vertreter der unterschiedlichen Institutionen schritten auch die gemeinsamen Planungen zum Familienerlebnistag im Juli und den Familienfilmabenden im November weiter voran. Geplant sind kostenlose Familienfilmveranstaltungen in 3 Kommunen im Landkreis. Die Termine werden vorab zeitnah separat in der Presse veröffentlicht.

Anschließend stellte Jessika Wöhrl-Neuber die Räumlichkeiten und vielfältigen Angebote des Familienzentrums Mittendrin bei einem Rundgang vor.
Die Arbeitsgruppe setzte sich bei ihrer Gründung das große Ziel, zu einem familienfreundlichen Umfeld im Landkreis beizutragen und die Erziehungskompetenzen von Eltern zu stärken.

"Knockin` on heaven`s door" | Kreisjugend- und Familientag 2017 in Plößberg

Das Bündnis für Familie macht beim Projekt: „Knockin` on heaven`s door – Wir öffnen Türen!“ der evangelischen Jugend Weiden mit und hat im Rahmen dessen eine eigene Türe gestaltet. Sie wurde am Kreisjugend- und Familientag 2017 in Plößberg von den Kindern und ihren Eltern mit gestaltet, indem die Rückseite bemalt und die Vorderseite mit Aussagen zum Thema Familie bestückt wurde. Für die sehr gut gelungene Vorarbeiten, wie z. B. die Schweißarbeiten, der Entwurf und die Anfertigung der Vorderseite, sind Sabine Frank und ihr Mann verantwortlich.

Schon am Abend des Kreisjugend- und Familientages war die Türe, zusammen mit zwei von der evangelischen Jugend an diesem Tag gestalteten Türen, Gegenstand des abschließenden ökumenischen Gottesdienstes. Sie wird gemeinsam mit ca. 70 anderen Türen, die zu diesem Projekt gestaltet wurden, am Wochenende vom 01.07. bis 02.07. im Max-Reger-Park in Weiden ausgestellt.

Weitere Infos im Flyer.

Vorzeichnen und abkleben für die Gestaltung der Türe
Die Rückseite der Türe wurde am Kreisjugen- und Familientag fleißig von den Kindern bemalt.
Auf selbstgebastelten Schlüsselanhänger wurden Aussagen zum Thema Familie aufgeschrieben, an alte Schlüssel befestigt und an die Tür genagelt
Die für den Kreisjugend- und Familientag fertig gestaltete Türe.
Viel Schweiß und harte Arbeit wurde in die Gestaltung der Türe gesteckt.
Die Türe war Gegenstand des ökumenischen Gottesdienstes am Abend des Kreisjugend- und Familientages.

Besuch im Kinderdorf

Viel geplant ist bei der Arbeitsgruppe "Bildung und Umfeld" des Netzwerks Bündnis für Familie für das Jahr 2017. Beim Treffen im SOS-Kinderdorf diskutieren sie neue Vorhaben und bekommen einen Einblick.

Die Arbeitsgruppe hat sich bei ihrer Gründung zum Ziel gesetzt, dazu beizutragen, ein familienfreundliches Umfeld im Landkreis zu gestalten und die Erziehungskompetenzen von Eltern zu stärken. So steht wieder der Familienerlebnistag im Geschichtspark Bärnau und die Unterstützung der inklusiven Kinderferienbetreuung in Mitterteich auf der Agenda. Derzeit neu in Planung sind Familienfilmabende im Herbst für Kinder und Eltern.

Vielfältige Angebote

Ein neuer Themenbereich ist die Vernetzung der Träger der Familienbildung im Landkreis. Für alle Lebens- bzw. Bedarfslagen gibt es eine Vielzahl an unterstützenden Angeboten von verschiedenen Institutionen.

An die Besprechung schloss sich ein geführter Rundgang bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände des SOS-Kinderdorfs an. Holger Hassel, Leiter des Kinderdorfs, berichtete den interessierten Zuhörern, wie Kinder und Jugendliche im Kinderdorf leben, wie sie in ihrer Entwicklung gefördert und mit welchen Angeboten die Familien unterstützt werden.

Sozialarbeit für Schulen

Kernangebote seien dabei die Kinderdorffamilien. Hier werde demnächst eine neue Familie eröffnet. Es gäbe bisher vier Wohngruppen, drei in Immenreuth und eine Außenwohngruppe in Bayreuth. Zusätzlich auch eine heilpädagogische Tagesgruppe. Außerdem werden ambulante Hilfen zur Unterstützung von Familien und für betreutes Wohnen angeboten. Für fünf Schulen der Region wurde die Jugendsozialarbeit übernommen.

50 Jahre SOS-Kinderdorf

Zusätzlich setze das Kinderdorf durch öffentliche Kulturveranstaltungen für Kinder, aber auch für Familien aus der Region weitere Akzente. Auch in der Flüchtlingshilfe engagiert sich das Kinderdorf: Ehrenamtliche würden unterstützt, regionale Helferkreise vernetzt und Netzwerkarbeit mit Vereinen und Arbeitgebern organisiert.

Besonderes Highlight, so Hassel, wird die große Feier anlässlich des 50-jährigen Jubiläums am 1. Juli. Nach einem offiziellen Festakt am Vormittag schließt sich am Nachmittag ein großes Familienfest an.

Neuer Pflegenotfallflyer

Am 25.01.2017 wurde die neue Infobroschüre beim Plenumstreffen des lokalen Bündnisses für Familie offiziel vorgestellt.

Die kürzlich erschienene Neuauflage des Pflegenotfallflyers soll allen Betroffenen oder Angehörigen eine Orientierungshilfe bieten und mögliche Anlaufstellen im Landkreis Tirschenreuth aufzeigen. Zudem werden die gesetzlichen (Neu-) Regelungen möglichst kompakt und übersichtlich dargestellt werden.

Bild von links: Landrat Wolfgang Lippert, Gerlinde Englmann, Sabine Frank, Evelin Schrems, Manfred Dietrich

Zum Download des Flyers geht es hier.

Inklusive Kinderferienbetreuung findet weiterhin Fortsetzung

Auch im Jahr 2016 fand die Inklusive Kinderferienbetreuung unter der Trägerschaft der Offenen Behindertenarbeit - Familienentlastender Dienst e. V., angestoßen vom Bündnis für Familie im Jahr 2013, wieder statt. 

Einige Städte und Gemeinden erklärten sich bereit, bei dieser Ferienbetreuung TeilnehmerInnen aus ihrem Zuständigkeitsgebiet finanziell zu unterstützen. Eine finanzielle Unterstützung ist auch seitens des Jugendamtes nach Einkommensprüfung möglich.

Die Inklusive Kinderferienbetreuung wird auch 2017 wieder angeboten.

Anmeldungen können bereits jetzt entgegengenommen werden. 

Flyer zum Downloaden

 

 

Botschafter für Familienfreundlichkeit

Auszeichnung für Betriebe mit familienbewusster Personalpolitik im Landkreis Tirschenreuth

Erstmals zeichnete das hiesige "Bündnis für Familie" sechs Unternehmen aus. Gewürdigt wurden sie für ihre Bemühungen, dass Mitarbeiter Beruf und Familie unter einen Hut bringen können.

"Familienfreundlichkeit geht uns alle an", sagte Sabine Frank, Koordinatorin im Netzwerk "Bündnis für Familie" bei der Preisverleihung im AWO-Haus der Pflege in Mitterteich. Urkunden und die neu entwickelte Skulptur "Botschafter für Familienfreundlichkeit", entworfen und gefertigt von den Zukunftscoaches und Auszubildenden des Berufsschulzentrums Wiesau, gingen an den Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, den Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes, die Horn Glass Industries AG (Plößberg), die Schott AG (Mitterteich), Metall Schraml (Waldershof) und Siemens Healthcare (Kemnath).

Zentraler Wettbewerbsfaktor

Landrat Wolfgang Lippert nannte den Umstand, familienfreundliche Unternehmen im Landkreis zu haben, einen Glücksfall. "Familienfreundliche Unternehmen gehören zur Willkommenskultur des Landkreises", sagte Lippert. "Ob es gelingt, qualifizierte Fachkräfte zu finden und dauerhaft im Unternehmen zu halten, hängt nicht zuletzt von gelebter Familienfreundlichkeit ab." Hinzu komme, dass eine familiengerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen ein zentraler Wettbewerbsfaktor für die Region und ein wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sei. Familienfreundliche Arbeitgeber, so Lippert weiter, zeichneten sich nicht nur durch entsprechende Angebote und Modelle für Mitarbeiter aus, sondern auch durch eine entsprechende Unternehmens- und Führungskultur sowie innerbetriebliche Kommunikation. "Unternehmen, die so arbeiten, können also nur punkten", sagte Lippert.

Die Glückwünsche der Stadt Mitterteich überbrachte Bürgermeister Roland Grillmeier. Seiner Ansicht nach schlage das "soziale Herz" in Mitterteich ganz besonders laut.

Nähere Infos zur Auszeichnung:

Flyer_2017

Den Bewerbungsbogen 2017 zum Downloaden finden sie hier

Die Auszeichnung wird voraussichtlich im zweijährigen Turnus, also wieder im Herbst 2018, ausgeschrieben.

Kreisjugend- und Familientag 2016 in Fuchsmühl

Auch am Kreisjugend- und Familientag 2016 in Fuchsmühl beteiligte sich das Bündnis für Familie wieder mit einem Bastelangebot. Diesmal wurden verschiedene bunte Tiermasken gebastelt. Für die Erwachsenen gab es Informationen zum Bündnis und den Mitgliedsorganisationen.

Familienerlebnistag 2016

Bei angenehmen Temperaturen konnten  in diesem Jahr erneut mehrere Familien einen etwas anderen Erlebnistag, verbunden mit einer Schatzsuche im Geschichtspark in Bärnau verbringen. Mit Unterstützung der „Arbeitsgruppe Familienfreundliches Umfeld“  des Bündnisses für Familie im Landkreis führten Erlebnispädagogen von „Learning Campus“ die Maßnahme durch. Interessiert nahmen sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen die Informationen zum Geschichtspark bei einer kurzen Führung auf. Sehr anschaulich wurde das Ganze noch dadurch, dass zeitgleich zahlreiche „Mittelalterakteure“ ihren Handwerkertätigkeiten nachgingen.

Auf dem Weg zur Schatztruhe gab es einige Aufgaben zu erfüllen, teilweise als Gruppe, teilweise einzeln. Alle Mädchen und Jungen, Mütter und Väter stellten sich mutig, geduldig und konzentriert den Herausforderungen beim Bogenschießen, Speerwerfen oder beim Wikingerschach. Beim Abschlussspiel war gute Teamarbeit mit entsprechenden Absprachen gefordert, um die Schatztruhe problemlos öffnen zu können.

„Familie die Säule des Lebens“- Bündnis für Familie zu Besuch bei der Lebenshilfe

Tirschenreuth (LK). Auf ein turbulentes Jahr 2015 konnte das Bündnis für Familie beim jährlichen Plenumstreffen zurückblicken. Die Mitglieder des landkreisweiten Netzwerks trafen sich diesmal in den Räumen der Lebenshilfe in Mitterteich.

Schirmherr und Landrat Wolfgang Lippert wies in seiner Begrüßung auf die Aktualität der vom Bündnis aufgegriffenen Thematik der Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien hin.
Mit 45 Mitgliedsorganisationen, vertreten durch 65 Einzelpersonen, ist der landkreisweite Zusammenschluss zu einem großen und wichtigen Netzwerk gewachsen.

Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier stellte das aktuelle Vorhaben „Barrierefreie Kommune“ vor. Mit diesem Modellprojekt soll im öffentlichen Raum barrierefreie Mobilität, selbstbestimmte und aktive Lebensführung und Teilhabe am öffentlichen Leben für Menschen mit körperlichen Einschränkungen aber auch für Eltern mit Kinderwägen ermöglicht werden.

Koordinatorin Sabine Bauer berichtete von den Aktivitäten der inzwischen drei Unterarbeitsgruppen.
Mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Familienfreundliche Personalpolitik in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ bei der Fa. Schraml Metallbau in Waldershof konnte die Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ eine interessante und gut besuchte Aktion verzeichnen.
Die Arbeitsgruppe „Familienfreundliches Umfeld“ unterstützte die Inklusive Kinderferienbetreuung der Offenen Behindertenarbeit – Familienentlastender Dienst e. V. erneut im Bereich der Bewerbung. Mit einem Familienerlebnistag im Geschichtspark in Bärnau ermöglichte man interessierten Familien einen erlebnisreichen Tag mit Bogenschießen und Einbaumfahrt.
Die Arbeitsgruppe „Familienbildung“ fokusierte die Erfassung und bessere Vernetzung von Anbietern der Familienbildung im Landkreis.

Anschließend erfolgte eine Vorstellung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Tirschenreuth durch den Geschäftsführer Berthold Kellner. Die Anwesenden zeigten sich dabei sichtlich beeindruckt von der großen Angebotspalette, die landkreisweit für Menschen mit Behinderung angeboten wird.
Hierbei wirkt die Lebenshilfe beispielsweise durch die interdisziplinären Frühförderung, schulvorbereitenden Einrichtungen, der heilpädagogischen Tagesstätte, diverse mobile Hilfen oder durch das Förderzentrum für geistige Entwicklung. Aber auch eine Buchhandlung, ein Reinigungsdienst und die Cafeteria im Bezirksklinikum Wöllershof stehen unter der Trägerschaft der Lebenshilfe.

Den organisatorisch eng an der Lebenshilfe angelehnten Verein „Offene Behindertenarbeit – Familienentlastender Dienst“ (OBA-FeD e. V.) stellte Leiter Erwin Bösl vor. Hier werden alltagsorientierte Hilfen und Beratung für Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen und deren Familien angeboten. Ein enorm vielfältiges Angebot wird im Bereich der Freizeitgestaltung geschaffen.
Bösl freut sich über die gute Vernetzung mit anderen Trägern. Durch eine begleitende Assistenz soll es interessierten Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ermöglicht werden, auch an anderen Angeboten außerhalb der OBA-FeD teilzunehmen.

Frau Christina Ponader stellte das seit 2015 ins Leben gerufene Projekt „Netzwerk Inklusion“ vor. Das von der Aktion Mensch geförderte Vorhaben soll gemeinsam mit unterschiedlichen Netzwerkpartnern inklusive Strukturen vor allem in den Bereich Bildung, Arbeit und Freizeit aufbauen. Hierbei müssten vor allem noch vorhandene Barrieren im Denken abgebaut werden

Podiumsdiskussion in Waldershof

 

Die Arbeitsgruppe "Familie und Arbeitswelt" des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth hat am 21.10.2015 bei der Firma Schraml, Metallbau in Waldershof zur Podiumsdiskussion "Familienfreundliche Personalpolitik in kleinen und mittleren Unternehmen" eingeladen.

OTV-Moderator Thomas Bärthlein führte die Diskussion, an der sich Juniorchef Alexander Schraml, Florian Rieder von der IHK Regensburg, die Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Gerlinde Reindl, Handwerksmeister Wolfgang Schmid, DGB-Geschäftsführer Christian Dietl und Wirtschaftsförderer Manfred Dietrich beteiligten.

Landrat Wolfgang Lippert betonte bei seiner Begrüßung, dass der Landkreis immer mehr Menschen verliere. Familienfreundliche Personalpolitik könne zur Fachkräftebindung vor Ort beitragen. Mit einem Geschenkkorb bedankte er sich beim Gastgeber, Seniorchef Reinhold Schraml.

Tenor der Diskussion war die Bedeutung der kleinen, familienfreundlichen Gesten wie beispielsweise die zeitliche Flexibilität in familiären Notsituationen oder die Übernahme von Kindergartenbeiträgen. Auf die grundsätzlich positive Haltung des Arbeitgebers zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf komme es an. Hier sei eine offene Kommunikation im Betrieb sehr wichtig. Unbestritten blieb die positive Wirkung von Familienfreundlichkeit auf die Arbeitsleistung.

Einprägend betonte Alexander Schraml: "Die Familie ist die Säule des Lebens"

Eine anschließende Betriebsbesichtigung des international erfolgreichen, mittelständischen Betriebs, rundete die Veranstaltung ab.

Kreisjugendtag 2015 in Bärnau

Am Kreisjugendtag 2015 in Bärnau beteiligte sich das Bündnis für Familie mit einem Bastelangebot für die kleinen Gäste. Mit Klopapierrollen und anderen Bastelutensilien wurden lustige Tiere gefertigt die mit nach Hause genommen werden konnten. Informationen zum Bündnis und den Mitgliedsorganisationen gab es für Erwachsene. 

Familienerlebnistag 2015 voller Erfolg

Teamarbeit war gefragt beim ersten Familienerlebnistag Anfang August, geplant von der Arbeitsgruppe "familienfreundliches Umfeld" des Bündnisses für Familie. Sieben Familien begaben sich auf eine Schatzsuche der ganz besonderen Art. Im Geschichtspark in Bärnau leiteten Erlebnispädagogen von "Learning Campus" die Maßnahme an. Zur Einstimmung gab es eine Führung mit zahlreichen Informationen zur Anlage. Anschließend mussten auf dem Weg zur Schatztruhe zahlreiche Aufgaben erledigt werden, teilweise einzeln, teilweise als Gruppe. Körperhaltung, Geduld und Konzentration waren beim Bogenschießen gefordert. Beim Wikingerschach und beim Speerwerfen bedurfte es spezieller Techniken, um die Figuren bzw. den Baumstamm auch tatsächlich zu treffen. Einige mutige stiegen abschließend in den wackeligen Einbaum und drehten eine Runde auf dem Teich.

Plenumstreffen des Bündnisses für Familie

Lokales Bündnis fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Impuls zu Asylsuchende und Flüchtlinge im Landkreis Rückblick auf die bisherigen Leistungen und ein Ausblick auf die Vorhaben in diesem Jahr standen beim Plenumstreffen des Lokalen Bündnisses für Familie Anfang des Jahres 2015 im Gasthof Weißenstein in Fuchsmühl im Mittelpunkt. Landrat Wolfgang Lippert erinnerte an das zur Gründung des Netzwerks vor über zehn Jahren festgelegte Oberziel: den Landkreis in verschiedenen Bereichen familienfreundlicher zu gestalten, die Erziehungskompetenz zu stärken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.  Mit dem Impuls "Asylsuchende und Flüchtlinge im Landkreis Tirschenreuth - Herausforderungen und Chancen" mit Jürgen Kundrat von der Caritas und Leonhard Merkl vom Jobcenter informierte sich das Plenum über den aktuellen Stand. Die Akteure erhielten zum Beispiel Informationen über gesetzliche Regelungen, Anerkennungsstatus, Zugang zum Arbeitsmarkt und Aufenthaltserlaubnis.  Dass es sich auch im Bezug auf Intergrations- bzw. Deutschkurse für Asylsuchende oder Flüchtlinge um ein sehr komplexes Thema handelt, machte Angelika Schraml von der Volkshochschule deutlich. "Sprache ist ein sehr zentrales Thema", so Schraml. Öffentlich geförderte Deutschkurse für Asylsuchende seien zum Beispiel bis vor wenigen Jahren politisch nicht gewollt gewesen. Die drei Referenten stellten sich geduldig den Fragen der Zuhörer und zeigten auch Schwierigkeiten in den jeweiligen Handlungsfeldern auf. Bei Kaffee und Kuchen wurde anschließend über Aktuelles in den einzelnen Mitgliedsorganisationen informiert.

Good-Practice Besuch bei der Fa. Siemens in Kemnath

Wie sind in der heutigen Arbeitswelt Familie und Beruf so zu vereinbaren, dass Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber gegenseitig davon profitieren? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich im Oktober 2014 das "Bündnis für Familie" im Rahmen eines Austausches bei Siemens Healthcare in Kemnath. Standortleiter Alfred Koch und Personalchefin Stefanie Grüner stellten eingangs das Unternehmen vor. Besonders gingen sie dabei auf die Fragestellung der Teilnehmer ein, welche konkreten Maßnahmen im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf umgesetzt werden und welche Erfahrungen hier gesammelt werden konnten. Die Belegschaft von Siemens kann schon seit mehreren Jahren unterschiedlichste Leistungen zu den Themen Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder individuellen, flexiblen Arbeitsbedingungen nutzen. Des Weiteren bietet man Beratungen und Unterstützungen für verschiedenste Lebensbereiche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. "Diese werden auch gerne und oft in Anspruch genommen", so Stefanie Grüner. Weiterhin ging die Personalleiterin auf einen Trend ein, der immer deutlicher zu spüren ist. "Ging es bis vor wenigen Jahren in erster Linie um die Betreuungsmöglichkeiten von Kindern, so merke man nun immer öfters, dass die Pflege und Betreuung von kranken oder älteren Mitmenschen an Bedeutung gewinnt."

In einem anschließenden Rundgang durch die Fertigung konnten sich die Teilnehmer vor Ort einen Eindruck machen. Dabei stießen vor allem die Fitnessinseln und die individuell gestalteten Arbeitsplätze auf großes Interesse.  Stellvertretender Landrat Roland Grillmeier dankte im Namen aller Anwesenden, dem Bündnis für Familie sowie dem Landkreis für das beispielhafte Engagement von Siemens. Er betonte wie wichtig es sei, so lange wie möglich in allen Lebenslagen Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

10-jähriges Gründungsjubiläum - Aktionstage 2014

Im Mai 2014 konnten sowohl in Mitterteich als auch in Kemnath zahlreiche Kinder und Jugendliche ihr Glück beim Luftballonwettbewerb anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth versuchen. Tatsächlich wurden im Laufe der letzten Monate 18 Karten zurückgesandt. Ebensoviele Kinder konnten sich nun bei der Verleihung über Preise im Gesamtwert von über 300 € freuen. Sabine Bauer, Bündniskoordinatorin, überreichte die Urkunden und die zahlreichen Preise in den beiden Veranstaltungsorten und bedankte sich in diesem Rahmen bei den zahlreichen Sponsoren aus den Reihen des Bündnisses. Neben unterschiedlichen Spielen konnten Verzehr-, Tank- oder Getränkegutscheine vom Gaststättenkreisverband, Gutscheine für Kurse der Volkshochschule, Bücher vom Gesundheitsamt und Freibadkarten der Bäder Mitterteich und Immenreuth für die nächste Saison gewonnen werden.  Bis nach Regensburg schaffte es der Ballon von Josef, 8 Jahre, und verhalf ihm damit mit 105 zurückgelegten Kilometern mit großem Abstand zum 1. Platz. Gestartet war der Ballon in der Lebenshilfe Mitterteich. Mit 61 Kilometern erreichte Quirin, 5 Jahre, aus der Kita Li-La-Löhle in Kemnath den 2. Platz. Somit teilten sich die beiden ersten Plätze auf beide Aktionsorte auf. Mit freudigen Gesichtern nahmen die anwesenden Gewinner und Gewinnerinnen ihre Preise entgegen. Die Geschenke der Kinder, die nicht anwesend sein konnten, wurden über die Einrichtungen übergeben.

Gewinner in Mitterteich
Gewinner in Kemnath
Aktionstag in Kemnath
Aktionstag in Mitterteich

Kreisjugendtag 2014 in Neusorg

Mit einem Malangebot und kleinen Geschenken für Kinder und Informationen für Erwachsene beteiligte sich das Bündnis für Familie wieder am Kreisjugendtag, der 2014 in Neusorg stattfand. Trotz sengender Hitze zeigten sehr viele Besucher großes Interesse am Stand.

Geldwerte Vorteile auch bei familienfreundlichen Maßnahmen

Gerade in unserem ländlichen Raum ist der demographische Wandel für viele Unternehmen bereits heute deutlich spürbar. Dies stellt möglicherweise auf Dauer eine immer größer werdende Belastung und ggf. auch eine Gefährdung des Betriebes dar. Kreative, nachhaltige Ideen sind zur Begegnung dieser Entwicklung gefragt. Patentrezepte hierzu gibt es nicht - allerdings viele kleine Bausteine, die ein Unternehmen für die Fachkräfte- und Nachwuchssicherung für morgen für sich nutzen kann. Ein Baustein heißt Familienorientierung. Tatsächlich rechnet es sich, wenn Betriebe ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Was ist jedoch hierbei zu berücksichtigen? Welche steuerlichen Vorteile ergeben sich und was kostet Familienorientierung in der Praxis?  Diese und weitere Fragen beantwortete der Referent Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Reiner Rosnitscheck im Juli 2014 ab 18:00 Uhr in der Friedenfelser Schlossschänke. Die Arbeitsgruppe "Familie und Arbeitswelt" des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth lud dazu alle Interessierten ein. Reiner Rosnitscheck zeigte an vielen Beispielen auf, dass es sich rechnet, wenn Betriebe ihren Mitarbeitern eine leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Auch Martin Faget vom Regionalmanagement und Sandra Hennig von der IHK Regensburg gaben den Besuchern der Veranstaltung viele interessante Aspekte mit auf den Weg.

Plenumstreffen 2014

 Die Mitglieder des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth zogen im Mehrgenerationenhaus in Mitterteich im Rahmen der jährlichen Plenumssitzung Bilanz. Geschäftsführerin Sabine Bauer bedankte sich für das besondere Engagement aller Beteiligten.  Bereits seit Juli 2004 existiert das Bündnis im Landkreis. Somit feiert es dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Das Plenum besteht aus zwei Arbeitsgruppen, die aktiv bestimmte Ziele verfolgen. Die Förderung eines familienfreundlichen Umfelds und die Stärkung von Erziehungskompetenz sind die Ziele einer Gruppe. Die andere beschäftigt sich mit dem Thema "Familie und Arbeitswelt". In den insgesamt 13 Treffen der Arbeitsgruppe konnte so einiges auf die Beine gestellt werden.  Das Bündnis war im vergangenen Jahr sowohl am bundesweiten Aktionstag, am "Frauen-Infotag" in Kemnath und am Kreisjugendtag in Waldsassen mit Aktionen vertreten. Auch organisierte die Arbeitsgruppe "Familie und Arbeitswelt" einen Best-Practice-Besuch bei der Firma Samhammer. Die "Inklusive Kinderferienbetreuung" der Offenen Behindertenarbeit / Familienentlastender Dienst wurde von der Arbeitsgruppe "Familienfreundliches Umfeld/Erziehungskompetenz" angestoßen, weiter begleitet und unterstützt. Aber auch für dieses Jahr ist wieder so einiges geplant: Zum Beispiel ein "Best-Practice-Besuch", eine Informationsveranstaltung für Arbeitgeber und Personalverantwortliche und der weitere Ausbau der Kinderferienbetreuung im Landkreis. Im offenen Dialog diskutierten die Anwesenden interessante Themen für die weitere Bündnisarbeit und erfuhren Wissenswertes über die einzelnen Mitgliedsorganisationen. Zum Abschluss gab es einen geführten Rundgang durch das Mehrgenerationenhaus und die Rappelkiste des Kinderschutzbundes, bei dem sich die Bündnismitglieder ihr eigenes Bild von der Einrichtung machen konnten.   

Gelungener Start der Inklusive Kinderferienbetreuung

Als vollen Erfolg verbuchte die Projektgruppe „Inklusive Kinderferienbetreuung“, bestehend aus dem Bündnis für Familie, der Lebenshilfe KV Tirschenreuth und Bürgermeister Roland Grillmeier den Ausbau der Kinderferienbetreuung. Während 3 Sommerferienwochen im August 2013 konnten arbeitende Eltern erstmals auch ihren nichtbehinderten Nachwuchs bei der Ferienbetreuung der Offene Behindertenarbeit – Familienentlastender Dienst e.V. in sehr guten Händen wissen. Die Initiatoren machten sich bei einem Besuch vor Ort ein eigenes Bild: Behinderte und nicht behinderte Kinder bastelten in dieser Zeit zusammen Schmetterlinge und backten Amerikaner. Das abwechslungsreiche Angebot nutzten insgesamt 9 nichtbehinderte Kinder aus Mitterteich und den umliegenden Gemeinden. Die Fortführung für das nächste Jahr ist bereits sicher. Schon heute gäbe es hierfür Nachfragen. Projektleiterin Frau Jätschmann gab ein kurzes Resümee ab und erklärte die pädagogischen Aspekte des Angebots. Zahlreiche Beispiele zeigten, dass die Kinder äußerst schnell mögliche Berührungsängste abbauten. Sowohl die Kinder als auch deren Eltern seien von diesem inklusiven Projekt begeistert. Im Namen des Bündnisses für Familie bedankte sich Frau Bauer als Geschäftsführung ausdrücklich bei Herrn Grillmeier und Herrn Kellner für die aufgeschlossene Haltung gegenüber der Thematik vom ersten Kontakt an. Somit konnte in kurzer Zeit ein hervorragendes, qualitativ hochwertiges Angebot mit Vorbildcharakter über die Landkreisgrenzen hinaus geschaffen werden. Zur Nachahmung empfohlen wurde die Bereitschaft der AWO, auch weiterhin ihre Mitarbeiter bei der Betreuung ihrer Kinder finanziell unter die Arme zu greiffen. „Als Arbeitgeber sehe ich mich in der Pflicht, meine Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch aktiv zu unterstützen“ so Angelika Würner. Herr Ott von der AOK und Mitglied im Bündnis für Familie, überreichte den Kindern zahlreiche Geschenke. Auch er sprach seinen ausdrücklichen Dank für die Schaffung dieses Angebots aus und lobte das Engagement seitens aller Beteiligten.