Landkreis Tirschenreuth
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Die Kommunale Jugendarbeit schult ehrenamtlich Aktive in der Kinder- und Jugendarbeit. Jährlich finden Angebote zu aktuellen Themen im Rahmen sog. BetreuerImpulse statt. Die Ausbildung zum Jugendgruppenleiter im Rahmen der Juleica-Schulung wird im zweijährigen Turnus in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring durchgeführt. Auf individuelle Nachfrage können Schulungen zu bestimmten Themen auch im Verein oder der Jugendgruppe vor Ort angeboten werden.

Die Angebote für Jugendgruppenleiterinnen und Jugendgruppenleiter richten sich sowohl an Personen, die als ehrenamtliche Betreuer in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv werden wollen, als auch an bereits Erfahrene, die ihr Wissen auffrischen oder erweitern möchten. Neben den Inhalten wird auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Aktiven sowie mit den Referentinnen und Referenten ermöglicht.

Download Referenten-vor-Ort-Schulungen  2017

Download TIeRisch gut drauf... Präventionsangebot im Landkreis Tirschenreuth 2017

Schulungen 2017

Juleica-Schulung 2017

Die Teilnehmer der Juleica-Schulung hatten ein straffes Programm zu bewältigen.
Körperliche Einschränkungen im Ansatz erfahren konnten die Teilnehmer beim Schulungsbaustein „Inklusion“.
In einem kleinen Wettkampfspiel konnten die Teilnehmer ihre Geschicklichkeit und ihre Zusammenarbeit in der Gruppe beweisen.

Schulung der Kommunalen Jugendarbeit und des Kreisjugendrings für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit

Mit viel Begeisterung verbrachten elf Ehrenamtliche der Kinder- und Jugendarbeit zwei Wochenenden in der Jugendherberge Tannenlohe, um die Jugendleitercard (JuLeiCa) zu erwerben. Organisiert und durchgeführt wurde die Schulung von der Kommunalen Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring. Die Teilnehmer behandelten dabei pädagogische und gesetzliche Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit. Aber auch Prävention sexualisierter Gewalt, Inklusion sowie Suchtprävention bzw. Vorbildfunktion fanden ihren Raum. Auch Teilnehmer, die bereits längere Zeit in der Kinder- und Jugendarbeit tätig waren, konnten viele neue Erfahrungen für die Praxis sammeln. Durch verschiedene Methoden, Spiele und Kleingruppenarbeit wurden die Lerninhalte bis in den späten Abend vertieft und praktisch veranschaulicht.

Ein Highlight am ersten Wochenende stellte der Bereich „Erlebnispädagogik im Jugendgruppenalltag" dar, bei welchem durch verschiedene Übungen soziale Kompetenzen und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe gestärkt wurden. Eine Attraktion am zweiten Wochenende war der Themenbereich "Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit". Referentin Christina Ponader vom Netzwerk Inklusion gab den Teilnehmern die Möglichkeit körperliche Einschränkungen selbst zu erleben. In einem Alterssimulationsanzug, mit Simulationsbrillen für Sehbehinderungen und in Rollstühlen wurden alltägliche Herausforderungen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen für die Teilnehmer zumindest im Ansatz erfahrbar.

Die Juleica-Schulung findet im zweijährigen Turnus statt. Sie erstreckt sich über mindestens 34 Stunden und ist inhaltlich nach den bayerischen bzw. bundesweiten Qualitätsstandards konzipiert.

Betreuerimpuls Alles männlich

„Alles männlich?!“ hieß es bei der Schulung über geschlechterreflektierte Jungenarbeit in den Räumen der Lebenshilfe in Mitterteich. Zahlreiche ehren- und hauptamtlich Aktive in der Jugendarbeit beteiligten sich an dieser Kooperationsveranstaltung der Kommunalen Jugendarbeit und dem Netzwerk Inklusion. Referent Sebastian Knipper von der Jugendbildungsstätte Windberg berichtete von seinen eigenen Erfahrungen bei Jungenfreizeiten und verdeutlichte die Inhalte mit praktischen Übungen.

So diskutierten die Teilnehmer zunächst, was sie selbst an sich für eher typisch männlich oder typisch weiblich hielten. Bei der Übung „Geschlechtertausch“ stellten zwei Kleingruppen „typisch“ weibliches und „typisch“ männliches Verhalten gegenüber was auf teils witzige Weise vorhandene Vorurteile beleuchtete. Beim theoretischen Impuls wurde klar, dass das Hervortreten biologischer Anlagen von Jungs enorm vom sozialen Umfeld geprägt und beeinflusst wird. Knipper verwies hierbei auf die Bedeutung und Herausforderung, die sich dadurch für die Jugendarbeit ergeben. Die Teilnehmer wurden angeregt, Jungs nicht in eine Schublade zu stecken sondern in ihrer Individualität und Vielfalt wahrzunehmen und zu unterstützen. Die Ehren- und Hauptamtlichen konnten innerhalb der Veranstaltung ihre eigenen Erfahrungen teilen und durch einen intensiven Austausch neue Sichtweisen entwickeln.

Betreuerimpuls Typisch Frau

geschlechterreflektierte Arbeit mit Mädchen

Veranstaltung musste verschoben werden – neuer Termin für Anfang 2018 geplant

Betreuerimpuls Reise in den Zyklus der Frau

Für Aktive in der Jugendarbeit organisierte die Kommunale Jugendarbeit im Landkreis am letzten Samstag im September ihren mehrmals jährlich stattfindenden Betreuer Impuls. Im Rahmen eines Workshops referierte Jugendpflegerin Theresia Kunz im Haus St. Josef in Tirschenreuth über den Zyklus der Frau. Inhalte des Fortbildungsangebots waren zum einen das Aufzeigen der biologischen und seelischen Zusammenhänge des Zyklusgeschehens, zum anderen das Erlangen der eigenen Kompetenz für Körpersignale und die damit verbundene Stärkung des Wahrnehmungsbewusstseins. In entspannter Atmosphäre frischte die Workshop Leiterin mithilfe von verschiedensten Bildern und  Materialien das Wissen der sechs Teilnehmerinnen bezüglich des weiblichen Zyklus  auf und klärte gleichzeitig Unklarheiten und Fragen der Betreuerinnen. Zudem wurde  die Entwicklung des Menschen anhand eines „Lebensflusses“ dargestellt und in der Gruppe besprochen, wobei besonders die eigenen Erfahrungen der weiblichen Gruppenmitglieder mit eingebunden wurden. Des Weiteren wurden die visuell recht anschaulich dargestellten Inhalte im Kontext bereits erfahrener Betreuungssituationen mit Mädchen in der Kinder- und Jugendarbeit diskutiert.
Zum Abschluss begaben sich die jungen Frauen in eine „Fantasiereise“, um die Thematik noch einmal in Form einer Entspannungsübung Revue passieren zu lassen. Die Teilnehmerinnen bedankten sich bei Theresia Kunz für den informativen und gelungenen Vormittag.

Die Teilnehmerinnen erlebten mit Referentin Theresia Kunz (hinten stehend) aufschlussreiche Impulse für die Betreuungsarbeit.

Betreuerimpulse 2016

BetreuerImpuls Frühjahr I

Im Frühjahr beteiligten sich 20 Ehren- und Hauptamtliche in der Jugendarbeit am Betreuerimpuls "Spiel doch mit!- Spielen mit Kindern mit Fluchterfahrung". Zwei Referenntinnen, erfahren in der Arbeit mit Kindern mit Migrationshintergrund, brachten den Teilnehmern das Thema, durch theoretischen Input und praktische Übungen, näher. Sowohl kleine Kennenlernübungen mit und ohne Sprache als auch komplexere Kooperationsübungen wurden zusammen gemeistert und danch in einer Gruppenreflexion aufbereitet und für unterschiedliche Zielgruppen abgeändert. Die Teilnehmerinnen konnten nach diesem Abend mit einem größeren Verständnis im Umgang mit Kindern aus anderen Kulturen nach Hause gehen.

BetreuerImpuls Frühjahr II

"Erlebnispädagogik im Jugendgruppenalltag"

Sehr abwechslungsreich verging der Betreuer-Impuls „Erlebnispädagogik im Jugendgruppen-Alltag“. Werner Köppel, Erlebnis-und Umweltpädagoge, wusste gekonnt praktische Übungen sinnvoll in die theoretischen Inhalte einzubetten. Die Teilnehmer befassten sich mit unterschiedlichen Fragestellungen wie beispielsweise: Wo und wie können Kinder und Jugendliche in der heutigen Zeit Erlebnisse erfahren? Wie können Erlebnisse gezielt so gestaltet werden, dass ein nachhaltiger Lerneffekt stattfindet. Hierzu beschäftigten sich die Teilnehmer sowohl mit psychologischen Grundlagen als auch mit der zeitlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Zahlreiche Ideen für erlebnispädagogische Übungen testeten die interessierten Teilnehmerinnen direkt selbst aus. Sowohl Kooperations-, Team-, Kommunikations-und Konfliktlösefähigkeiten wurden mit erlebnispädagogischen Methoden angewendet und geschult.

BetreuerImpuls Herbst

"Konflikte verstehen"

Mit dem Thema „Umgang mit Konflikten in Kinder- und Jugendgruppen“ beschäftigten sich 14 interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit beim BetreuerImpuls.

Referentin Elke Pinkert, Diplom-Sozialpädagogin (FH), vermittelte wichtige theoretische Inhalte, die sie mit unterschiedlichen praktischen Übungen verdeutlichte. So wurde bearbeitet, wie und wann es zum Konflikt kommt und dargelegt, dass individuelle Bedürfnisse und Gefühle hierbei eine sehr wesentliche Rolle spielen. Bei einem kleinen Rollenspiel konnte den Teilnehmern bewusst werden, welches Verhalten bei Konflikten förderlich oder weniger hilfreich ist.

Des Weiteren wurden verschiedene Methoden vorgestellt, wie Jugendleiter streitenden Kindern oder Jugendlichen zu einer zufriedenstellenden Konfliktlösung verhelfen können. Diese Kompetenz, mit eigenen Konflikten adäquat umzugehen und diese sinnvoll selbst lösen zu können, sei für die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen enorm wertvoll. Hierbei können Haupt- und Ehrenamtliche gerade in der Jugendarbeit einen sehr guten unterstützenden Beitrag leisten.

BetreuerImpulse 2015

BetreuerImpuls Frühjahr

"Lebensrettende Sofortmaßnahmen"

Im Frühjahr beteiligten sich 9 Ehrenamtliche in der Jugendarbeit am BetreuerImpuls "Lebensrettende Sofortmaßnahmen". Organisiert und durchgeführt vom BRK, wurden die Teilnehmer an diesem Tag theoretisch und praktisch geschult. So erlernten diese beispielsweise Sofortmaßnahmen im Falle einer Notsituation von verletzten oder erkrankten Personen. Weiter auf dem Programm standen u.a. die stabile Seitenlage, eine Herzdruckmassage und das Benutzen eines Defibrillators. Am Ende des Tages wussten alle Teilnehmer, wie sich in Notfallsituationen zu verhalten und Ersthilfe korrekt zu leisten ist.

BetreuerImpuls Herbst

 "Mahlzeit"

Im Herbst fand der BetreuerImpuls "Mahlzeit" statt. Die Schulung drehte sich rund um`s Thema Essen mit Kindern und Jugendlichen in Theorie und Praxis. Wie sieht ernährungsphysiologisch eine wertvolle Mahlzeit aus, was brauchen Kinder und Jugendliche in diesem Zusammenhang und wie steht es mit der sozialen Komponente des miteinander Essens. Natürlich war die Theorie nur ein Teil des Nachmittags. Es wurde auch miteinander gekocht und dann natürlich Mahlzeit gehalten. Teilnahmevoraussetzungen gab es außer Interesse am Thema und Spaß am Kochen keine.

Juleica Schulung 2015

Im Rahmen der diesjährigen Juleica Schulung 2015, erstmals durchgeführt von der Kommunalen Jugendarbeit in Kooperation mit dem Kreisjugendring, konnten sich 12 Ehrenamtliche als Jugendleiter qualifizieren. Zwei Wochenenden mit anspruchsvollen Themeninhalten, wie Interkulturelle Kompetenz - Interkulturelle Öffnung oder Gruppenpädagogik waren die Voraussetzungen auf den Weg him zum Jugendleiter.