Landkreis Tirschenreuth
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Öffnungszeiten der Fahrerlaubnisbehörde:

Mo., Di., Mi., Fr.: 8.00-12.00 Uhr

Do.: 8.00-17.00 Uhr durchgehend

Fahrerlaubnisbehörde

Dienstfahrerlaubnis umschreiben

Der Inhaber einer Dienstfahrerlaubnis der Bundeswehr darf nur während der Dauer des Dienstverhältnisses von der Dienstfahrerlaubnis Gebrauch machen. Es besteht jedoch die Möglichkeit der Umschreibung der Dienstfahrerlaubnis in den EU-Kartenfüherschein. Bei aktivem Dienstverhältnis ist der Dienstführerschein bei Antragstellung bei der Führerscheinstelle vorzulegen. Der bisherige Zivilführerschein wird eingezogen.

Erforderliche Unterlagen:

  • aktuelles, biometrisches Lichtbild 35x45 mm
  • Dienstführerschein
  • ziviler Führerschein

Ansprechpartner:

  • Frau Andrea Rosner: Tel. 09631/88-388
  • Herr Gerhard Bauer: Tel. 09631/88-403

Beschäftigungsverhältnis als Fahrlehrer ein-/austragen

Als Fahrlehrer muss jedes Beschäftigungsverhältnis mit dem Inhaber einer Fahrschulerlaubnis in den Fahrlehrerschein eingetragen sein.

Die Zuständigkeit für die Eintragung des Beschäftigungsverhältnisses richtet sich nach dem Sitz der Fahrschule.
Das Landratsamt Tirschenreuth ist daher für Sie zuständig, wenn Sie für eine Fahrschule mit Sitz im Landkreis Tirschenreuth tätig werden möchten.
Beschäftigungsverhältnisse im Sinne des Fahrlehrergesetzes sind solche Rechtsverhältnisse, durch die der Fahrlehrer verpflichtet wird, Fahrschüler, die einen Ausbildungsvertrag mit dem Fahrschulinhaber abgeschlossen haben, unter Aufsicht und nach Weisung des Fahrschulinhabers auszubilden.
Vom Grundsatz her gilt:
Jede Ausbildungstätigkeit muss einem bestimmten Inhaber einer Fahrschulerlaubnis hinsichtlich Weisungsbefugnis, Aufsicht und allgemeinen Verantwortung zuzurechnen sein.

Der Fahrlehrerschein ist der Führerscheinstelle bei Beginn und Ende des Beschäftigungsverhältnisses unverzüglich vorzulegen (§ 5 Abs. 2 FahrlG). Geldbußen von bis zu 500 Euro drohen bei Zuwiderhandlungen (§ 36 FahrlG)!

Erforderliche Unterlagen

Bei der Antragstellung muss der Antragsteller jederzeit in der Lage sein, seine Identität nachzuweisen. Aus diesem Grund sind grundsätzlich mitzubringen:

  • Personalausweis (mit aktueller Meldeanschrift) oder Reisepass mit amtlicher Meldebescheinigung Daneben sind mitzubringen / einzureichen:
  • Fahrlehrerschein im Original
  • geeigneter, schriftlicher Nachweis über die Beschäftigung, beispielsweise durch einen Arbeitsvertrag oder eine Bescheinigung des Fahrschulinhabers in der speziell auf die "Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen nach §§ 16 ff FahrlG" hingewiesen wird

Gesetzliche Grundlagen
Fahrlehrergesetz (FahrlG) Durchführungsverordnung zum Fahrlehrergesetz (DV-FahrlG)

Kosten: 7,70 Euro     

 

Ansprechpartner

Herr Gerhard Bauer

Telefon: 09631/88-403

Fax:       09631/88-460

 

 

Allgemeines zum Führerschein

Wenn Sie auf öffentlichen Verkehrsflächen ein Kraftfahrzeug führen wollen, benötigen Sie einen Führerschein, der zum Führen dieses Fahrzeugs berechtigt.
Den Führerschein können Sie bei Ihrer örtlich zuständigen Fahrerlaubnisbehörde beantragen. Gleiches gilt, wenn Sie bereits Inhaber einer Fahrerlaubnis sind, aber Fahrzeuge führen wollen, die zu einer anderen Fahrerlaubnisklasse gehören (Erweiterung).
 

Beschreibung

Wenn Sie auf öffentlicher Verkehrsfläche ein Kraftfahrzeug führen wollen, benötigen Sie einen Führerschein, der zum Führen dieses Fahrzeugs berechtigt. Den Führerschein können Sie bei Ihrer örtlich zuständigen Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt oder der kreisfreien Stadt beantragen.                    
In vielen Fällen können Sie den Antrag auch bei der Gemeinde oder in der Fahrschule abgeben.

Sie müssen allerdings den Antrag persönlich stellen, weil zur Herstellung des Kartenführerscheins bei der Bundesdruckerei Ihre Unterschrift benötigt wird.

Wenn Sie eine Fahrerlaubnis beantragen, müssen Sie angeben, bei welcher Fahrschule Sie ausgebildet werden.
Die theoretische und praktische Ausbildung übernimmt die von Ihnen ausgewählte Fahrschule, die Sie dann auch zur Fahrerlaubnisprüfung beim TÜV vorstellt.
Nach Ablegung und Bestehen der Prüfung, die sich in der Regel in einen theoretischen und fahrpraktischen Teil gliedert, kann bei Vorliegen aller übrigen Voraussetzungen die Fahrerlaubnis für die beantragte(n) Klasse(n) erteilt werden.

Gleiches gilt für die Erweiterung einer bereits bestehenden Fahrerlaubnis.    

Erforderliche Unterlagen  

  • Unterlagen für Fahranfänger
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • aktuelles biometrisches Lichtbild
  • Sehtestbescheinigung einer amtlich anerkannten Sehteststelle oder Zeugnis des Augenarztes (nicht älter als 2 Jahre)
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen oder Schulung in Erster Hilfe
  • aktuelles biometrisches Lichtbild
  • Sehtestbescheinigung einer amtlich anerkannten Sehteststelle oder Zeugnis des Augenarztes (nicht älter als 2 Jahre)
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen
  • für Führerscheinklassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E sind zusätzliche Unterlagen erforderlich

  

Begleitetes Fahren mit 17

Um die Sicherheit der jungen Fahrer und ihrer Beifahrer zu erhöhen, sollen sie mehr Erfahrung sammeln. Es gibt deshalb die Möglichkeit bereits mit 17 Jahren in Begleitung eines erfahrenen Führerscheininhabers, der in der Prüfungsbescheinigung genannt ist, ein Kraftfahrzeug der Klassen B/BE zu führen.  

Das  „Begleitete Fahren mit 17“  sieht vor, dass 17-Jährige nach

  • entsprechender Ausbildung in einer Fahrschule        u n d
  • der bestandenen Führerscheinprüfung

1 Jahr lang in Begleitung eines erfahrenen Führerscheininhabers, der in der Prüfungsbescheinigung genannt ist, Auto fahren dürfen. Während dieser Zeit sammeln sie bereits Erfahrungen im Straßenverkehr, bevor sie mit 18 Jahren alleine fahren dürfen.  

Voraussetzungen für die Antragstellung

  • Mindestalter 16 ½ Jahre,
  • Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, den Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis mit Begleitauflage stellen zu können,
  • es dürfen keine Bedenken vorliegen, die gegen die Fahreignung sprechen.  

Begleitperson  (eine oder mehrere Personen)

  • ist bei Antragstellung namentlich zu benennen,
  • muss das 30. Lebensjahr vollendet haben,
  • muss seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Besitz einer gültigen EU-Fahrerlaubnis der Klasse B (alte Klasse 3) sein,
  • darf zum Zeitpunkt der Beantragung der Fahrerlaubnis nicht mehr als einen Punkt im Fahreignungsregister haben.

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular (erhältlich bei der Fahrschule)
  • Biometrisches Lichtbild  (35x45mm)
  • Unterschriftenblatt
  • Sehtestbescheinigung (nicht älter als 2 Jahre)
  • Schulung in Erster Hilfe
  • Kopie des Personalausweises für jede Begleitperson
  • Kopie des Führerscheins für jede Begleitperson    

 

Ansprechpartner

Sporrer, Sabine

Tel.    09631/88-360

Fax:   09631/88-460

sabine.sporrer(at)tirschenreuth.de

Biber,  Ilse                 

Tel.   09631/88-248            

Fax  09631/88-460 ilse.biber@tirschenreuth.de                                         

Erweiterung einer bestehenden Fahrerlaubnis

Erweiterung einer bestehenden Fahrerlaubnis um die Klasse C1, C1E, C, CE,  D, DE, D1,D1E

Welche Unterlagen sind mitzubringen:

  • Bestätigung der Wohnsitzgemeinde auf dem Antragsformular (Einwohnermeldeamt)
  • 1 "biometrisches" Lichtbild (35 x 45 mm)
  • Nachweis über die Ausbildung in Erster Hilfe
  • Bescheinigung über die augenärztliche Untersuchung
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung

Zusätzlich bei den Klassen D, DE, D1, D1E:

  • Behördliches Führungszeugnis
  • Med.-psych. Gutachten (durch amtl. anerkannte Begutachtungsstellen oder Arbeits-/Betriebsmediziner zu erstellen)
  • Leistungs-und Reaktionstest

Kosten:
EUR 37,50

Besonderheiten:
Bei gewerblicher Nutzung der oben aufgeführten Fahrerlaubnisklassen ist das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) zu beachten.

Erweiterung einer bestehenden Fahrerlaubnis um die Klasse A, B, BE, T

Welche Unterlagen sind mitzubringen?

  • Bestätigung der Wohnsitzgemeinde auf dem Antragsformular (Einwohnermeldeamt)
  • 1 "biometrisches" Lichtbild (35 x 45 mm)
  • Sehtestbescheinigung

Kosten
EUR 37,50 EUR bzw. 38,30 EUR (mit Probezeit)

Ansprechpartnerin Frau  Ilse Biber
Tel.: 09631/88-248
Fax: 09631/88-460
E-Mail: Ilse.Biber(at)lra.landkreis-tirschenreuth.de 

Ansprechpartnerin Frau  Sabine Sporrer
Tel.: 09631/88-360
Fax: 09631/88-460
E-Mail: sabine.sporrer(at)lra.landkreis-tirschenreuth.de 

Internationaler Führerschein

Im Bereich der Europäischen Union dürfen Sie grundsätzlich auch mit Ihrem deutschen Führerschein fahren. Für viele Länder, wie z.B. die USA, benötigen Sie aber noch einen internationalen Führerschein.
Diesen können Sie bei Ihrer örtlich zuständigen Fahrerlaubnisbehörde beantragen.

Bitte beachten Sie, dass ein internationaler Führerschein nur ausgestellt werden kann, wenn Sie im Besitz eines EU-Kartenführerscheins sind. Inhaber eines vor dem 01.01.1999 ausgestellten deutschen Führerscheins müssen vor Erteilung eines internationalen Führerscheines den deutschen Führerschein in den EU-Kartenführerschein umtauschen.

Sollte erst ein Umtausch erforderlich sein müssen Sie mit einer Bearbeitungszeit von ca. 14 Tagen rechnen. Sind Sie bereits im Besitz eines Kartenführerscheins können Sie den Internationalen Führerschein gleich mitnehmen.

Welche Unterlagen sind mitzubringen:

gültiger (EU-Karten-) Führerscheingültiger

Personalausweis oder Reisepass

1 "biometrisches" Lichtbild ( 35 x 45 mm)

Welche Kosten entstehen EUR 15,00.

Sollten Sie noch keinen EU-Kartenführerschein besitzen, ist es erforderlich Ihren "alten" Führerschein in einen EU-Kartenführerschein umzutauschen.
Die Kosten für den Umtausch von 24.00 EUR fallen dann zusätzlich an.

Wichtig !

Der Internationale Führerschein kann erst ausgestellt werden, wenn der EU-Kartenführerschein bei der Fahrerlaubnisbehörde vorliegt. Der Führerschein wird in der Bundesdruckerei gefertigt.

Es ist daher darauf zu achten, dass Sie frühzeitig vor Reisebeginn Antrag stellen, damit der Internationale Führerschein rechtzeitig ausgestellt werden kann.

Ansprechpartnerin

Frau  Andrea Rosner

Tel.: +49 (0) 9631 88-388

Fax: +49 (0) 9631 88-460

E-Mail:andrea.rosner@lra.landkreis-tirschenreuth.de

Neuerteilung einer Fahrerlaubnis

Neuerteilung nach Entzug  

Mit einem Entzug Ihrer Fahrerlaubnis ist Ihre Fahrerlaubnis erloschen.
Sie sind damit nicht mehr berechtigt, ein fahrerlaubnispflichtiges Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu führen.

Ein Antrag auf Neuerteilung einer Fahrerlaubnis kann frühestens drei Monate vor Ablauf der festgesetzten Sperrfrist über Ihre zuständige Fahrerlaubnisbehörde  (Landratsamt Tirschenreuth) gestellt werden.

Auskünfte bezüglich Ihrer Führerscheinakte und die Voraussetzungen für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis können persönlich unter Vorlage Ihres Personalausweises bei der Führerscheinstelle eingeholt werden.  

 

Ansprechpartnerinnen:

Frau Ilse Biber             Tel. 09631/88-248              Ilse.biber@tirschenreuth.de  

Frau Sabine Sporrer     Tel. 09631/88-360              sabine.sporrer@tirschenreuth.de  

 

Öffnungszeiten Führerscheinstelle

Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Donnerstag           von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Verlängerung einer Fahrerlaubnis

Seit das Fahrerlaubnisrecht aufgrund von EU-Regelungen zum 01.01.1999 geändert wurde, sind auch deutsche C- und D-Klassen befristet. Dies betrifft auch die Fahrerlaubnisinhaber/innen  denen bereits die Klasse 2 und die Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung für Kraftomnibusse vor dem 01.01.1999 erteilt wurde.

Fahrerlaubnisse der Klassen C (C1, C1E, C, CE) und D (D1, D1E, D, DE), die nach dem 01.01.1999 erteilt werden, werden grundsätzlich auf maximal 5 Jahre befristet. Die befristeten Klassen müssen deshalb rechtzeitig vor Ablauf verlängert werden. Es empfiehlt sich eine Antragstellung ca.  6  Wochen vor Ablauf der Fahrberechtigung.

Bei gewerblicher Nutzung der Fahrerlaubnis sind die Regelungen des Berufs-Kraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (BKrFQG) zu beachten.  

Erforderliche Unterlagen:

Nachweis über die gesundheitliche Eignung durch ärztliche Bescheinigung  (Hausarzt/Betriebsarzt/Arbeitsmediziner)

Nachweis des Sehvermögens durch ein Gutachten eines Augenarztes oder Betriebs-/Arbeitsmediziners 1 biometrisches Lichtbild   (35x45mm)

Führerschein im Original

Falls erforderlich sind die Module (5 Teilnahmebescheinigungen) gem. dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetzes vorzulegen.   Bemerkungen:       

Im Falle der Verlängerung der Fahrerlaubnis wird immer ein neuer Kartenführerschein ausgestellt. ·       

Den Antrag können Sie bei Ihrer zuständigen Gemeindeverwaltung stellen. ·       

Kosten: 37,50 Euro  plus evtl. Eintrag der Module  28,60 Euro    

Öffnungszeiten Führerscheinstelle

Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Donnerstag           von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Ansprechpartnerin

Frau  Andrea Rosner          

Tel.: 09631/88-388

Fax: 09631/88-460

E-Mail: andrea.rosner@ tirschenreuth.de Ansprechpartner

 

Ansprechpartner

Herr Gerhard Bauer

Tel.: 09631/88-403

Fax: 09631/88-460

E-Mail: gerhard.bauer@ tirschenreuth.de

 

 

Ersatzausstellung eines Führerscheins

Ersatzausstellung bei Diebstahl des Führerscheins
Welche Unterlagen sind mitzubringen:

  • 1 "biometrisches" Lichtbild ( 35 x 45 mm)
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Diebstahlanzeige der Polizei (Verlustanzeige genügt nicht!)

Welche Kosten entstehen:

EUR 29,30

 

Ersatzausstellung bei Verlust des Führerscheins

Welche Unterlagen sind mitzubringen:

1 "biometrisches" Lichtbild ( 35 x 45 mm)
Gültiger Personalausweis oder Reisepass

 

Welche Kosten entstehen:  

EUR 29,30

 

 

Ersatzausstellung wegen Unbrauchbarkeit des Führerscheins

Welche Unterlagen sind mitzubringen:


1 "biometrisches" Lichtbild (35 x 45 mm)

Gültiger Personalausweis oder Reisepass


Unbrauchbaren Führerschein

Welche Kosten entstehen: EUR 24,00  

 

Ansprechpartnerin:

Frau  Andrea Rosner

Tel.: 09631   88-388

Fax: 09631   88-460

E-Mail: andrea.rosner@tirschenreuth.de  

 

Ansprechpartner Herr Gerhard Bauer

Tel.    09631  88-403

Fax:   09631  88-460 

E-Mail: gerhard.bauer@tirschenreuth.de

 

 

 

Umtausch in einen neuen EU-Kartenführerschein

Wollen Sie Ihren „alten“ Lappen bzw. rosa Führerschein in einen neuen EU-Kartenführerschein umtauschen?

Gehen Sie einfach zu Ihrer zuständigen Gemeindeverwaltung und nehmen den „alten“ Führerschein sowie ein biometrisches Lichtbild mit.

Der Antrag wird dann von uns bearbeitet und nach ca. 14 Tagen kann der neue EU-Kartenführerschein bei uns abgeholt werden.
An Kosten fallen 24 Euro an!  

 

Öffnungszeiten Führerscheinstelle

Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Donnerstag von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr  

 

 

Ansprechpartnerin: Frau  Andrea Rosner    Tel.: 09631/88-388

Ansprechpartner:    Herr Gerhard Bauer     Tel.: 09631/88-403

Punktesystem


Neues Punktesystem seit dem 1. Mai 2014 

Am 01. Mai 2014 wurde aus dem Verkehrszentralregister (VZR) das Fahreignungsregister (FAER).
Das bis dahin bestehende Punktesystem wurde auf das neue Fahreignungs-Bewertungssystem umgestellt.
Die Grundlage hierfür bildet das Fünfte Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer Gesetze vom 28. August 2013 (Bundesgesetzblatt 2013 Teil I, S. 3313) sowie die Neunte Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 05. November 2013 (Bundesgesetzblatt 2013 Teil I, S. 3920).

Als Voraussetzung für eine Punktwertung im Fahreignungs-Bewertungssystem muss zum einen eine Auflistung der Zuwiderhandlung in der Anlage 13 zu § 40 FeV vorliegen sowie bei Ordnungswidrigkeiten zum anderen die verhängte Geldbuße mindestens 60 Euro betragen.

Anders als bisher im VZR werden im FAER nur die Entscheidungen über Ordnungswidrigkeiten eingetragen, die Einfluss auf die Sicherheit des Straßenverkehrs haben. Ordnungswidrigkeiten wie z. B. das verbotene Einfahren in eine Umweltzone werden im FAER nicht mehr gespeichert.

Daher werden die Entscheidungen, die bis zum Ablauf des 30.04.2014 im VZR gespeichert wurden und nach den neuen Regelungen für das FAER nicht mehr zu speichern sind, am 01.05.2014 gelöscht. Maßgebend für die Speicherung ist allein die Tatsache, dass die Zuwiderhandlung in der Anlage 13 zu § 40 FeV aufgeführt ist. In diesem Zusammenhang ist es jedoch nicht erforderlich, dass die Geldbuße mindestens 60 Euro beträgt, da die Eintragungsgrenze zum Zeitpunkt der Begehung der Ordnungswidrigkeit (vor dem 01.05.2014) bei 40 Euro lag.

Allerdings werden für einige Tatbestände, die nicht mehr im FAER zu speichern sind, die Geldbußen angemessen angehoben.

Die im FAER gespeicherten Eintragungen werden den Fahrerlaubnisbehörden zur Überprüfung der Fahreignung bereitgestellt.   Reduzierung der Anzahl der Punktekategorien  

An die Stelle des bisherigen Punktesystems mit einer Bewertung der Zuwiderhandlungen von 1 bis 7 Punkten tritt das Fahreignungs-Bewertungssystem.

Hiernach werden die eingetragenen Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten je nach Bedeutung für die Verkehrssicherheit in die nachfolgend aufgeführten Kategorien eingeteilt

 

(§ 4 Abs. 2 Straßenverkehrsgesetz (StVG)): 3 PunkteStraftaten mit Bezug auf die Verkehrssicherheit oder gleichgestellte Straftaten, wenn die Fahrerlaubnis entzogen wurde oder wenn eine Sperrfrist für die Erteilung einer Fahrerlaubnis ausgesprochen wurde 2 Punkte Straftaten mit Bezug auf die Verkehrssicherheit oder gleichgestellte Straftaten ohne Entziehung der Fahrerlaubnis bzw. ohne Sperrfrist für die Erteilung einer Fahrerlaubnisbesonders verkehrssicherheitsbeeinträchtigende oder gleichgestellte Ordnungswidrigkeiten1 Punktverkehrssicherheitsbeeinträchtigende oder gleichgestellte Ordnungswidrigkeiten Tilgungsfristen, Tilgungshemmung und Überliegefrist.

Die im FAER seit dem 01.05.2014 gespeicherten Entscheidungen werden nach Ablauf der gesetzlich festgelegten Fristen getilgt (§ 29 StVG).

Die endgültige Löschung aus dem Register erfolgt nach Ablauf einer zusätzlichen einjährigen Überliegefrist. Der Beginn der Tilgungsfrist ist seit dem 01.05.2014 einheitlich für alle Eintragungen auf das Rechtskraftdatum der Entscheidung festgelegt.  

Probeführerschein - Was passiert bei einem Verkehrsverstoß?

Was passiert bei einem Verkehrsverstoß?  

Bei erstmaliger Erteilung einer Fahrerlaubnis wird gleichzeitig eine 2-jährige Probezeit festgelegt. Bei einem schwerwiegenden Verkehrsverstoß oder 2 weniger schwerwiegenden Verstößen innerhalb der Probezeit ist die Durchführung eines Aufbauseminars für verkehrsauffällige Fahranfänger - ASF - notwendig. Es handelt sich um ein Verkehrsseminar, welches in Gruppen durchgeführt wird und aus 4 theoretischen Sitzungen und einer Fahrprobe besteht (keine Prüfung !).

Sofern ein derartiger Kurs angeordnet werden muss, verlängert sich die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre. Sofern es nach diesem Kurs zu einem weiteren schwerwiegenden oder zwei weniger schwerwiegenden Verkehrsverstößen kommt, erfolgt eine Verwarnung mit dem Hinweis, dass der Führerschein bei der nächsten Auffälligkeit mit einer 3-monatigen Sperrfrist entzogen werden muss.  

Fahrererlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Die Erteilung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung durch Aushändigung des Fahrgastbeförderungsscheins ist erforderlich, wenn mit nachfolgenden Kraftfahrzeugarten Fahrgäste befördert werden sollen:

Taxi

Mietwagen

Krankenkraftwagen

Personenkraftwagen im Linienverkehr

Personenkraftwagen für gewerbsmäßige Ausflugsfahrten

Personenkraftwagen für Ferienziel-Reisen.

Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ist die Erlaubnis, Fahrgäste mit Personenkraftwagen (max. 8 Fahrgastplätze + Fahrer) im Rahmen des Personen-Beförderungs-Gesetzes (PBefG) zu befördern. Die Erlaubnis wird für 5 Jahre, längstens jedoch bis zum 60. Lebensjahr erteilt.

Danach erfolgt eine Verlängerung nur nach Überprüfung und Feststellung der besonderen Kraftfahreignung hinsichtlich der Leistungsanforderung (Anlage 5 Nr. 2 FeV).

Neben den grundsätzlichen Erteilungsvoraussetzungen ist der Vorbesitz eines Führerscheins im Scheckkartenformat "EU-Kartenführerschein" erforderlich.

Sollten Sie noch nicht im Besitz dieses Führerscheins sein, kann der Umtausch Ihres alten Führerscheins gleich mitbeantragt werden.    

Ansprechpartnerinnen:  

Frau Ilse Biber                           Tel. 09631/88-248  

Frau Sabine Sporrer                Tel. 09631/88-360

Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

Fahrerinnen und Fahrer, die gewerblich Güterkraft- und Personenverkehr (auch Werkverkehr) auf öffentlichen Straßen durchführen, müssen eine besondere Qualifizierung nachweisen, um in diesem Bereichen selbständig oder angestellt tätig sein zu dürfen. Betroffen sind Fahrerinnen und Fahrer von Fahrzeugen mit einem zul. Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen im Güterverkehr, sowie solche von Fahrzeugen mit mehr als acht Fahrgastplätzen im Personenverkehr.

Dies sieht die europäische "Richtlinie 2003/59 über die Grundqualifizierung und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeugen für den Güter- oder Personenverkehr" vor. Die Umsetzung erfolgt in Deutschland durch das "Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güter -oder Personenverkehr (Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz - BKrFQG)" vom 14.August 2006, das am 01.Oktober 2006 in Kraft getreten ist.

Ziel der europäischen Vorschrift ist eine Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer. Der Gesetzgeber erhofft sich durch die verpflichtende Qualifizierung die Entwicklung eines defensiven Fahrstils sowie eines rationellen Kraftstoffverbrauchs.

Der Nachweis der Qualifizierung erfolgt durch den Eintrag der Schlüsselzahl "95" hinter der jeweiligen Klasse auf dem EU-Kartenführerschein.

Der Eintrag der Schlüsselzahl erfolgt auf Antrag oder nach Vorlage der entsprechenden Qualifizierungsbescheinigungen. Weitere Auskünfte beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) Tel. 0221/5776-0 www. Bag.bund.de „Fragen und Antworten“   „Berufskraftfahrerqualifikation“

Öffnungszeiten Führerscheinstelle:

Montag bis Freitag     von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Donnerstag                    von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr  

Ansprechpartnerin:   Frau Andrea Rosner               09631/88-388

Ansprechpartner:      Herr Gerhard Bauer               09631/88-403