Landkreis Tirschenreuth
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Asbesthaltige Baustoffe (Abfallschlüsselnummer 170605)

Asbesthaltige Baustoffe werden als gefährlicher Abfall definiert.

Die Entsorgung von mehr als zwei Tonnen gefährlichem Abfall pro Jahr geschieht im privilegierten Verfahren über einen elektronischen Entsorgungsnachweis.

Für nähere Auskünfte über Erstellung und Verwaltung eines solchen Nachweises wenden Sie sich bitte an (0 96 33) 92 31 93-16.

 

Entsorgung:

Sofern Ihr Entsorgungsnachweis eingerichtet ist, können asbesthaltige Baustoffe gemäß den Vorgaben der Technischen Richtlinie Gefahrstoffe angeliefert werden.

Die Anmeldung bitte mindestens einen Tag zuvor unter Nennung der Nachweisnummer unter (0 96 33) 92 31 93-16.

Die Anlieferung darf nur auf seitlich zugänglichen Ladeflächen zur Entnahme per Hubgabel erfolgen.

Bei nicht ordnungsgemäß verpackten Asbestabfällen erfolgt eine Mängelanzeige sowie eine Prüfung einer Anzeige bei der zuständigen Gewerbeaufsicht.

 

 

Dämmmaterial (Abfallschlüssel 170603)

Dämmmaterialien, die lungengängige Fasern enthalten können, werden als gefährlicher Abfall definiert.

Die Entsorgung von mehr als zwei Tonnen gefährlichem Abfall pro Jahr geschieht im privilegierten Verfahren über einen elektronischen Entsorgungsnachweis.

Für nähere Auskünfte über Erstellung und Verwaltung eines solchen Nachweises wenden Sie sich bitte an (0 96 33) 92 31 93-16. 

Entsorgung:

Sofern Ihr Entsorgungsnachweis eingerichtet ist, können Dämmmaterialien, die gefährliche Stoffe enthalten, gemäß den Vorgaben der Technischen Richtlinie Gefahrstoffe TRGS 520 angeliefert werden.

Die Anmeldung bitte mindestens einen Tag zuvor unter Nennung der Nachweisnummer unter (0 96 33) 92 31 93-16.

Die Anlieferung darf nur auf seitlich zugänglichen Ladeflächen zur Entnahme per Hubgabel erfolgen.

Bei nicht ordnungsgemäß verpackten, gefährlichen Abfällen erfolgt eine Mängelanzeige sowie eine Prüfung einer Anzeige bei der zuständigen Gewerbeaufsicht. 

Straßenaufbruch/Gussasphalt/Bitumengemische

Für die Deklaration von Straßenaufbruch (nur Trag- und Deckschichten, kein Unterbau) gilt:

 

Analytik:

Nach Angaben der obersten Fachbehörde ist eine Analytik auf polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in der Festsubstanz ausreichend.

Beprobung:

Gemäß LAGA M20 darf eine Beprobung anhand von Bohrkernen oder am Haufwerk vollzogen werden.

Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der LAGA PN98 (für Haufwerke) und der LAGA M20 (für Verkehrsflächen).

 

Einstufung der Gefährlichkeit:

 

Bei PAK-Gehalten bis 1000 mg/kg FS gilt der Abfall als nicht gefährlich (170302, Bitumengemische) Hier muss ein vereinfachter Nachweis beantragt werden.

Nähere Infos hierzu unter (0 96 33) 92 31 93-15.

 

Bei PAK-Gehalten ab 1000 mg/kg gilt der Abfall als gefährlich (170301*, kohlenteerhaltige Bitumengemische) und muss im Begleitscheinverfahren entsorgt werden.

Nähere Infos hierzu unter (0 96 33) 92 31 93-16.

Baustoffe auf Gipsbasis (Abfallschlüsselnummer 170802)

Die Anlieferung von Baustoffen auf Gipsbasis kann ebenfalls erfolgen.

Bei einmaligen Kleinmengen reicht eine Anmeldung (mindestens einen Tag zuvor) unter Nennung

der Rechnungsanschrift unter (0 96 33) 92 31 93-16.

 

Bei größeren Mengen (> 10 Tonnen) und regelmäßigen Sammelentsorgungen ist ein vereinfachter Nachweis zu stellen.

Hierzu verwenden Sie bitte die Angaben des Formblattes zur grundlegenden Charakterisierung.

Versehen mit den notwendigen Angaben senden Sie dieses Formblatt bitte zurück an Jonas.Lutz(at)Tirschenreuth.de oder per Fax an 09633/923193-99.

Sobald Sie diese Formblatt mit zugeteilter, vereinfachter Nachweisnummer zurückerhalten haben, können sie unter

(0 96 33) 92 31 93-16 die Anlieferung anmelden.

 

Hinweis:

Bei brennbaren Anhaftungen (Heraklit, Styropor, etc) ist zunächst beim Zweckverband Müllverwertung Schwandorf eine Annahmemöglichkeit zur thermischen Verwertung abzuklären.

Eine Deklarationsanalytik ist im Fall von Baustoffen auf Gipsbasis nicht erforderlich.

Der Deponiebetreiber behält sich jedoch vor, bei konkreten Verdachtsfällen Nachforderungen zu stellen.

Andere, nicht gefährliche Abfälle

Bei nicht gefährlichen Abfällen gewerblicher Anlieferer wird ab einer Menge von 2 Tonnen die Erteilung eines sog.

"vereinfachten Nachweises"

erforderlich.

Voraussetzung:

Anfallsgebiet ist Verbandsgebiet ZMS, Abfallschlüsselnummer ist im Genehmigungsbescheid der Deponie enthalten.

Hierzu benötigen Sie folgende Unterlagen:

Diese Unterlagen schicken Sie vollständig und mit allen geforderten Angaben per Email an Jonas.Lutz(at)Tirschenreuth.de. Die enthaltenen Dokumente werden geprüft.

Bei positiver Entscheidung erhalten Sie das Formblatt zur grundlegenden Charakterisierung mit zugeteilter, vereinfachter Nachweisnummer (VNI377000XXX) zurück.

Mit dieser Nachweisnummer können Sie die Anlieferung dann (min. einen Tag zuvor) unter (0 96 33) 92 31 93-16 anmelden.