Landkreis Tirschenreuth
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Die Musterwohnung im Tirschenreuther Rosenweg, 2014 eingerichtet, ist mittlerweile zu einem echten Vorzeigeprojekt geworden. MdB Uli Grötsch, Mdl Anette Karl und Mdl Dr. Karl Vetter überzeugten sich nun selbst von der innovativen Einrichtung, die auf beeindruckende Art und Weise zeigt, wie Leben zuhause für alte und pflegebedürftige Menschen aussehen kann.

Sie waren sehr beeindruckt von dem, was sie in der Musterwohnung zu sehen bekamen. Von links: MdL Dr. Karl Vetter, Landrat Wolfgang Lippert, MdL Anette Karl, Kreisrätin Brigitte Scharf und MdB Uli Grötsch.

Anita Busch zeigte, wie ein angepasstes Bad für ein selbststbestimmtes und eigenständiges Leben aussehen kann.

Landrat Wolfgang Lippert durfte zusammen mit Abteilungsleiterin Regina Kestel, Sachgebietsleiter Wolfgang Fenzl, Kreisrätin Brigitte Scharf, Kreisseniorenbeauftragten Ludwig Spreitzer und Projektleiterin Anita Busch zu einer detaillierten Besichtigung der Musterwohnung und Vorstellung des Netzwerks „Mein Daheim – für ein Wohnen im Alter zuhause“ einladen. Anita Busch zeigte anhand der zahlreichen High-Tech-Innovationen in der Musterwohnung, wie „Besser leben im Alter durch Technik“ erfolgreich umgesetzt werden kann, begonnen vom vollautomatisierten Bett, über die barrierefreie Dusche bis hin zum WC mit Wasch- und Trockenfunktion.  

„Wir können so ermöglichen, dass die Menschen in ihrem Zuhause auch im Alter und auch mit Pflegebedürftigkeit bleiben können“, so Wolfgang Fenzl. Ebenso könnten somit immense Gelder für die Heimplätze eingespart und niemand müsse aus seinem gewohnten Umfeld gerissen werden.

Brigitte Scharf betonte außerdem noch, dass auch Menschen in einer Mietwohnung Anspruch auf die Förderung von z. B. 4.000 Euro in der Pflegestufe 1 haben, sofern sie ihre Wohnung alters- und pflegegerecht einrichten wollen. Der Vermieter sei hierbei dazu verpflichtet, die Umbaumaßnahmen durchführen zu lassen.

Zahlreiche andere „kleine“ Helfer für den täglichen Alltag, wie z. B. ein Senioren-Smartphone, ein Sicherheitsbügeleisen, beleuchtete und ergonomische Handläufe konnte Anita Busch den Besuchern noch veranschaulichen.

Immens wichtig, so Anita Busch, sei die Erhaltung der Kfw-Förderung, die für 2016 bereits im Juli ausgeschöpft war und deren erneute Bereitstellung derzeit in den Sternen stehe.

Die Abgeordneten zeigten sich sehr beeindruckt von der beispielhaften Einrichtung und waren sich einig, solch ein Projekt auch in Zukunft mit der bestmöglichen staatlichen Förderung sichern zu müssen.

„Mittlerweile kann man Besucher aus ganz Bayern in der Musterwohnung begrüßen. Das Projekt erfreut sich sehr großer Beliebheit, mittlerweile reisen sogar Gruppen an, die einen Besuch in der Wohnung mit Sightseeing in Tirschenreuth verbinden“, konnte Anita Busch noch verlauten lassen.