Landkreis Tirschenreuth
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Junge engagierte NaturschützerInnen trafen sich vergangene Woche mit der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf zum „Bayrischen Jugendgipfel zur Biodiversität“ im Münchner Landtag. Die zweitägige Veranstaltung stand unter dem Motto „Jugend im Naturschutz unterstützen, vernetzen und beteiligen".

Die TeilnehmerInnen des bayrischen Jugendgipfels 2016 mit Umweltministerin Ulrike Scharf.

Neben den rund 80 TeilenehmerInnen aus zehn Organisationen, darunter Mitglieder der Naturschutzjugend im LBV, die Jugend im Bund Naturschutz, der Deutsche Jugendbund für Naturbeobachtung und die Katholische Landjugend, mischten auch die FÖJlerinnen des Tirschenreuther Landratsamtes Julia Birkner und Theresa Zahorka mit.

Nach kurzen Referaten über Projekte zum Schutz der biologischen Vielfalt fanden sich die Jugendlichen in den beiden Wokshops „Draußen sein – Was brauchen junge Natur- und ArtenbeobachterInnen“ und „Beteiligt sein – Wie können junge NaturschützerInnen mitmachen und mitentscheiden?“ zusammen. Neben den Wunsch einer besseren Vernetzung durch eine überregionale, vereinsübergreifende Plattform für den Austausch zwischen Laien und Artenkennern, soll zudem eine App entworfen werden, die die Artenbestimmung erleichtert.

Ein zentrales Anliegen für die jungen NaturschützerInnen war sowohl die künftige Beteiligung von Jugendvertretern in Beiräten und Gremien wie dem Naturschutzbeirat oder dem Biodiversitätsrat, als auch die bessere Einbindung der „Biologischen Vielfalt“ im Unterricht der bayrischen Schulen.

Ebenso sollen StudentenInnen an Universitäten nicht nur komplexe Vorgänge am Computer simulieren, sondern es soll ihnen die Möglichkeit geboten werden die Natur und deren Vielfalt zu erleben und zu entdecken. Die erarbeiteten Forderungen wurden bei der Abschlussdiskussion der Umweltministerin Ulrike Schaf vorgetragen. Inwieweit die erarbeiteten Ergebnisse des Jugendgipfels umgesetzt werden können wird sich in Zukunft zeigen.   Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist ein wichtiges Ziel.

Dazu sollen Jugendliche verstärkt an den Maßnahmen und Entscheidungsprozessen mitwirken können, um frühzeitig an Möglichkeiten der Mitgestaltung und Beteiligung herangeführt zu werden.