Landkreis Tirschenreuth
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Landrat Wolfgang Lippert bestellt neuen Naturschutzwächter und vier neue Hornissenberater für den Landkreis

Als neue Hornissenberater lassen sich bestellen: Rudolf Gürtler (1. von links) aus Erbendorf, Andreas Schultes (3. von links) aus Erdenweis (Kulmain), Michael Kopp (4. Von links) aus Kastl und Jörn Schedl (6. von links) aus Plößberg. Alle vier haben bereits Erfahrungen mit der Imkerei und wollen sich der neuen Aufgabe mit Hingabe und Engagement widmen. Herzlich gratulierten zur Bestellung Landrat Wolfgang Lippert (2. von links), Abteilungsleiterin Regina Kestel (5. von links) und Birgit Üblacker von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Tirschenreuth. Bild: Landkreis Tirschenreuth

Die unteren Naturschutzbehörden können von ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt werden. Aufgrund der umfangreichen Aufgaben beschäftigt die untere Naturschutzbehörde Tirschenreuth daher Naturschutzwächter, Biberberater und Hornissenberater.

Nachdem 2018 zwei Hornissenberater aus gesundheitlichen Gründen ihre Tätigkeit beendet haben und auch eine Stelle bei der Naturschutzwacht frei war, wurde nun Ersatz gesucht.

Erfreulicherweise wurde ein neuer Naturschutzwächter gefunden, der sich auch gleich noch als Hornissenberater bestellen ließ und drei weitere Personen, die sich als Hornissenberater ausbilden lassen wollen.

Herr Rudolf Gürtler aus Erbendorf hat sich für das Amt als Naturschutzwächter ausbilden lassen. Da die Naturschutzwächter als Hilfskräfte der Polizei und der unteren Naturschutzbehörde eingesetzt werden und auch bestimmte Befugnisse, wie z. B. die Feststellung von Personalien, die Erteilung von Platzverweisen usw. haben, ist es hier geregelt, dass Voraussetzung für die Bestellung eine zweiwöchige Ausbildung mit anschließender mündlicher Prüfung ist. Herr Gürtler hatte den letzten Teil der Ausbildung im April 2019 und kann nun als Naturschutzwächter bestellt werden.

Er wird zukünftig die Gemeinden Erbendorf, Friedenfels, Krummennaab und Reuth betreuen.

Zu seinen Aufgaben gehören dann u. a. die Kontrolle der Schutzgebiete, die Überprüfung von naturschutzrechtlichen Auflagen, Beratung der Bevölkerung und die Unterbindung von Verstößen gegen Rechtsvorschriften zum Schutz der Natur.

 

Die Hornissenberater des Landkreises werden beschäftigt, um die Bevölkerung bei Problemen mit Hornissen zu beraten und wenn es nicht möglich ist, dass die Tiere an Ort und Stelle verbleiben, die Völker umzusetzen. Daneben stellen sie im Zweifelsfall noch fest, welche Wespen sich angesiedelt haben, um vor allem für die Feuerwehren sicherzustellen, dass keine geschützten Arten beseitigt werden.

Für die Hornissenberater gibt es keine Pflicht zur Ablegung einer Prüfung. Die „Neuen“ werden von Josef Ernst und Wolfgang Haberzeth - beide sind erfahrene Hornissenberater - ausgebildet. Dies führt jedoch dazu, dass in diesem Jahr diese Leistung nur in einem eingeschränkten Umfang angeboten werden kann. Hierfür wird schon jetzt um Verständnis gebeten.