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2019

Jahrestagung Kreisfachberater Oberpfalz am 06.12.2019 in Pilsach - Vorstandschaft neu gewählt

Jahrestagung des Verbandes der Oberpfälzer Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege im 100jährigen Jubiläumsjahr in Pilsach /Landkreis Neumarkt

Vorstandschaft bestätigt - Arbeit der Kreisfachberater auch in Zukunft wichtig

Die Jahrestagung der Oberpfälzer Kreisfachberater findet traditionell zum Ende des Jahres statt. Einerseits wird auf ein umfangreiches Jahresprogramm zurückgeblickt - andererseits werden die Weichen für das kommende Jahr gestellt. Die Tagung mit Vertretern aus allen Oberpfälzer Landkreisen und den Gartenämter der Städte Regensburg und Weiden dient auch dazu, die gemeinsame Arbeit untereinander abzustimmen und mit den im Gartenbau tätigen Verbänden zu koordinieren. 

Das Jahr 2019 war für die Fachberater in der Oberpfalz ein Besonderes- konnte der Verband doch sein 100jähriges Jubiläum begehen. Dieses Jubiläum zog sich auch wie ein roter Faden durch die Jahrestagung 2019. Die Grußwortredner mit dem Neumarkter Landrat Willibald Gailler, dem Pilsacher Bürgermeister Adolf Wolf und dem Präsidenten des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege Wolfram Vaitl würdigten dieses jahrzehntelange Engagement der Kreisfachberater für die Heimat, Natur und Umwelt. Auch für die Zukunft kommen mit dem Erhalt der Biodiversität und dem Klimawandel weitere Herausforderungen auf die Gesellschaft zu, für die mit den Kreisfachberatern Experten in den Landratsämtern und damit Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Präsident Vaitl berichtete von Gesprächen beim Runden Tisch zur Artenvielfalt, sein formuliertes Ziel sei, dass die Kreisfachberatung personell gestärkt wird, um für diese Aufgaben besser gerüstet zu sein.

Der erste Vorsitzende Harald Schlöger dankte den Gästen für die Unterstützung und die positiven Grußworte. Insbesondere der Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege Oberpfalz sei ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der gemeinsamen Ziele. Dessen finanzielle Zuwendungen ermöglichten manche Aktivitäten und seien erforderlich für eine funktionierende Verbandsarbeit auf hohem Niveau, die mit vielen Ideen auch der Bezirksverbandsarbeit und den Gartenbauvereinen zu Gute komme.  Er berichtete in seinem Jahresbericht von den Ereignissen im Jubiläumsjahr. Im Ausblick auf 2020 sind mit der Gartenzertifizierung "Naturgarten - Bayern blüht", der bedenklichen Entwicklung im Dorfwettbewerb mit zurückgehenden Teilnehmerzahlen und dem Ausbau des Gartentourismus weitere Tätigkeitsfelder in den Vordergrund getreten, die zeitlich die umfangreiche Arbeit der Kreisfachberater weiter belasten. Es gibt Überlegungen, den Tag der offenen Gartentür etwas früher alds Ende Juni stattfinden zu lassen, da in einigen Regionen Bayerns dann bereits durch die zunehmend trockenen Bedingungen in den Sommermonaten die Gärten ihren optischen Höhepunkt bereits hinter sich haben. Ferienzeit (Pfingstferien) und der Vorteil eines festen Termins, der sich in das Bewusstsein aller Gartler eingeprägt hat stehen dem entgegen. Es muss abgewartet werden, ob es bei dem bayernweit einheitlichen Termin bleiben kann. Weitere Themen waren Datenschutz bei der Verwaltung und Geschäftsführung der Kreisverbände Gartenbau, die in der Regel von den Kreisfachberatern wahrgenommen wird, eine Diskussion zur Gesetzgebung im Volksbegehren, insbesondere bei der Definition der Begriffe Streuobstwiese und Obsthochstamm, wo von den zuständigen Ministerien, beteiligten Verbänden am runden Tisch und bei vorhandenen Förderrichtlinien (zum beispiel Kulap oder Landschaftspflegeprogramme) unterschiedliche Stammhöhen bei der Definition Obsthochstamm verwendet werden.

Diese Fragen und die umfangreichen Aufgaben werden in den nächsten vier Jahren weiter von der gleichen Führungsmannschaft im Verband koordiniert.

1. Vorsitzender bleibt Harald Schlöger aus Tirschenreuth, 2. Vorsitzende Heidi Schmid aus Schwandorf. Als Schriftführerin fundiert Michaela Basler aus Amberg undals Kassiererin Manuela Pappenberger aus Tirschenreuth. Kassenprüfer ist der Chamer Gerhard Altmann.

Wichtige Impulse und Berichte bei der Tagung lieferten der Geschäftsführer des Landesverbandes für Gartenkultur und Landespflege Herr Christian Gmeiner, der aufzeigte welche Weichenstellungen beim Landesverband in den nächsten Jahren anstehen. Mitgliederdatenbank, obligatorischer Ratgeberbezug, Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit mit vielen Angeboten an die Beteiligten in den Vereinen und eine Initiative zur Förderung naturnaher Gärten unter dem Motto "Vielfaltmacher" sind wichtige Neuerungen, die nach Ansicht aller Tagungsteilnehmer zeigen, dass der Landesverband sich positiv entwickelt und die richtigen Weichenstellungen vornimmt.  Herbert Grunwald vom Gartenbauzentrum Bayern-Mitte in Fürth berichtete von der Ausbildungssituation im Gartenbau der beiden Regierungsbezirke Oberpfalz und Mittelfranken, der Terminierung im Bezirksentscheid des Dorfwettbewerbes 2020, und gab einen Rückblick auf die Gartenschau in Wassertrüdingen. Diskutiert wurden Themen für die Dienstbesprechung 2020, die in der Oberpfalz stattfindet. Herbert Grunwald soll dort nach annähernd 35jähriger Dienstzeit von den Kreisfachberatern verabschiedet werden.

Mit einem gemeinsamen Abendessen mit regionalen Spezialitäten wie dem Juradistellamm klang die interessante Tagung aus. Zusätzlich sorgten die gastgebenden Neumarkter Kollegen mit einem Nikolausbesuch, der, unterstützt von einem fränkischen "Pelzamörtl" (schließlich ist Neumarkt Grenzgebiet zu Mittelfranken), so manche Begebenheit aus dem interessanten Fachberaterleben auf humorvolle Art kommentierte. Ein besonderer Höhepunkt der Tagung, der die anwesenden Kolleginnen und Kollegen auf die Weihnachtszeit einstimmte.

 

zum Tagungsprogramm....

Gartenpflege-Grundkurs 2020 im Landkreis Tirschenreuth

Das Bild zeigt die neugewählte Vorstandschaft des Bezirksverbandes Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege

1.2.9. Jahrestagung 2019 des Bezirksverbandes Gartenbau Oberpfalz - Vorstandschaft mit 1. Vorsitzenden Willibald Gailler aus Neumarkt neu gewählt

Eine intensive Jugendarbeit und ein unermüdlicher Einsatz für den Artenreichtum in Natur und Garten zeichnen den Bezirksverband Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege aus – und das seit mittlerweile fast 125 Jahren. So stand neben den Neuwahlen der Vorstandschaft insbesondere das große Jubiläum in nächsten Jahr im Zentrum der Jahreshauptversammlung in Schwarzenfeld.

Der Bezirksverbandsvorsitzende Landrat Willibald Gailler wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso sein Geschäftsführer Werner Thumann, der zudem auch als Bezirksjugendsprecher weiter tätig sein wird. In ihrem Amt bestätigt wurden auch Schatzmeister Josef Dunkes sowie die stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Josef Heuschneider aus Regensburg, Rosa Prell aus Neustadt an der Waldnaan und Eduard Eckl aus Amberg-Sulzbach. Neu hinzugekommen ist der Chamer Konrad Weinzierl. Beim Fachbeirat, einem Gremium aus den Reihen der Kreisfachberater, das dem Bezirksverband fachliche Impulse geben sollen, bleibt es weitgehend bei der bisherigen Besetzung mit Vorsitzendem Harald Schlöger aus Tirschenreuth, Heidi Schmid aus Schwandorf, Michaela Basler aus Amberg-Sulzbach, Manuela Pappenberger aus Tirschenreuth und neu dazugekommen Stephanie Fleiner aus Regensburg.

Das Thema Jugendarbeit genießt beim Bezirksverband Oberpfalz einen hohen Stellenwert. „Wir investieren viel Zeit und Kraft in die Nachwuchsarbeit“, so Geschäftsführer Werner Thumann. Eine Investition, die sich auszahlt, wozu nicht zuletzt der von ihm initiierte erste bayernweise Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ beigetragen hat. „Mit 143 Jugendgruppen steht die Oberpfalz an der Spitze der Nachwuchsarbeit in Bayern“, betonte Willibald Gailler, der diesem Thema ebenfalls einen hohen Stellenwert beimisst.

Thematisch im Zentrum steht derzeit das Thema „Biologische Vielfalt in Stadt und Land“, dazu werden im nächsten Jahr zwei Seminare für Gruppenleiter in der Kinder- und Jugendarbeit angeboten.

Zum Jubiläum im Jahr 2020 schreibt der Bezirksverband zudem einen Fotowettbewerb unter dem Motto „HeimatVielfalt – GartenLiebe“ aus, an dem sich alle Mitglieder beteiligen können.

Außerdem wird im Jubiläumsjahr die Landesverbandstagung in Neumarkt i.d.OPf. stattfinden.

Jahrestagung 2019 des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Tirschenreuth e. V. in Waldeck

Die Jahrestagung des Kreisverbandes 2019 in Waldeck war wieder sehr gut besucht.

Der gastgebende Verein OGV Waldeck hatte sich viel Arbeit bei der Vorbereitung der Tagung gemacht. Nach eigenen Rezepten und nach Rezepten der Referentin Frau Anja Putzer bereiteten die Damen des Vereins Köstlichkeiten aus Wildkräutern und Wildobst zu, die den Besuchern das Thema „Essbarer Wildpflanzenpark in Waldeck“ mundgerecht schmackhaft machten.

Die Kinder- und Jugendgruppe des Vereins sorgte für eine gelungene Tischdekoration und damit ein angemessenes Ambiente für einen Gartenbau-Kreisverband.

Ein Höhepunkt war sicherlich der Tagesordnungspunkt Ehrungen. Mit Frau Mariele Schönberger vom Kemnather Gartenbauverein konnten wir nach längerer Zeit mal wieder mit der besonderen Ehrung des Bezirksverbandes Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege, der sogenannten Oberpfalzmedaille, auszeichnen.

Ehrungen gab es auch für langjährige Vorsitzende der OGV. Ihnen allen gilt nochmal unser Dank für das langjährige Wirken in ihren Vereinen.

Für die passende musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte der Zitherclub Erbendorf. Unser aufrichtiger Dank gilt allen Beteiligten die zum guten Gelingen der Veranstaltung beitrugen

Programm zum download...

Die beiden Artikel im Neuen Tag berichten von einer erfolgreichen und informativen Veranstaltung.

Bild: Der Neue Tag, Weiden
Bild: Der Neue Tag, Weiden

Abschlussveranstaltung im Dorfwettbewerb 2019 in Maiersreuth - beste Werbung für Gemeinschaftssinn

Bei bestem Herbstwetter fand der Kreisentscheid im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ am Freitag 18.10.19 mit der Siegerehrung im Kreissiegerdorf Maiersreuth seinen Abschluss. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten standen dabei die Auszeichnung der teilnehmenden Dörfer des Kreisentscheides.

Landrat Wolfgang Lippert und der Neualbenreuther Bürgermeister Klaus Meyer würdigten in ihren 'Begrüßungsworten die Bedeutung des Wettbewerbs für teilnehmende Dörfer. Landrat Lippert sah in der Teilnahme Chancen zur positiven Weiterentwicklung, die direkt von der Bevölkerung getragen ist. Bürgermeister Meyer erklärte anhand seiner Erfahrungen in seinem Heimatort Wernersreuth und jetzt aktuell in Maiersreuth welch positive sozialen Auswirkungen die Teilnahme auch für den Zusammenhalt in einem Dorf hat. Kostenloser Expertenrat in Fragen der Gebäude- und Grüngestaltung kommt noch dazu, so dass er allen Bürgermeistern nur raten könne, beim nächsten Mal ein Dorf beim Wettbeerb anzumelden.

Prämien und Urkunden gabs für die gastgebende Ortschaft Maiersreuth, die sich zudem als Kreissieger zum Bezirksentscheid qualifiziert hat, und die zweite teilnehmende Ortschaft Boxdorf, die ebenfalls eine Urkunde und eine Geldprämien des Landkreises überreicht bekam.

Nach der Preisverleihung gab es von der Dorfgemeinschaft Maiersreuth eine Verköstigung mit Kaffee und Kuchen, perfekt organisiert wie die ganze Veranstaltung, was auch zeigt, wie intakt die Dorfgemeinschaft funktioniert. Den Abschluss fand die Veranstaltung bei einem Rundgang durch den Kreissiegerort Maiersreuth, den der Neualbenreuther Bürgermeister Klaus Meyer begleitete.

Alle Gäste konnten sich an diesem Nachmittag überzeugen, dass mit dem Dorfwettbewerb ein Instrument zur Verfügung steht, um Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich aktiv um ihren Heimatort zu kümmern. Die Teilnehmerorte setzten durch ihr Mitwirken ein Beispiel für eine aktive Bürgergesellschaft.

"Marienkäfer" - Ausgabe 4 / 2019 - das Mitteilungsblatt des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Tirschenreuth

Hier können sie den aktuellen Marienkäfer herunterladen!

Er enthält eine Terminübersicht für 2019/2020, berichtet von Aktivitäten der Obst- und Gartenbauvereine und gibt wertvolle Gartentipps für den Freizeitgarten. 

Die aktuelle Ausgabe enthält Rückblicke zur Lehrfahrt des Kreisverbandes nach Dessau und zeigt anläßlich des Jubiläums "100 Jahre Kreisfachberater in der Oberpfalz" den Aufgabenrahmen und die geschichtliche Entwicklung des Kreisfachberaterwesens. Am 20.10.19 wird in Neusath dazu eine Baumpflanzaktion und eine Obstausstellung der Oberpfälzer Kreisfachberater stattfinden.

Wir stellen die vorgeschlagenen Versammlugnstermine bei den OGV für 2019/2010 vor und zeigen welche Vorträge durch die beiden Kreisfachberater Manuela Pappenberger und Harald Schlöger angeboten werden.

Außerdem stellen wir das Programm der Gartenpflegerausbildung des Kreisverbandes 2020 vor. Dieser Grundkurs ermöglicht den Einstieg in die fachlich hochwertige mehrstufige Gartenpflegerausbildung.

Abschließend gibt´s wie immer die "Hinweise für den Hobbygärtner" - diesmal für die Monate Oktober bis Dezember 2019.

Marienkäfer 4. Quartal 2019

"Marienkäfer" - Ausgabe 3 / 2019 - das Mitteilungsblatt des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Tirschenreuth

Hier können sie den aktuellen Marienkäfer herunterladen!

Er enthält eine Terminübersicht für das zweite Halbjahr 2019, berichtet von Aktivitäten der Obst- und Gartenbauvereine und gibt wertvolle Gartentipps für den Freizeitgarten. 

Die aktuelle Ausgabe enthält Rückblicke zu den Abschlussveranstaltungen im Kinder- und Jugendwettbewerb "Streuobst-Vielfalt-Beiß rein!" in Neusorg bzw. von dem Aktionstag in Wassertrüdingen, an dem sich alle Siegergruppen zu einem gemeinsamen bayernweiten Abschlussfest trafen, einen Rückblick zum Tag der offenen Gartentür und zur Baumpflanzaktion anläßlich des 125jährigen Jubiläums des Landesverbandes im Fischhofpark in Tirschenreuth. Außerdem stellen wir das Programm der diesjährigen Lehrfahrt des Kreisverbandes ins Gartenreich Wörlitz-Dessau am 2. bis 3. 8. 2019 nochmal vor.

Ein wichtiges Thema ist zukünftig die "Gartenzertifizierung - Naturgarten". Wir hoffen so, Beispiele für eine vielfältige Gartenkultur im Landkreis zu finden und dadurch die Biodiversität in den Gärten steigern zu können. Wie diese Zertifizierung laufen soll, stellen wir in ieser Ausgabe des Marienkäfers vor.

Weitere Beiträge zeigen, dass die Biodiversität auch beim Bodenleben schwindet, was wir als Gärtner, die auf den gesunden Boden angewiesen sind, nicht aus den Augen verlieren sollten, sowie in der Reihe "Tipps aus der Praxis" wie ein effektiver Leimring preiswert hergestellt werden kann.

Abschließend gibt´s wie immer die "Hinweise für den Hobbygärtner" - diesmal für die Monate Juli bis September 2019.

Marienkäfer 3. Quartal 2019

Lehrfahrt des Kreisverbandes ins Gartenreich Wörlitz-Dessau

Streuobstwettbewerb: „Neusorger Schnittlauchräuber“ besuchten die landesweite Abschlussveranstaltung auf der Gartenschau in Wassertrüdingen

Der Landesverband hatte zur gemeinsamen Abschlussfeier des Streuobst-Wettbewerbes am 30. Juni 2019 nach Wassertrüdingen eingeladen. Die Neusorger Schnittlauchräuber nahmen die Einladung gerne an.

Mit einem vollbesetzten Bus, der vom Kreisverband anteilig für die Siegergruppe mitfinanziert wurde startete der OGV Neusorg am bisher heißesten Tag des Jahres dieses in ein im wahrsten Sinne des Wortes Abenteuer.

Landesverband sorgt für Rahmenprogramm

Am Landesverband-Anmeldepunkt auf der Streuobstwiese im Klingenweiherpark konnten sich Kinder und Jugendliche der Obst- und Gartenbauvereine ab 9:30 Uhr zu einer Rallye mit verschiedenen Stationen anmelden. Vom Startpunkt aus geht es über das Gartenschaugelände bis zur Hauptbühne im Wörnitzpark, an der bis 15 Uhr die Ergebnisse abgegeben werden dürfen. Es winkte ein Sonderpreis. Am Pavillon auf der Streuobstwiese ging es zum Beispiel um die „Die Walnuss – Wiederentdeckung einer uralten Kulturfrucht“. Kurzweilige Mitmachaktionen für Kinder und Jugendliche wurden von den OGV aus Mittelfranken angeboten.

Fotoshooting mit Prinzessin Auguste und DONNIKKL

Von 12 bis 13 Uhr gab es für die Gewinner der Kreisverbände von „Streuobst- Vielfalt – Beiß rein!“ Gelegenheit mit der Schirmherrin Prinzessin Auguste und dem Wettbewerbspaten DONIKKL sowie dem Präsidenten des Landesverbandes Wolfram Vaitl an der Hauptbühne ein Foto zu machen. Die Neusorger Schnittlauchräuber ließen sich da nicht zweimal bitten und waren eine der ersten Gruppen. Gemeinsam mit Kreisfachberater Harald Schlöger als Vertreter des Kreisverbandes Tirschenreuth stellte man sich zum Gruppenbild auf.

Mitmach-Show mit DONIKKL

Prinzessin Auguste von Bayern und zusammen mit Präsident Wolfram Vaitl und dem Landesjugendbeauftragten Werner Thumann leiteten mit kurzen Grußworten ab 13:30 Uhr den Höhepunkt des Tages ein. DONIKKL und seine Band sorgten mit der Mitmach- Show „Unplugged trifft Minidisco“ für Stimmung. Vor der Bühne war Platz für die vielen Jugendlichen und Kinder der Gruppen aus ganz Bayern. Allerdings waren gerade die wenigen Schattenplätze bei Temperaturen bis zu 38 Grad am Begehrtesten.

Abschließend wurde noch der Gewinner des Sonderpreises für die Rallye des Landesverbandes gezogen.

 

 

 

hier gehts zum Tag der offenen Gartentür 2019....

Kurzfristig konnten wir auch der Garten der Familie Standfest in der Bärengasse in Bärnau dazu gewinnen. Im Garten wird alle Jahre ein Rosenfest gefeiert, dieses JAhr bietet sich der Tag der offenen Gartentür an, zumal die Rosen zur Zeit in voller Blüte stehen.

Baumpflanzaktion im Fischhofpark Tirschenreuth anläßlich des 125-jährigen Gründungsjubiläums des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege

Für die Baumpflanzaktion hat sich der Kreisverband mit dem Fischhofpark das Zentrum der Gartenkultur im Landkreis Tirschenreuth ausgesucht. Mit der bayernweiten Baumpflanzung soll an das 125-jährigen Jubiläums des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege erinnert werden. Der Auftakt dieser Aktion fand am 4. Mai 2019 in Würzburg am Rande der offiziellen Festveranstaltung zum Jubiläum in der Residenz unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Markus Söder statt.

Im Jahr 1894 wurde in Nürnberg der „Bayerische Landesverband für Obst- und Gartenbau“ gegründet, aus dem der heutige Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. hervorgegangen ist. Mit der landesweiten Pflanzaktion soll auf die über ein Jahrhundert währende, flächendeckende Bedeutung der Gartenbauvereine für den Obst- und Gartenbau, die Dorf- und Heimatverschönerung, den Umweltschutz und die Landeskultur in Bayern hingewiesen werden.

Die als Jubiläumsbaum ausgewählte Silber-Linde, die seit ungefähr 1770 in Mitteleuropa angepflanzt wird, verkörpert einerseits die lange Tradition und die Verwurzelung des Landesverbandes und seiner Vereine mit der bayerischen Heimat. Andererseits zielt die Wahl der Silber-Linde auch bewusst in die Zukunft: Der von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau empfohlene „Zukunftsbaum“ ist besonders anpassungsfähig an die (Klima-) Änderungen.

Ebenso passen sich der Landesverband und seine Gartenbauvereine mit ihren Angeboten und Tätigkeiten an die Herausforderungen der gesellschaftlichen und umweltbedingten Veränderungen an. Und ähnlich wie die Silber-Linde ein wertvoller Baum für Insekten ist, ist der Landesverband mit seinen Gartenbauvereinen auch in Zukunft wertvoll für den Erhalt einer intakten Natur- und Kulturlandschaft in ganz Bayern.

Landrat Wolfgang Lippert bedankte sich als Kreisvorsitzender bei den anwesenden Vereinsvertretern für die erfolgreiche Arbeit in den Obst- und Gartenbauvereinen. Das gemeinsame Ziel sei es, den Obst- und Gartenbau, die Landespflege und den Umweltschutz zur Erhaltung einer intakten Kulturlandschaft und der menschlichen Gesundheit zu fördern. Die Gartenbauvereine verstehen sich als gesellschaftliche Kraft, die sich im ländlichen Raum mit Wort und Tat für diese Ziele einsetzt.

Bürgermeister Franz Stahl bedankte sich ebenfalls bei den Vereinen und der Kreisfachberatung für die hervorragende Arbeit. Er erinnerte an die Gartenschau 2013 im Fischhofpark, zu deren großen Erfolg auch die Vereine beigetragen haben. Besonders stellt er die Kreisfachberatung heraus, die bei der Vorbereitung und Durchführung  eine maßgebliche Rolle spielte. Dei Stadt Tirschenreuth war auch aus diesem Grund gerne bereit, diesen Platz im Fischhofpark für den Jubiläumsbaum zur Verfügung zu stellen.

 

 

Kreisvorsitzender Landrat Wolfgang Lippert bei der Begrüßung der Ehrengäste
Nach getaner Arbeit kann die Brotzeit genossen werden. Auf das Wachsen und Gedeihen des Jubiläumsbaumes wurde übrigens mit Apfelwein und Apfelsaft aus der Kelterei des OGV Tirschenreuth angestoßen.
Bericht aus dem Neuen Tag vom 29.05.2019

"Marienkäfer" - Ausgabe 2 / 2019 - das Mitteilungsblatt des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Tirschenreuth

zum download bitte Titelbild anklicken...

Hier können sie den aktuellen Marienkäfer herunterladen!

Er enthält eine Terminübersicht für das Jahr 2019, berichtet von beispielhaften Vereinsaktivitäten und gibt wertvolle Gartentipps für den Freizeitgarten. 

Die aktuelle Ausgabe enthält Hinweise zum hochaktuellen Thema "Steigerung der Biodiversität im Hausgarten", eine Einladung zur Abschlussveranstaltung im Kinder- und Jugendwettbewerb "Streuobst-Vielfalt-Beiß rein!" am 10. Mai 19 in Neusorg, stellt das Programm der diesjährigen Lehrfahrt des Kreisverbandes ins Gartenreich Wörlitz-Dessau vor und berichtet aus der Arbeit der Vereine.

Wetere Beiträge befassen sich mit den angebotenen Fortbildungen für die Leiter/innen der Kinder- und Jugendgruppen, dem diesjährigen Tag der offenen Gartentür im Landkreis Tirschenreuth und - schön wenn´s den so kommen würde - mit einer Alternative zum allgegenwärtigen Unkrautvernichter Glyphosat.

Tipps aus der Praxis - in diesem Fall vom 1. Vorsitzenden des OGV Neusorg Herrn Oliver Becher-  zum einfachen Bau einer frostfreien Vogeltränke sind erstmals im Marienkäfer mit aufgenommen.

Abschließend gibt´s wie immer die "Tipps für Hobbygärtner" - diesmal für die Monate April bis Juni 2019.

Marienkäfer 2. Quartal 2019

Abschlussveranstaltung im Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst - Vielfalt - Beiß rein!“ in Neusorg

Alle Preisträger aus den beteilgten Vereinen waren mit Delegationen und zahlreichen Kindern bei der Abschlussveranstaltung im Kinder- und Jugendwettbewerb vertreten.

Landrat und 1. Kreisvorsitzender Wolfgang Lippert konnte neben den Kindern auch Ehrengäste begrüßen. Bei Bürgermeister Peter König bedankte er sich für die kostenlose Überlassung der Rektor Heinl Aula und die Unterstützung des Gartenbauvereins und vor allem der Kindergruppe, den Neusoprger Schnittlauchräubern das ganze Jahr über. So hat unter anderem die Gemeinde denr Jugendgruppe eine gemeindeeigene Streuobstwiese überlassen - dies war letztlich die Grundlage für die überaus erfolgreiche Teilnahme der Gruppe am 1. bayernweiten Kinder- und Jugendwettbewerb.

Bei Oliver Becher, dem 1. Vorsitzenden des OGV Neusorg und seinem Organisations- und Helferteam um die beiden Betreuerinnen der Kindergruppe Alexandra Mark-Sischka und Christine Etterer bedankte er sich für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung. 

Der Vorsitzende dankte in seiner Begrüßungsrede auch den beteiligten Jurymitgliedern Sabine Frank vom Kreisjugendamt Tirschenreuth, Johanna Härtl, der Leiterin der Umweltstation Waldsassen, Richard Schiedeck, dem Jugendsprecher Kreisverband Gartenbau Tirschenreuth und den beiden Kreisfachberatern Manuela Pappenberger und Harald Schlöger. Es war gewiss spannend, sich direkt von den Kindern und den Verantwortlichen vor Ort zeigen zu lassen, was man alles im Laufe eines Jahres rund ums Streuobst und die Obstbäume bewerkstelligen kann. Eine Wertung und Rangfolge sei gewiss nicht ganz einfach gewesen, es haben sicherlich alle Teilnehmer hervorragende Beiträge und Aktionen durchgeführt und vorgestellt.

Die Jury besuchte die beteiligten Vereine vor Ort, auch um die örtlichen Voraussetzungen mit in die Bewertung einfließen zu lassen und den Kindern die Gelegenheit zu geben, ihre Aktionen selbst vorzustellen. Der Bewertungsbogen sah beispielsweise die Menge gesammelter Äpfel, Aktivitäten rund ums Obstgehölz, Sonderaktionen wie Fotoprojekte oder Bastelaktionen und vieles mehr für die Bewertung vor. Es war nach Aussagen der Jurymitgliedr wahrlich keine leichte Aufgabe für die Juroren eine Reihenfolge bzw Rangfolge festzulegen. Einer der Juroren, Kreisfachberater Harald Schlöger drückte das so aus: „Jede der Gruppen hat sehr viel aus den vorhandenen Möglichkeiten vor Ort gemacht und uns beeindruckt. Jeder hätte einen Rang ganz vorne in der Bewertung verdient“.Aber man muss so eine Teilnahme an einem Wettbewerb auch immer sportlich sehen. Dabei sein ist alles. Letztlich gewinnt jeder durch seine Beschäftigung und intensive Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema.

Ein ganz besonderer Gruß galt deshalb allen Beteilgten in den Kinder- und Jugendgruppen: den Kindern, aber auch den Betreuerinnen und Betreuer für für ihre Arbeit in Ihren Vereinen und natürlich speziell für die Beteiligung am Streuobst-Wettbewerb. Diese Arbeit ist sehr hoch einzuschätzen, den wie in allen gesellschaftlichen Ebenen oder auch bei anderen Vereinen und Organisationen ist es notwendig, die Zukunftsfähigkeit durch die Einbindung der Kinder- und Jugendlichen und damit automatisch der Familien mit Kindern zu erreichen.

Der Verlust an Biodiversität und Artenvielfalt ist uns allen nicht nur durch das im Frühjahr durchgeführte Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen!“ bewusst geworden. Wir haben es auch durch eigene Beobachtungen in der Natur und im Garten wahrgenommen, dass es weniger Schmetterlinge, Vögel oder Insekten gibt. Nur konnten wir es nicht genau quantifizieren. Der im Volksbegehren vorgelegte Gesetzentwurf soll die Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern fördern. Ein wichtiger Punkt bei den Vorschlägen ist die weitreichende Unterschutzstellung der Streuobstwiesen, weil man weiss, das dieser Lebensraum sehr wertvoll ist und sowohl bei den Pflanzen als auch bei den Tieren viele seltene Arten beherbergt.

Die Streuobstwiese steht aber leider auf der Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen und ist von der vollständigen Vernichtung bedroht. Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Tirschenreuth e. V. kämpft schon seit langem gemeinsam mit den Gartenbauvereinen um ihren Erhalt und beteiligte sich deshalb am landesweiten Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst – Vielfalt – Beiß rein!“.

In früheren Zeiten war die Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln sehr wichtig. Dabei spielten auch die Streuobstwiesen und die Obstbäume im Garten eine großeRolle.

Früher achteten die Besitzer der Obstbäume streng darauf, dass von ihrem wertvollem Obst kein Fremder was wegnahm. Heute fehlt diese Wertschätzung, weil viele Menschen denken, es ist einfacher das Obst aus dem Supermarkt zu holen. Schade, dass diese Wertschätzung eigener selbst erzeugter Lebensmittel verloren gegangen ist, den damit ist auch die Achtung für diese Biotope geschwunden.

In der Roten Liste 2017 heißt es, die Streuobstwiese sei von vollständiger Vernichtung bedroht. Dabei sind Streuobstwiesen ein natürliches Genreservoir für fast vergessene, alte Obstsorten. Die naturbelassenen Wiesen und Gehölze bieten bedrohten Tier- und Pflanzenarten eine Vielzahl an Kleinbiotopen, die ihr Überleben sichern. Die Wiesen dienen der Heugewinnung, als Viehweiden und werden für die Imkerei eingesetzt.

Die Aktion „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ nutzen die Gartenbauvereine, um mit dem ersten Kinder- und Jugendwettbewerb der Streuobstwiese wieder neue Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Im Landkreis Tirschenreuth beteiligten sich sechs Vereine mit ihren Kinder- und Jugendgruppen am Wettbewerb.

Die Kinder- und Jugendgruppen haben so klangvolle Namen wie

Schnittlauchräuber“ vom OGV Neusorg

Flötztaler Naturentdecker / OGV Immenreuth

Petersiliengurus / OGV Kemnath

„Gartenzwerge“, „Wassermolche“ und „Garteneinsteins“ / OGV Mitterteich

„Kraut- und Rüben-Bande“ / OGV Plößberg

„Gartendetektive“ / OGV Großkonreuth

Alle ließen sich einiges rund um die Streuobstwiese und die Obstbäume im Garten einfallen. Die Betreuer der Gruppen gestalteten im Verlauf des Jahres gemeinsam mit der jungen Generation spielerische, entdeckungsreiche und kulinarische Aktionen. Die Streuobstwiese wurde zur Ideenwerkstatt und zum Abenteuerspielplatz der Kinder und Jugendlichen. Gemeinsames Ernten und Verarbeiten des Obstes sowie die gemeinsame Erfahrung der großen Artenvielfalt auf der Streuobstwiese fördern das Gespür für den Wert des bedrohten Biotops und das soziale Miteinander.

Zudem haben die Kinder durch die viele „Arbeit“, die im Laufe des Jahres auf der Streuobstwiese zu erledigen war erkannt, wie mühsam es eigentlich ist, bis man dann endlich ernten kann.  Der Vorsitzende zeigte sich überzeugt, dass durch solche Aktionen auch eine andere Einstellung zum Wert von Lebensmitteln erlernt werden kann und ein Ansatz gegeben ist, bei der nächsten Generation den unsäglichen Kreislauf billig auf Kosten der Umwelt produzierte Lebensmittel erzeugen und dann wird - weil es finanziell nicht weh tut und man es nicht anders gelernt hat - ein Teil davon wieder weggeworfen, zu unterbrechen.

Die Veranstaltungshalle "Rektor-Heinl-Aula" in Neusorg war gut besucht.
Eine besondere Wertschätzung erfuhr die Siegergruppe durch ihren Bürgermeister Peter König. Er brachte das Goldene Buch der Gemeinde Neusorg mit und alle beteiligten Kinder konnten sich wegen des besonderen Anlasses eintragen.
Pressebericht aus dem NT vom 20.05.2019

Einladung zur Abschlussveranstaltung im Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst - Vielfalt - Beiß rein!“ am Freitag, 10.05.2019 in Neusorg

Der Kinder- und Jugend-Wettbewerb 2018 „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ war ein voller Erfolg. Es war faszinierend, wie viele tolle Aktionen in den beteiligten Vereinen im Laufe des Jahres gemeinsam mit den Kindern durchgeführt wurden.

 

Das Ziel, Kindern und Jugendlichen den Wert der Streuobstwiesen verständlich, erleb- und begreifbar zu machen und junge Menschen für altes Wissen zu begeistern konnte erreicht werden.

 

Wir freuen uns deshalb auf die gemeinsame Abschlussveranstaltung, zu der die beteiligten Kinder- und Jugendgruppen mit ihren Betreuern/innen sehr herzlich eingeladen sind.

 

Wir konnten dazu die Zustimmung der Siegergruppe vom OGV Neusorg erreichen und werden die Veranstaltung am Freitag, 10.05.2019 um 15.00 Uhr in Neusorg, in der Rektor-Heinl-Aula, Goethestraße 5 durchführen. Die Kinder der „Neusorger Schnittlauchräuber“ werden auch einen Teil des Programmes übernehmen und zeigen, was sie in Laufe des Wettbewerbes alles auf ihrer Streuobstwiese gemacht haben.

Alle beteiligten Kinder- und Jugendgruppen mit den Begleitpersonen und sonstige Interessierte sind sehr herzlich zu der Veranstaltung eingeladen!

 

Alle beteiligten Gruppen erhalten einen Preis, die Kinder erhalten je eine Einzelurkunde.

Gartenpfleger helfen beim Obstbaumschnitt

Für süße und gesunde Früchte müssen Obstbäume regelmäßig ausgangs des Winters (im Februar oder März) geschnitten werden, wenn der Saftdruck eingeschränkt ist und die Knospen noch nicht ausgetrieben sind. Alternativ kann auch ein Sommerschnitt im Juli sinnvoll sein, vor allem bei starktriebigen Bäumen und bei Süßkirschen.

Für beide Termine gilt: bei anhaltenden Fruchtreichtum braucht der Obstbaum in seiner Krone Licht und Luft. Schneiden Sie daher alle nach innen wachsenden Äste komplett weg, auch einen Teil der sogenannten Wasserschosse: vor allem die starken, senkrecht nach oben wachsenden einjährigen Triebe kosten den Baum nur unnötig Kraft und verdichten die Krone. Schräg nach außen stehende einjährige Triebe werden aber belassen, da aus ihnen gut belichtete günstig stehende Fruchtäste werden. zudem wird ein Teil der Energie des Baumes gebunden und der nachfolgende Austrieb wird nicht so stark sein.

Bei Zweigen, die sich kreuzen oder aneinander reiben, wird einer weggeschnitten. Wichtig ist dabei Konsequenz - lieber wenige gezielte Schnitte, als ein "Herumschnippeln" in der Baumkrone.

Grundsätzlich gilt: Ein starker Rückschnitt fördert das Holzwachstum (wichtig beim Jungbaum-Erziehungschnitt oder bei der Verfüngung eines alten vergreisten Baumes), ein schwacher Rückschnitt die Fruchtansätze (beim Baum in der Ertragsphase). Denn wird ein Ast stark zurückgeschnitten, reagiert er mit starkem Neuaustrieb an der Spitze. Wird er dagegen nur wenig gekürzt, gibt es auf der ganzen Länge des Astes mäßig starke, neue Triebe - für einen guten Fruchtansatz.

Guter Obstbaumschnitt ist kein Zauberwerk. Wichtig ist, sich diese Theorie auch in der Praxis zeigen zu lassen. Dazu gibt es Schnittkurse, zum Beispiel durch die Kreisfachberater bei den Gartenbauvereinen oder in der Umweltstation Waldsassen.

Eine andere Möglichkeit ist, sich Hilfe bei kompetenten Gartenpflegern aus den Reihen der Obst- und Gartenbauvereine zu holen. Diese haben eine fundierte Ausbildung bis hin zur Baumwartausbildung in Triesdorf absolviert und geben ihr Wissen gerne an Sie weiter. Auch die Gartenpfleger halten Schnittkurse. Gegen geringes Entgelt und bei rechtzeitiger Anmeldung sind die Gartenpfleger auch bereit, direkt ihre Bäume fachgerecht zu schneiden.

Im Landkreis Tirschenreuth stehen der zertifizierte Gartenpfleger Ulrich Anders aus Neusorg 0151/15579329 und 09234/974619 sowie die in Triesdorf ausgebildete zertifizierte Baumwartin Katharina Hage aus Kemnath 0176/23474133 zur Unterstützung zur Verfügung. Konditionen für Kurse und Schnitt vor Ort werden mit den Gartenpflegern direkt vereinbart.

 

Anleitung zum Obstbaumschnitt - Landkreis Tirschenreuth

zum Download bitte Bild anklicken.....

Obstsortenschnitt - eine Anleitung für Hobby-Obstbauer.pdf

Die Broschüre zeigt Schritt für Schritt, was beim Obstbaumschnitt zu beachten ist.

"Marienkäfer" - Ausgabe 1 - 2019 - das Mitteilungsblatt des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Tirschenreuth

zum download bitte Titelbild anklicken...

Hier können sie den aktuellen Marienkäfer herunterladen!

Er enthält eine Terminübersicht für das Jahr 2019, berichtet von beispielhaften Vereinsaktivitäten und gibt wertvolle Gartentipps für den Freizeitgarten. 

Die aktuelle Ausgabe enthält einige Berichte aus der Arbeit der Vereine, stellt die Ergebnisse des Kinder- und Jugendwettbewerbes "Streuobst - Vielfalt - Beiß rein!" vor, und blickt auf Obstbörse und Jahrestagung des Kreisverbandes in Plößberg zurück.

Ein Beitrag befasst sich mit der Mentorausbildung für Kinder- und Jugendgruppenleitung, die von der Umweltstation Waldsasssen angeboten wird. 

Abschließend gibt´s wie immer die "Tipps für Hobbygärtner" - diesmal für die Monate Januar bis März 2019.

Marienkäfer 1. Quartal 2019

Terminübersicht 2019

2019 Kreisentscheid im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

2019 – 2022 wird der Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zum 27. Mal veranstaltet. Dieser Dorfwettbewerb ist ein staatlicher Wettbewerb für den ländlichen Raum. Er wird von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen, die erkannt haben, dass es sich lohnt, sich aktiv für die Heimat und damit eine lebenswerte Zukunft einzusetzen.  

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Bienenpflanzen: schön, bunt, nützlich

Wer einen bienenfreundlichen Garten pflegt, wird immer einen abwechslungsreichen, blühenden Garten aufweisen können. Eine Auswahl von bunten, duftenden und schmückenden Blumen, Stauden und auch einigen Sträuchern soll Ihnen helfen, die richtige Wahl zu treffen.

zu den Empfehlung für alle Bienenfreunde....

Stellungnahme zum Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen!"

Vom 31. Januar – 13. Februar 2019 wird das Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen!“ durchgeführt. In diesem Zeitraum können sich Bürgerinnen und Bürger in ihren Rathäusern eintragen, wenn sie einen Volksentscheid über den Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes zugunsten der Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern herbeiführen möchten.

Die Gartenbauvereine und ihre übergeordneten Verbandsstrukturen sowie die Kreisfachberatung setzen sich seit langem dafür ein, die Gärten und die Kulturlandschaft in einem Zustand zu erhalten, der die Artenvielfalt erhält und fördert.

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2019
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