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Die Preisträger im Wettbewerb "Streuobst.."

3. Preis: • „Gartendetektive“ aus Großkonreuth.
Die Großkonreuther Kindergruppe „Gartendetektive“ kümmerte sich im Aktions-jahr um eine etwas verwilderte Fläche mit Obstbäumen bei Frauenreuth.
Vorhandene Bäume wurden gemeinsam mit den Betreuern gründlich ausgeschnit-ten, das Schnittgut wurde zu Heckenstreifen von den Kindern zusammengetragen und aufgetürmt.

Die Fläche wurde mit Bausteinen wie Nistkästen, Insektenhotel und Ohrwurmbe-hausungen aufgewertet. Neue Bäume wurden gemeinsam gepflanzt.
Der Tag der offenen Gartentür 2018 in der Gemeinde bot die Gelegenheit, von den Kindern aus Apfelsaft hergestellte köstliche Mixgetränke zu verkaufen und die Kas-se der Kindergruppe aufzubessern.
Mit der Ernte wurden kreative Spiele und Aktionen wie Schätzen der Anzahl der Früchte und Erntemengen verbunden. Gemeinsames Apfelpressen rundete das Aktionsjahr ab.
3. Preis: • „Kraut- und Rüben-Bande“ aus Plößberg
In Plößberg bot sich der Obstlehrpfad der Gemeinde am Ortsrand an, um besondere Aktionen wie zum Beispiel ein Kirschblütenfest mit Kinderflohmarkt durchzuführen. Bastelaktionen wie personalisierte Nistkästen, die nach dem Basteln von den Kin-dern individuell bemalt wurden oder Bemalen von Stammscheiben waren kreative Bausteine im Aktionsjahr. Erwähnenswert und positiv in die Bewertung floss zum Beispiel auch das Basteln von Windlichtern mit Apfelmotivdruck ein, da diese als Geschenke für das örtliche BRK-Heim verwendet wurden.
Obsternte mit Sortenbestimmung und Einführung in die Pomologie, Schnitzeljagd im Obstlehrpfad und Spiele rund um die Obstwiese rundeten das Aktionsjahr ab.
Beim abschließenden Apfelfest im Herbst erfuhren die Kinder vieles zur vielfältigen Verwendung der Früchte und des Tresters und verwerteten die Früchte zu allerlei Köstlichkeiten.
Die Kindergruppe hat im Jahresprogramm zeitgleich zur Abschlussveranstaltung eine eigene Aktion angesetzt, deshalb konnte nur eine kleine Abordnung den Preis in Empfang nehmen.
2. Preis:• die Immenreuther „Flötztaler Naturentdecker“
Die Immenreuther Kinder- und Jugendgruppe betreut ein eigenes Grundstück in der Flötzbachaue in Ahornberg. Diese Lage ist auch Namenspate für die inzwischen 70 Kinder umfassenden „Flötztaler Naturentdecker“.
Der Jury wurde eine professionell gemachte Mappe mit der Dokumentation der vie-len Aktionen rund um den Wettbewerb ausgehändigt.
Seit einigen Jahren dreht sich bei den Kindern vieles rund um das Obst. Ein Grund ist sicher die im Verein vorhandene Obstpresse. Das Grundstück der Kindergruppe wurde entsprechend ausgestattet und mit vielen ökologischen Bausteinen aufge-wertet. Bastelaktionen, die Verwertung von Obst zu vielen Köstlichkeiten wie Bratäpfeln, Apfelbrei oder Kuchen gemeinsam mit den Kindern waren weitere Themen der Gruppenstunden.
Beeindruckend für die Jury waren kreative Aktionen wie Baummeditation oder Mikado aus dem Schnittgut des gemeinsam mit den Kindern durchgeführten Obstbaumschnitts. Höhepunkt für die Kinder war das Apfelfest, das auch von den Erwachsenen besucht werden durfte. Verschiedene Stationen erweiterten spielerisch das Wissen zur Streuobstwiese.

2. Preis: • die Kemnather „Petersiliengurus“
In Kemnath beeindruckte die professionelle Kinder- und Jugendarbeit unter Einbe-ziehung sehr vieler Betreuerinnen und Betreuer auch aus dem Umfeld der Kinder. Viele Aktionen, die in sich stimmig zum Wettbewerb „Streuobst“ durchgeführt wur-den, verfolgten einen ganzheitlichen Ansatz. Die Kinder konnten bei der Auswahl der Aktivitäten mitwirken. Die Präsentation erfolgte weitgehend durch die Kinder selber und war durch die vielen Mitwirkenden für die Jury sehr eindrucksvoll.
Anklang haben auch die Neuanlage der Obstwiese am Vereinsgelände unter Mit-wirkung von „politischen Paten“ und die Einbeziehung weiterer Akteure wie Imker gefunden. Eine gute Idee ist auch die Pflanzung von Obstbäumen bei Geburten von Kindern aus den Reihen der Mitglieder.

2. Preis: • die Mitterteicher Kinder- und Jugendgruppen „ Gartenzwerge“, „Was-sermolche“ und Garteneinsteins“
Die Mitterteicher Kinder- und Jugendgruppen nutzen das Gelände des Kreislehr-gartens seit vielen Jahren für ihre Aktionen. Die älteren, inzwischen erwachsenen Mitglieder der Gruppen sind nach wie vor engagiert und wirken als Betreuer/innen für die Kleineren mit.
Die beteiligten Kinder stellten anhand von Stationen im Gelände der Jury vor, wel-che Aktionen sie speziell zum Streuobstwettbewerb durchgeführt hatten.
Die Kinder- und Jugendarbeit ist dabei sehr professionell gemanagt. Halbjahrespro-gramme zu einem bestimmten Oberthema geben dabei den Rahmen für viele Aktio-nen und Handlungen vor. „Was fliegt denn da“ und „Streuobst“ waren entspre-chend dem Wettbewerbsthema der Rahmen für zum Beispiel Baumpflanzaktionen, Veredelung gemeinsam mit den Kindern, Apfelschälwettbewerb, Zubereitungen aus Obst wie Apfelmus, Imkerbesuch mit Verkostung von Honigbroten, Obstbaum-schnitt und vieles mehr.
1. Preis: die „Neusorger Schnittlauchräuber“
Die noch junge Gruppe hat in ihrem ersten Bestehensjahr die Aktionen rund um den Wettbewerb nach Ansicht der Jury hervorragend aufbereitet und die Kinder selbst haben diese am Bewertungstag kreativ vorgestellt. Herausragend war dabei das Filmprojekt zur Streuobstwiese, das optisch ansprechend, zum Beispiel auch mit Aufnahmen aus der Luft mit Hilfe einer Drohne, erstellt wurde.

Der Gartenbauverein hat das Wettbewerbsjahr genutzt, um ein Netzwerk mit vielen Beteiligten zu knüpfen. Die vernachlässigte gemeindliche Streuobstwiese wurde reaktiviert und gepflegt, Nachpflanzungen wurden vorgenommen und die Ausstat-tung mit Biotopen wie Lesesteinhaufen, Insektenhotel, Hecke und Blühstreifen er-gänzt. Dabei wurden den Kindern eigenverantwortliche Aufgaben übertragen, die diese zuverlässig meisterten.
Die vereinseigene Keltereianlage leistete wertvolle Dienste, als bei älteren Mitbür-gern durch die Kinder Obst gesammelt wurde und der Saft, zum Beispiel an Schule, Kindergarten und Seniorenheim, weitergereicht werden konnte. Die Verwertung des Obstes zu Marmeladen, die Herstellung von Salben aus den Blühpflanzen der Obstwiese, Bastelarbeiten und Stoffdruck mit Apfelmotiven, Tierbestimmung und die Zusammenarbeit mit einem Imker rundeten das Aktionsjahr ab.
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