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Impfzentrum Waldsassen

Alles Wichtige zusammengefasst!

(Stand 06.04.2021 17:00 Uhr)

Konsequentes und flächendeckendes Impfen ist ein zentraler Baustein im Kampf gegen die COVID-19 Pandemie. Mit dem Aufbau von Impfzentren soll möglichst vielen Menschen eine Impfung gegen COVID-19 ermöglicht werden.

Mit Bereitstellung von Impfstoffen gegen COVID-19 durch den Bund bzw. das Land Bayern werden die Impfungen in den Impfzentren sowie durch mobile Impfteams durchgeführt. Der Standort für das Impfzentrum Tirschenreuth befindet sich im ehemaligen Krankenhaus Waldsassen. Außerdem können Sie sich auch bei Hausärzten impfen lassen. 

Mit dieser Seite möchten wir Ihnen die häufigsten Fragen zur Covid-19-Impfung zusammenfassen.

Darüber hinaus finden Sie auf der Seite nützliche Links und Videos rund um das Thema "Impfen gegen COVID-19".

+++ BITTE BRINGEN SIE ALLE ERFORDERLICHEN UNTERLAGEN ZUM TERMIN MIT +++

Leider kommt es in letzter Zeit vermehrt zu der Situation, dass einzelne Impfwillige im Impfzentrum trotz Termin abgewiesen werden müssen, da wichtige Unterlagen nicht vorgezeigt werden konnten. Bitte bringen Sie neben Ihrem Personalausweis und Ihrem Impfpass unbedingt auch den Nachweis, welcher Ihre Priorisierung bestätigt, mit. (z.B. durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung)

Alle Formular finden Sie gleich anschließend unter "Die wichtigsten Dokumente zum Download".

+++ Wichtiger Hinweis zu den Wartezeiten am Impfzentrum +++ 

Es ist vollkommen ausreichend, wenige Minuten vorher am Impfzentrum zu sein oder gegebenenfalls im Auto zu warten. Die Mitarbeiter des Impfzentrums rufen pünktlich alle Personen auf, die an der Reihe sind, es wird niemand vorgezogen behandelt, der in der Schlange vor dem Impfzentrum steht. Es ist nicht nötig, deutlich vor dem Impftermin am Impfzentrum zu erscheinen oder sich in einer Schlange anzustellen. Sollte sich doch eine Schlange bilden, bitten wir darum die Abstandsregeln einzuhalten und sich auf gegenseitig auf diese hinzuweisen

 

Weiterführende Informationen zur Corona-Impfung

Die Kontaktmöglichkeiten zur Registrierung und Terminvereinbarung:

Online-Vormerkung: Bayerisches Impfzentrum - Impfregistrierung (impfzentren.bayern)

Nur wenn eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, nutzen Sie bitte die E-Mail-Vormerkung: impfzentrum(at)kvtirschenreuth.brk.de

Wenn Sie keinen Internetzugang haben oder das Internet nicht nutzen möchten, fragen Sie doch einen Angehörigen, ob er das für Sie machen kann.

Bitte kontaktieren Sie uns nur im Ausnahmefall telefonisch, wenn keine Online-Vormerkung oder E-Mail-Vormerkung möglich ist. Die Rufnummer lautet 09631/308960 (Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr). Wir bitten um Verständnis, dass es zu längeren Wartezeiten am Telefon kommen kann. 

Um sicherzustellen, dass Erst- und Zweitimpfung im richtigen zeitlichen Abstand erfolgen, wird bei der Terminvergabe zugleich bereits der Termin für die Folgeimpfung festgelegt werden. Im Anschluss bekommt die Bürgerin oder der Bürger per E-Mail oder per Post eine schriftliche Terminbestätigung inklusive eines QR-Codes zugeschickt. Dieser QR-Code muss beim Impftermin zusammen mit dem Personalausweis oder einem anderen Lichtbildausweis, aus dem der Wohnort oder gewöhnliche Aufenthaltsort hervorgeht, vorgelegt werden und dient dem Impfzentrum zur Identifikation der zu impfenden Person sowie als digitaler Laufzettel. Alle weiteren Unterlagen, die Sie zur Impfung mitbringen müssen, können Sie dem Punkt "Was muss ich zur Impfung mitbringen" entnehmen.

Die am häufigsten gestellten Fragen

Warum werden bundesweit Impfzentren aufgebaut?

Die Impfung gegen COVID-19 stellt an Transport, Logistik und Verabreichung erhebliche Anforderungen. Die Impfungen von Impfwilligen können deshalb zunächst nur in Impfzentren kontrolliert und effizient durchgeführt werden.

Zudem erleichtern Impfzentren die Verteilung des Impfstoffs an Personen, die besonders gefährdet sind und die Impfung zuerst erhalten sollen.

An den Impfzentren gibt es daher auch mobile Impfteams, die u.a. pflegebedürftige Menschen in Heimen impfen.

Zusätzlich wird in der Stadt Tirschenreuth, der Stadt Kemnath und der Stadt Waldershof an festzulegenden Örtlichkeiten und Tagen ein Team des Impfzentrums impfen wird.

Kann ich mich auch bei meiner Hausärztin / meinem Hausarzt impfen lassen?

Ja, dies ist ab sofort möglich. Die Priorisierung erfolgt auch dort nach den Vorgaben der CoronaImpfV. 

Wichtiger Hinweis: Die Patienten sind angehalten, ihre Registrierung im zentralen System (BayIMCO) zu löschen, wenn sie beim Hausarzt geimpft werden.
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Wo befindet sich das Impfzentrum im Landkreis Tirschenreuth?

Für den Landkreis Tirschenreuth wurde das Impfzentrum in den Räumlichkeiten des ehemaligen Krankenhauses Waldsassen eingerichtet. Das Krankenhaus bietet optimale Voraussetzungen für die Anforderungen eines Impfzentrums hinsichtlich Besucherlenkung, Objektschutz, Barrierefreiheit sowie Gewährleistung der Hygienemaßnahmen. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang.

Informationen zur Anfahrt:

Adresse für’s Navi: Egerer Str. 30, 95652 Waldsassen

Einen Parkplatz finden Sie direkt, aus Richtung Stadtmitte kommend, rechts vor dem Krankenhaus. Außerdem steht aufgrund der Kapazitätserhöhung inzwischen ein weiterer Parkplatz an der Stegwiesenstraße (aus Richtung Stadtmitte kommend rechts nach dem Krankenhaus) zur Verfügung.

Wie Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Impfzentrum kommen erfragen Sie bitte in der „Fahrmit“-Zentrale unter 09631/7929899 oder unter https://www.fahrmit-tirschenreuth.de/

Seit wann ist das Impfzentrum in Waldsassen einsatzbereit?

Das Impfzentrum ist seit dem 15.12.2020 einsatzbereit. Seit dem 27.12.2020 führt das Impfzentrum im Zentrum selbst oder mit mobilen Teams Impfungen durch.

Wann und wie kann ich mich im Impfzentrum impfen lassen?

Das Terminvergabe-System wird über das Land Bayern koordiniert. Die Freischaltung des Terminvergabe-Systems erfolgte am 20.01.2021. Der Impfstoff geht demnach zunächst an Personen, die besonders gefährdet sind. Dieser Personenkreis wird in der Coronavirus-Impfverordnung festgelegt. Je nach der festgelegten Rangfolge müssen sich die nachfolgenden Personengruppen bis zu einer möglichen Terminvereinbarung noch etwas gedulden.

Es sollten sich jedoch jetzt bereits alle Bürgerinnen und Bürger zur Impfung vormerken lassen. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie unterhalb. 

Hierzu ist neben der Angabe der persönlichen Daten mit Hilfe einer strukturierten Abfrage eine Selbsteinschätzung ihrer Impfberechtigung auf Basis ihres Alters, möglichen Vorerkrankungen sowie des Berufs vorzunehmen und zu bestätigen.

Ergibt diese Selbsteinschätzung, dass die Bürgerin oder der Bürger zu einer der Personengruppen gehört, die nach staatlichen Vorgaben priorisiert geimpft werden sollen, wird im nächsten Schritt ohne weiteres Zutun ein Termin im zuständigen Impfzentrum vereinbart. Dies erfolgt automatisch über die vorgenommene Vormerkung der Impfregistrierung online oder per SMS auf das angegebene Handy, oder das Impfzentrum setzt sich telefonisch mit der betreffenden Bürgerin oder dem betreffenden Bürger in Verbindung.

Welches Impfzentrum ist für mich zuständig?

Für eine Impfung müssen sich Bürgerinnen und Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt selbst dann, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist. Ausnahmen bleiben gesonderten Impfangeboten vorbehalten. 

Werden bestimmte Personengruppen zuerst geimpft?

Die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) regelt die Impfprioritäten. Hier finden Sie die Verordnung im Wortlaut.

Wie erhalte ich einen Impftermin im Impfzentrum?

Nach einer Vormerkung über das Onlineportal Bayerisches Impfzentrum - Impfregistrierung (impfzentren.bayern) erhalten Sie ohne weiteres Zutun automatisch per E-Mail oder per SMS die Möglichkeit einer Terminvereinbarung. In den Vormerkungsfällen, in denen keine E-Mailadresse oder eine Handynummer vorhanden war, wird sich das Impfzentrum mit der Bürgerin oder dem Bürger über die angegebene Festnetznummer telefonisch in Verbindung setzen.

Gibt es eine ärztliche Beratung vor der Impfung im Impfzentrum?

Ja, ein ärztliches Beratungsgespräch vor der Impfung im Impfzentrum selbst ist obligatorisch! Jede Person, die sich im Impfzentrum impfen lassen möchte, wird vorher durch einen Arzt aufgeklärt. Zudem wird es Online-Veranstaltungen für Vorabinformationen geben.
Darüber informieren wir auf der Facebook-Seite unseres Betreibers des Impfzentrums, dem BRK Kreisverband Tirschenreuth – www.facebook.com/impftir

Wie ist der Ablauf im Impfzentrum des Landkreises Tirschenreuth

Wie alle andere Impfzentren auch, ist das Impfzentrum Tirschenreuth im Einbahnsystem mit „Impfstraßen“ aufgebaut. Personen mit einem Impftermin führt das Einbahnsystem durch

  • den Anmeldebereich direkt am Eingang (hier wird kontaktlos Fieber gemessen), 
  • die Registrierung,
  • durch einen Raum für das ärztliche Beratungsgespräch (Gruppen- und Einzelgespräche),
  • den Raum der eigentlichen Impfung,
  • den Raum für die Dokumentation der Impfung.
  • Zuletzt führt der Weg weiter in einen Wartebereich für eine viertelstündige Ruhephase.

Wie kann ich den Prozess im Impfzentrum beschleunigen?

Das Robert-Koch-Institut hat Aufklärungsmerkblätter zur Schutzimpfung gegen COVID-19 erstellt, auch ein Impfbogen zur Einwilligung liegt nun vor. Bitte lesen Sie sich diese Unterlagen vor dem Termin konzentriert durch und bringen Sie sie vorbereitet zur Impfung mit. Wir stellen diese Bögen hier zum Download und Ausdruck bereit:

 

 

Formulare für Berechtigte nach § 2 Corona-Impfverordnung:

 

Formulare für Berechtigte nach § 3 Corona-Impfverordnung:

 

Formulare für Berechtigte nach § 4 Corona-Impfverordnung:

Muss ich zweimal geimpft werden, damit 100%iger Impfschutz besteht?

Je nach Impfstoff, und abhängig davon, ob Sie mit dem Coronavirus in der Vergangenheit infiziert waren, sind eine oder zwei Impfungen notwendig.

Der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung ist abhängig vom verwendeten Impfstoff. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf § 5 Coronavirus-Impfverordnung.

Sofern Sie die Erstimpfung mit dem Vektoren-Impfstoff  Vaxzevria von AstraZeneca erhalten haben und jünger als 60 Jahre alt sind beachten Sie bitte auch die Veröffentlichung des RKI beim Punkt „Welche wichtigen Punkte und Neuerungen ergeben sich durch die 4. Aktualisierung der STIKO-Empfehlung im April 2021?“

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

1.

Die per E-Mail oder per Post erhaltene Bestätigung des Impftermins mit QR-Code (vgl. Punkt „Wie erhalte ich einen Impftermin im Impfzentrum?“)

2.

Personalausweis oder einen anderen Lichtbildausweis, aus dem der Wohnort oder gewöhnliche Aufenthaltsort hervorgeht und Personen, die ihren Wohnort oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben und nicht in einer in den §§ 2 bis 4 genannten Einrichtungen oder Unternehmen behandelt, gepflegt oder betreut werden, eine Bescheinigung über ihre gesetzliche oder private Krankenversicherung in der Bundesrepublik Deutschland. Wohnungslose, die weder über einen Personalausweis noch über einen anderen Lichtbildausweis verfügen, müssen eine Bestätigung der Unterkunft oder einer vom Wohnungslosen aufgesuchten Wohnungslosenhilfsstelle als Identitätsnachweis vorlegen (ein Muster finden Sie hier).

3.

Impfungen von Personen mit höchster Priorität (§ 2 CoronaImpfV): Personen, die in einer in § 2 genannten Einrichtung bzw. in einem in § 2 genannten Unternehmen behandelt, gepflegt oder betreut werden oder tätig sind eine Bescheinigung der Einrichtung oder des Unternehmens (ein Muster finden Sie hier).

 

Impfungen von Personen mit hoher Priorität (§ 3 CoronaImpfV): Personen, die in einer in § 3 CoronaImpfV genannten Einrichtung bzw. in einem in § 3 CoronaImpfV genannten Unternehmen behandelt, gepflegt oder betreut werden oder tätig sind eine Bescheinigung der Einrichtung oder des Unternehmens (ein Muster finden Sie hier).

Personen, bei denen nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a bis j CoronaImpfV krankheitsbedingt ein sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, ein ärztliches Zeugnis nach § 6 Abs. 5 CoronaImpfV über das Vorliegen der genannten Erkrankung. Die Arztpraxen sind zur Ausstellung dieses ärztlichen Zeugnisses berechtigt. Es genügt, wenn im ärztlichen Zeugnis das Vorliegen einer in § 3 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis j CoronaImpfV genannten Erkrankung bescheinigt wird. Die konkrete Erkrankung muss, auch aus Gründen des Datenschutzes, nicht ausdrücklich benannt werden. Das ärztliche Zeugnis muss daher zumindest Bezug auf einen einschlägigen Buchstaben der CoronaImpfV nehmen (z. B. „Erkrankung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 c CoronaImpfV) oder sich auf die Gesamtheit der in der Bescheinigungsgewalt der Ärzte liegenden Erkrankungen beziehen (z. B. Erkrankung gemäß § 3 Abs. 1 Buchst. a bis j CoronaImpfV). Eine bloße ärztliche Bescheinigung eines „Anspruchs mit erhöhter Priorität“ oder die Bezugnahme auf das Vorliegen einer Erkrankung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 oder CoronaImpfV genügt nicht, da einerseits der Sinn und Zweck von § 6 Abs. 4 Satz 1 CoronaImpfV nicht gewahrt wäre und andererseits den Ärzten die Bescheinigung einer hohen Priorität gemäß § 3 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe k CoronaImpfV entzogen ist (Entscheidungsgewalt der Bayerischen Impfkommission). (Ein Muster finden Sie hier)

Personen, bei denen nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe k CoronaImpfV nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht ein entsprechendes ärztliches Zeugnis der Bayerischen Impfkommission nach § 6 Abs. 6 CoronaImpfV über das Vorliegen dieser Voraussetzung.Zur Ausstellung dieses Zeugnisses ist ausschließlich die Bayerische Impfkommission zuständig. Sie ist beim Klinikum der Ludwig-Maximilian-Universität in München angesiedelt.

Die Kontaktdaten lauten:
Geschäftsstelle der Bayerischen Impfkommission
Marchioninistraße 15
81377 München

Telefon: 089 4400-75188
E-Mail: antrag(at)impfkommission.bayern
Website: www.impfkommission.bayern

Auf der Website der Bayerischen Impfkommission finden Sie allgemeine Informationen sowie das Antragsformular mit Erläuterungen.

Enge Kontaktpersonen im Sinne von § 3 Abs. 1 Nr. 3 CoronaImpfV eine Bestätigung der dort genannten Person oder der sie vertretenden Person (ein Muster finden Sie hier).
Außerdem ist ein geeigneter Nachweis erforderlich, dass die Person, welche die Bestätigung ausstellt, entsprechend erkrankt, pflegebedürftig bzw. schwanger ist. Über das Vorliegen der in § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a bis k CoronaImpfV genannten Erkrankung ist z. B. ein ärztliches Zeugnis auszustellen (§ 6 Abs. 4 Nr. 3 CoronaImpfV). Der Nachweis der Pflegebedürftigkeit kann z. B. durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Pflegeversicherung bzw. eines Gutachters zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit/Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung oder Gutachters der Pflegeversicherung erbracht werden.

 

Impfungen von Personen mit erhöhter Priorität (§ 4 CoronaImpfV): Personen, bei denen nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a bis h CoronaImpfV krankheitsbedingt ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, ein ärztliches Zeugnis nach § 6 Abs. 5 CoronaImpfV über das Vorliegen der genannten Erkrankung. Die Arztpraxen sind zur Ausstellung dieses ärztlichen Zeugnisses berechtigt. Es genügt, wenn im ärztlichen Zeugnis das Vorliegen einer in § 4 Absatz 1 Nr. 2 Buchstabe a bis h CoronaImpfV genannten Erkrankung bescheinigt wird. Die konkrete Erkrankung muss, auch aus Gründen des Datenschutzes, nicht ausdrücklich benannt werden. Das ärztliche Zeugnis muss daher zumindest Bezug auf einen einschlägigen Buchstaben der CoronaImpfV nehmen (z. B. „Erkrankung gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 c CoronaImpfV) oder sich auf die Gesamtheit der in der Bescheinigungsgewalt der Ärzte liegenden Erkrankungen beziehen (z. B. Erkrankung gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a bis h CoronaImpfV). Eine bloße ärztliche Bescheinigung eines „Anspruchs mit erhöhter Priorität“ oder die Bezugnahme auf das Vorliegen einer Erkrankung gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV genügt nicht, da einerseits der Sinn und Zweck von § 6 Abs. 4 Satz 1 CoronaImpfV nicht gewahrt wäre und andererseits den Ärzten die Bescheinigung einer erhöhten Priorität gemäß § 4 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe i CoronaImpfV entzogen ist (Entscheidungsgewalt der Bayerischen Impfkommission). (Ein Muster finden Sie hier)

Personen, bei denen nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe i CoronaImpfV nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht ein entsprechendes ärztliches Zeugnis der Bayerischen Impfkommission nach § 6 Abs. 6 CoronaImpfV über das Vorliegen dieser Voraussetzung. Zur Ausstellung dieses Zeugnisses ist ausschließlich die Bayerische Impfkommission zuständig. Sie ist beim Klinikum der Ludwig-Maximilian-Universität in München angesiedelt. Zur Erreichbarkeit der Bayerischen Impfkommission verweisen wir auf die obigen Ausführungen.

Enge Kontaktpersonen im Sinne von § 4 Abs. 1 Nr. 3 CoronaImpfV eine Bestätigung der dort genannten Person oder der sie vertretenden Person (ein Muster finden Sie hier).

Außerdem ist ein geeigneter Nachweis erforderlich, dass die Person, welche die Bestätigung ausstellt, entsprechend erkrankt oder pflegebedürftig ist. Über das Vorliegen der in § 4 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a bis i CoronaImpfV genannten Erkrankung ist z. B. ein ärztliches Zeugnis auszustellen (§ 6 Abs. 4 Nr. 3 CoronaImpfV). Der Nachweis der Pflegebedürftigkeit kann z. B. durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Pflegeversicherung bzw. eines Gutachters zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit/Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung oder Gutachters der Pflegeversicherung erbracht werden.

Personen, die in einer in § 4 CoronaImpfv genannten Einrichtung bzw. in einem in § 4 CoronaImpfV genannten Unternehmen behandelt, gepflegt oder betreut werden oder tätig eine Bescheinigung der Einrichtung oder des Unternehmens (ein Muster finden Sie hier).

4.

Impfpass, falls vorhanden

5. 

Medikatenplan (Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, ist die Vorlage Ihres Medikamentenplans hilfreich)

Sofern Sie konkrete Fragen zu den vorzulegenden Unterlagen haben, wenden Sie sich bitte möglichst per E-Mail an das Impfzentrum unter impfzentrum(at)kvtirschenreuth.brk.de.

Wie lange dauert eine Impfung?

Mit Vorbereitungen und Aufklärungsgespräch dauert eine Impfung etwa 15 Minuten. Im Anschluss an die Impfung erfolgt eine 15-minütige Ruhephase im Wartebereich.

Was kostet eine Impfung?

Die Impfung ist für Sie kostenlos.

Erhalte ich einen Nachweis, dass ich geimpft wurde?

Ja, die Impfung wird in den Impfpass eingetragen und die Chargennummer auf einem Dokument hinterlegt, von dem Sie eine Kopie erhalten. Liegt kein Impfpass vor, dient diese gleichzeitig als Impfbescheinigung.

Ist der Infektionsschutz im Impfzentrum gewährleistet?

Der Infektionsschutz im Impfzentrum hat oberste Priorität. Maskenpflicht für alle Personen ist obligatorisch. Am Eingang erhält jeder Besucher eine frische Einweg-Maske. Bereits am Eingang wird bei jeder Person kontaktlos Temperatur gemessen. Hier wird auch geklärt, ob in den vergangenen 14 Tagen ein Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person bestanden hat. Die Einhaltung der Hygiene- und Virenschutzmaßnahmen wird durch den Betreiber, dem BRK Kreisverband Tirschenreuth, ständig überprüft und sichergestellt.

 

Diese Seite wird laufend aktualisiert! Aufgrund der großen Situationsdynamik kann es jedoch passieren, dass die beschriebenen Informationen kurzfristig ergänzt werden und die hier hinterlegten Angaben überholt sind. Wir bemühen uns, fehlende Informationen zeitnah zu ergänzen!

 

Träger: Landratsamt Tirschenreuth, Mähringer Str. 5-7, 95643 Tirschenreuth

Betreiber: BRK Kreisverband Tirschenreuth, Egerstr. 21, 95643 Tirschenreuth

Informationen zum Corona-Virus
Kreis Tirschenreuth
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Landratsamt Tirschenreuth
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95643 Tirschenreuth

Telefon 0 96 31 / 88 - 0
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