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Kontaktpersonenmanagement

Information des Gesundheitsamtes zum angepassten Kontaktpersonenmanagement

(Stand: 08.11.2021)

In Anbetracht der gegenwärtigen COVID-Situation hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) die Quarantäneregelungen und das Kontaktpersonenmanagement angepasst.

Künftig beschränken sich die telefonischen Ermittlungen des Gesundheitsamtes im Hinblick auf eine etwaige Quarantäne enger Kontaktpersonen auf

  • Haushaltsmitglieder des Infizierten und
  • Kontaktpersonen mit Bezug zu Einrichtungen mit besonders gefährdeten Personen (z.B. Heime, Massenunterkünfte, medizinische Einrichtungen, Schulen und Kindergärten)

Das Gesundheitsamt wird bei der COVID-Infizierten Person zunächst Namen und Erreichbarkeitsdaten dieser Kontaktpersonen wie bisher erfragen und dann diese Kontaktpersonen anrufen und ggf. unter Quarantäne stellen.

Kontaktpersonen, die nicht Haushaltsmitglieder sind oder keinen Bezug zu Einrichtungen mit gefährdeten Personen haben, werden durch das Gesundheitsamt künftig nicht mehr angerufen. Anstatt dessen erfolgt die Information der Kontaktpersonen durch die COVID-infizierte Person selbst.

Wir bitten demnach die Infizierte Person, spätestens nach der Ermittlung durch das Gesundheitsamt selbständig seine engen Kontakte über die Infektion und das damit verbundene Infektionsrisiko zu informieren und auf dieses Merkblatt zu verweisen.

Eine Quarantänepflicht besteht für diese Kontaktpersonen nicht. Es bestehen allerdings Verhaltensempfehlungen, die im Rahmen der Eigenverantwortung ergriffen werden sollen (siehe unten unter 2. und 3).

1. Was ist eine enge Kontaktperson?

  1. Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Nähe der infizierten Person (Abstand < als 1,5 m) aufgehalten haben, ohne dass beide einen Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske getragen haben oder
  2. Personen, die mit der infizierten Person in einem Abstand von weniger als 1,5 m ein Gespräch geführt haben, ohne dass beide einen Mund-Nase-Schutz oder FF2- Maske getragen haben oder
  3. Personen, die direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten der Covid-positiven Person hatten (z.B. durch Anhusten, Anniesen, Küssen) oder
  4. Personen, die sich mit der Covid-positiven Person in einem Raum mit einer hohen Konzentration von Aerosolen aufgehalten haben. (z.B. bei Feiern, gemeinsames Singen, Fitnessstudio, und das in schlecht belüfteten Innenräumen)

Eine Ansteckungsgefahr geht von der infizierten Person bereits 2 Tage vor Symptombeginn aus (oder bei einem asymptomatischen Fall: 2 Tage vor Abnahme des positiven Tests), und dauert bis zur Entlassung aus der Quarantäne an. Ein enger Kontakt außerhalb dieser Zeit ist in der Regel unkritisch.

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn von Symptomen, beträgt bis zu 14 Tage. Die nachfolgenden Empfehlungen gelten daher für den Zeitraum von 14 Tagen nach dem letzten Kontakt, sofern nichts anderes angegeben.

2. Verhaltensempfehlungen für enge Kontaktpersonen, die vollständig geimpft oder genesen (=PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion nicht älter als 6 Monate) sind:

Geimpfte Personen haben im Vergleich zu Ungeimpften ein geringeres Risiko, sich mit Corona anzustecken. Allerdings besteht kein vollständiger Schutz vor Infektionen, so dass dennoch Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Umfeldes sinnvoll sind. Dies sind im Einzelnen:

  • im Rahmen der Möglichkeiten Einschränkung von Kontakten zu anderen Personen, insbesondere zu Risikopersonen, für die eine COVID-Infektion mit einem hohen Risiko für Komplikationen verbunden ist
  • Beachtung der Alltagsregeln (Abstand, Händehygiene, Maske, Lüften)
  • Selbstmonitoring bis 14 Tage nach dem letzten Kontakt, d.h. auf Corona-spezifische Symptome zu achten
  • falls Symptome auftreten: unverzüglich in Selbstisolation begeben, Ärztliche Abklärung veranlassen, Mitteilung an das Gesundheitsamt, ggf. Selbsttestung mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben.

Prinzipiell besteht die Möglichkeit einer kostenlosen PCR-Testung auf Grundlage von § 2 Coronavirus-Testverordnung (Hausarzt, Testzentrum). Falls ein PCR-Test in Erwägung gezogen wird und ein Berechtigungsschreiben vorgelegt werden muss, dann besteht die Möglichkeit, die Hotline des Gesundheitsamtes anzurufen. (09631/79988-0)

Zusätzliche Maßnahmen bei einer Tätigkeit im medizinischen/pflegerischen Bereich:

  • täglich Selbsttest / Schnelltest bis zum Tag 10 nach letzter Exposition;
  • PCR-Untersuchung frühestmöglich nach Ermittlung und am Tag 5-7 (am Zweckmäßigsten dürfte es sein, dass zwischen den Testungen 2-3 Tage liegen).
  • im Rahmen der Möglichkeiten enge Kontakte zu anderen Mitarbeitern und Patienten für 14 Tage reduzieren und Abstände maximieren, stets auf gute Raumbelüftung achten, Arbeitspausen am besten allein verbringen. Außerdem tragen idealerweise sowohl die Kontaktperson als auch dessen Kontakte einen Mund-Nase-Schutz oder eine FFP-2-Maske

3. Verhaltensempfehlungen für enge Kontaktpersonen, die nicht vollständig geimpft und nicht genesen sind:

Ungeimpfte Personen haben ein höheres Risiko, sich bei einer COVID-positiven Person anzustecken. Verhaltensempfehlungen für diese Personen sind im Einzelnen:

  • im Rahmen der Möglichkeiten Reduktion von Kontakten zu anderen Personen, insbesondere zu Risikopersonen, für die eine COVID-Infektion mit einem hohen Risiko für Komplikationen verbunden ist
  • Beachtung der Alltagsregeln (Abstand, Händehygiene, Maske, Lüften)
  • Selbstmonitoring bis 14 Tage nach dem letzten Kontakt, d.h. auf Corona-spezifische Symptome zu achten
  • falls Symptome auftreten: unverzüglich in Selbstisolation begeben, Ärztliche Abklärung veranlassen, Mitteilung an das Gesundheitsamt
  • ggf. Selbsttestung mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben; prinzipiell besteht die Möglichkeit einer kostenlosen PCR-Testung auf Grundlage von § 2 TestV (Hausarzt, Testzentrum).
  • Falls ein PCR-Test in Erwägung gezogen wird und ein Berechtigungsschein vorgelegt werden muss, dann besteht die Möglichkeit, die Hotline des Gesundheitsamtes anzurufen (09631/79988-0).
    Hinweis: In diesem Fall sind wir angehalten, eine Überprüfung des Kontaktpersonenstatus vorzunehmen; falls die Kriterien für eine Einstufung als enge Kontaktperson erfüllt sind, werden wir eine Quarantäne verhängen, die den Vorgaben und der Dauer der „Allgemeinverfügung Isolation“ entspricht.

Das gleiche gilt, wenn sich eine enge Kontaktperson aus anderen Gründen eigenständig beim Gesundheitsamt meldet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Gesundheitsamt

  • 09631/79988-0 (Montag – Freitag 8 – 16 Uhr, Samstag – Sonntag 10 – 13 Uhr)
  • Außerhalb der telefonischen Erreichbarkeit: corona(at)tirschenreuth.de

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