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PSM-Konzept

Gemeinsame Strategie zur Ermittlung und Bestimmung von Pflanzenschutzmitteln (PSM) und deren Metaboliten im Grund- und Trinkwasser (PSM-Konzept)

Die konventionelle, intensive Landbewirtschaftung ist ohne Einsatz von Pflanzen-schutzmitteln (PSM) nicht mehr denkbar. Demgemäß entwickelt die chemische Indu-strie laufend neue Wirkstoffe oder verbessert die Eigenschaften eingeführter PSM. Dabei werden gezielter wirkende Mittel, die z. T. in geringen Aufwandmengen aus-gebracht werden können, angewendet. Dennoch lässt sich ein Eintrag in das Grund-wasser und in der Folge in das Trinkwasser nicht immer vermeiden.

Pflanzenschutzmittel und deren Metaboliten sind sowohl im Trink- als auch im Roh- und Grundwasser unerwünschte Kontaminanten. Wie die PSM-Wirkstoffe können auch deren Abbauprodukte u. U. toxikologische Wirkungen oder biologische Aktivität aufweisen. Prinzipiell ist auf das Minimierungsgebot nach der Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung -TrinkwV 2001) zu achten. Um frühzeitig negative Veränderungen in dem für Trink-wasserzwecke gewonnenen Grundwasser bzw. im Trinkwasser zu erkennen und frühzeitig Abhilfemaßnahmen ergreifen zu können, ist es notwendig, dieses Wasser regelmäßig auf Spuren von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen und deren Metaboliten zu untersuchen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Bevölkerung mit ein-wandfreiem Trinkwasser versorgt wird.

Für die Betreiber von Trinkwassergewinnungsanlagen besteht deshalb nach der Eigenüberwachungs- sowie der Trinkwasserverordnung die Verpflichtung, ihr Roh- und Trinkwasser auf diejenigen PSM zu untersuchen, die in größeren Mengen und/oder über längere Zeiträume im Einzugsgebiet angewendet werden bzw. die aufgrund der dortigen landwirtschaftlichen Nutzungen oder bei jetzt verbotenen Mitteln als Folge des früheren Einsatzes vorhanden sein können.

Das Formblatt für die Übermittlung der angebauten Kulturen im Einzugsgebiet können Sie hier herunterladen und ausfüllen. Bitte tragen Sie den Namen der Wasserversorgungsanlage ein. Klicken Sie anschließend auf "Formular senden".

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