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Bundesfreiwilligendienst

Berichte über den BFD

2019/20

2019/20

„Der neue Freiwilligendienst ist eine Einladung an Menschen jeden Alters, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Davon profitieren nicht nur wir alle, sondern auch die Freiwilligen selbst“
Zitat Kristina Schröder ‐ ehem. Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen & Jugend

Jedes Jahr bekommt ein Freiwilliger die Möglichkeit, in den Arbeitsalltag am Landratsamt, insbesondere bei der Kommunalen Jugendarbeit, einzutauchen und in seinem eigenen Aufgabenfeld Verantwortung zu übernehmen.

Dieses Jahr bin ich die glückliche Auserwählte: Mein Name ist Johanna Dötterl, noch bin ich 18 Jahre alt, komme aus Wiesau und habe dieses Jahr am Otto-Hahn-Gymnasium in Marktredwitz mein Abitur gemacht.

Für den Bundesfreiwilligendienst habe ich mich entschieden, weil ich bei all den verschiedenen Wegen nach dem Abi noch nicht genau wusste, welchen ich gehen möchte. Dass ich einmal an einem Amt landen würde, wenn auch nur für ein Jahr, hätte ich zu Schulzeiten nicht gedacht!

Und entgegen meiner Erwartung, es könnte manchmal vielleicht etwas eintönig sein, muss ich feststellen: Es ist immer was los!  Auch habe ich ganz verschiedene Aufgaben, die nicht alle am Schreibtisch erledigt werden.

Gleich zu Beginn meines Jahres hier stand der erste Versand an, dessen Vorbereitung und Durchführung zu meinen Tätigkeiten gehört. Mehrmals im Jahr werden zum Beispiel Einladungen zu Veranstaltungen, das JA! Heft oder das Jahresprogramm verschickt. Es müssen Etiketten gedruckt, Briefumschläge beklebt, Flyer abgezählt, Einladungen gefaltet werden und noch vieles mehr.

Auch für die Aktualisierung der Homepage, für die Technik und den Verleih bin ich zuständig.  Ebenfalls schön finde ich, dass einen großen Teil meiner Arbeit ausmacht, direkt bei der Vorbereitung an Maßnahmen der Kommunalen Jugendarbeit involviert zu sein und auch an ihnen teilnehmen zu dürfen.

Zu meinen liebsten Aufgaben hier zählt auch die Gestaltung von Plakaten, Flyern, Infoblättern usw. Dabei freut es mich, dass ich mich so noch mehr mit Word und anderen Programmen beschäftigen und dazulernen, mich aber auch kreativ einbringen kann. 

Natürlich machen ganz normale Bürotätigkeiten und Mitarbeit bei der Verwaltung auch einen großen Teil meiner Tätigkeiten aus.  Beispielsweise kümmere ich mich um die Post, den Papiervorrat, die Drucker allgemein oder auch um Anmeldungen. So passiert es nicht selten, dass ich mehrmals täglich verschiedene Stellen im Amt aufsuche. Danach kehre ich wieder an meinen eigenen Arbeitsplatz zurück.

Neben diesen Aufgaben bei der Kommunalen Jugendarbeit bin ich immer mittwochs beim Kreisjugendring und einmal im Quartal im Medienzentrum T1 tätig. Außerdem bin ich insgesamt 5 Wochen auf Seminaren zu unterschiedlichen Themen mit anderen Bundesfreiwilligen.

Unabhängig von den Aufgabenfeldern schätze ich mich glücklich, hier sein zu können, da mir das Arbeitsklima hier besonders gut gefällt: Dankbar bin ich jetzt schon meinen lieben Kolleginnen von der Koja, der KoKi und dem KJR, weil sie mich so lieb aufgenommen haben und dafür sorgen, dass ich mich hier sehr wohl fühle. 

So kann ich das Jahr direkt nach dem Abitur als Jahr der persönlichen und beruflichen Orientierung nutzen und Erfahrungen im Berufsleben sammeln, wofür ich wirklich dankbar bin.

Johanna Dötterl, BfD 2019/20

Kommunale Jugendarbeit
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