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Aktuelles

Aufhebung der Allgemeinverfügung zur Geflügelpest HPAIV

Nachdem seit ca. 2 Wochen in Folge in ganz Bayern keine HPAIV Infektion bei Wildvögeln oder in Hausgeflügelbeständen mehr nachgewiesen wurde und auch bundesweit die Zahlen der Neumeldungen seit Anfang April stark rückläufig sind wird das Risiko einer direkten oder indirekten HPAIV-Einschleppung nur noch als mäßig bis gering eingestuft.

 

Aufgrund dieser neuen Risikoeinschätzung durch das FLI werden die Allgemeinverfügungen vom 02.02.2021 bzgl. ergänzender Biosicherheitsmaßnahmen und vom 03.03.2021 bzgl. der Aufstallungspflicht entlang der Haidenaab mit Wirkung zum 30.04.2021 aufgehoben.

Geflügelpest bei Wildvögeln im Landkreis Tirschenreuth nachgewiesen - Schutzmaßnahmen angeordnet

Im Landkreis Tirschenreuth ist ein aktueller Fall von Geflügelpest (HPAI) – auch Vogelgrippe genannt – amtlich bestätigt: Bei zwei verendeten Wildvögeln (ein Schwan, ein Silberreiher) wurde im Gemeindegebiet Kastl in der Nähe des Ortsteils Birkhof an der Haidenaab das Geflügelpest-Virus vom Typ H5N8 vom nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Geflügelpest und insbesondere zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel werden deshalb in einem Streifen von 500 Metern beidseits der Haidenaab Schutzmaßnahmen angeordnet (tangierte Ortschaften sind ganz im Restriktionsgebiet).

Das Landratsamt Tirschenreuth hat eine Allgemeinverfügung erlassen, aus der die entsprechenden Schutzmaßnahmen hervorgehen.

Die Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt des Landkreises Tirschenreuth in Kraft, also am Donnerstag, 04. März 2021. Sie gilt sowohl für gewerbsmäßige Geflügelhalter als auch für Hobbyzüchter und Privatpersonen, die Geflügel halten.

Die Geflügelhalter sind zudem verpflichtet, die allgemeinen Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten.

Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden. Enger Kontakt zu krankem oder verendetem Geflügel sollte vermieden und tot aufgefundene Wildvögel sollten nicht berührt oder bewegt werden. Werden mehrere Vögel an einem Ort tot aufgefunden, wird um eine entsprechende Information des Veterinäramtes gebeten.

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sowie ein Merkblatt für Geflügelhalter und eine Übersicht der aktuell betroffenen Gebiete in Bayern, sind auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (www.lgl.bayern.de) unter dem Stichwort ´Geflügelpest´ verfügbar.

Fälle von Geflügelpest nun auch in Bayern

Die Geflügelpest (HPAI) breitet sich in Europa und Deutschland immer weiter aus.

In Bayern wurden seit November 2020 vier Fälle von HPAI bei Wildvögeln amtlich festgestellt.

Aktuell wurde ein Verdacht in einer kleinen Hühnerhaltung im Landkreis Bayreuth durch das FLI bestätigt.

Vor diesem Hintergrund ist von einer steigenden Prävalenz des Virus in der Wildvogelpopulation in Bayern auszugehen. Um das Risiko der Einschleppung des Erregers in Hausgeflügelbestände auf ein Mindestmaß zu reduzieren wurde eine Allgemeinverfügung für den Landkreis Tirschenreuth erlassen. 

 

Sehen Sie hierzu auch die Pressemitteilung Nr. 08/21 des StMUV zur aktuellen Situation.

Weitere Informationen zur Biosicherheit in Kleinhaltungen finden Sie im Merkblatt des FLI.

 

 

 

Erster bestätigter ASP-Fall in Deutschland

Am 10.09.2020 wurde in Brandenburg der deutschlandweit erste ASP-Fall bei einem Wildschwein amtlich bestätigt.

Um Handelsbeschränkungen in Deutschland und der Europäischen Union durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) vorzubeugen, unterstützt das Umweltministerium schweinehaltende Betriebe durch das "Freiwillige Verfahren Status-Untersuchung ASP". Pressemitteilung des StMUV vom 13.09.2020

Die Teilnahme am freiwilligen Verfahren Status-Untersuchung ASP kann seit dem 1. Juli 2020 bei den zuständigen Veterinärämtern beantragt werden.

 

Anmeldeformular zum freiwilligen Verfahren Status-Untersuchung ASP

Merkblatt für Schweinehalter zum freiwilligen Verfahren Status-Untersuchung ASP

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