Landkreis Tirschenreuth
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Die Obstbörse in Neumarkt 2017 war sehr gut besucht - neben dem vielfältigen fachlichen und kulinarischen Angebot trug auch das schöne Wetter dazu bei. Die Anbieter von Obst aus Streuobstwiesenanbau waren innerhalb weniger Stunden nahezu ausverkauft.

Oberpfälzer Kreisfachberater veranstalten wegen Doppeljubiläum erstmals gemeinsame Obstausstellung

 

Dabei meinte es das Obstjahr 2017 nicht gut mit den Oberpfälzer Kreisfachberatern.

Gerade in dem Jahr, in dem sie anläßlich des 100jährigen Bestehens des Fachberaterverbandes eine gemeinsame Obstausstellung vom 9. Oktober bis zum 22. Oktober im Landkreis Neumarkt durchführen wollen kommt alles zusammen. Alternanz, Blütenfröste im Frühjahr, Schorf, extrem starker Apfelwicklerbefall und durch die feuchte Septemberwitterung Monilia-Fruchtfäule sorgen dafür, dass in diesem Jahr wenig Behang an den Bäumen zu verzeichnen ist.

Aber die Kreisfachberater wären nicht die Kreisfachberater, wenn sie nicht dennoch eine umfangreiche Ausstellung zusammenbringen. Insgesamt kamen so 160 verschiedene Obstsorten zusammen. Jeder Landkreis steuerte 15-20 Sorten bei, die einen guten Überblick geben über das Sortenspektrum, das typisch für die Oberpfälzer Gärten und Streuobstwiesen ist.

Ergänzt wird die Ausstellung mit den vom 1. Vorsitzenden Harald Schlöger aus Tirschenreuth zusammengestellten Informationstafeln, die zum Fachberaterjubiläum einen geschichtlichen Rückblick über das Fachberaterwesen, einen Überblick über den Aufgabenrahmen der Fachberater in der heutigen Zeit und Einblick in wichtige Tätigkeitsfelder geben.

Höhepunkt war dann die 20. Obstbörse in Neumarkt am Samstag 15. Oktober 2017 von 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr sein.

Die Oberpfälzer Kreisfachberater standen an diesem Doppeljubiläum an ihrem Ausstellungsbeitrag mit umfangreichen Informationsmaterial bereit um die Fachfragen der Besucher zu beantworten.

Zur Sortenbestimmung wurden die Kreisfachberater natürlich durch die eigentlichen Spezialisten, die Pomologen unterstützt. Sie entdeckten so manche alte, fast vergessene Sorte unter den vielen bisher namenlosen Sorten, die die Besucher des Apfelmarktes aus ihren Gärten und Streuobstwiesen mitgebracht hatten.