Landkreis Tirschenreuth
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2018 - Familienfilmtag in Tirschenreuth

Familienfilmtage

Gelungener Start in Tirschenreuth

Tirschenreuth (LK). Gemeinsame Zeit mit der Familie – das kommt im Alltag leider häufig zu kurz. Dieser Gedanke war bereits im letzten Jahr Anstoß für die Arbeitsgruppe „Bildung und Umfeld“ des Netzwerks Bündnis für Familie, die sog. Familienfilmtage ins Leben zu rufen. „Wir wollten mit diesem Format bewusst in kleinere Räume, um eine heimelige Atmosphäre und einen besseren Austausch untereinander zu schaffen“ so die Koordinatorin Sabine Frank.

Den Startschuss machte dieses Jahr Tirschenreuth. Zahlreiche Familien waren der Einladung am vergangenen Sonntag gefolgt, um einen brandaktuellen „Überraschungsfilm“ – Kinostart war Anfang 2018 - zu sehen. Marion Neumann mit ihren Mitarbeiterinnen lud hierzu ins Foyer der Beratungsstelle am Kirchplatz ein. Der Duft frischgemachten Popcorns lies schnell Kinoatmosphäre aufkommen.

Erster Bürgermeister Franz Stahl überbrachte Grußworte und übergab eine Spende zur Finanzierung des Angebots. Gemeinsam mit seiner Frau freue er sich schon auf den Filmnachmittag. Die Arbeit des Netzwerks sein ein wichtiger Baustein, Familienfreundlichkeit im Landkreis stetig weiter voran zu bringen, so Stahl.

Marion Neumann gab einen kurzen Überblick über das große Aufgabenspektrum mit dem sich die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene befasse. Kurz darauf hieß es dann auch schon „Film ab“. Mit einer Mischung aus Humor und nachdenklichen Szenen in Starbesetzung führte der Film durch den Nachmittag. Durch Perspektivwechsel wurde es den Zuschauern erleichtert, die Sicht der unterschiedlichen Charaktere nachzuvollziehen. Um die Veranstaltung abzurunden, reflektierten die Teilnehmer anschließend kurz ausgewählte Filminhalte in Kleingruppen.

Die nächsten beiden Familienfilmtage finden an den Sonntagen, 18.11.2018 im Rathaus Fuchsmühl und 25.11.2018 in der Rektor-Haindl-Aula in Neusorg jeweils um 15:00 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenlos. Getränke und Popcorn gibt’s zu familienfreundlichen Preisen.

2018 - Familienfilmtage

2018 - "Familie und Arbeitswelt" zu Besuch bei IHK Weiden - Arbeitsgruppe des Bündnisses für Familie informiert sich über Aufgaben der IHK

Mitglieder der Arbeitsgruppe Familie und Arbeitswelt zu Besuch bei der IHK Weiden.
v. l.: Wolfgang Prebeck, Karin Hauser-Dötterl, Sabine Frank, Florian Rieder

Tirschenreuth (LK). Regelmäßige Vernetzungstreffen und zahlreiche Projekte gestalten die Tätigkeit der Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ des Netzwerks Bündnis für Familie im Landkreis Tirschenreuth. Beim letzten Treffen im Herbst waren die Mitglieder an der IHK in Weiden zu Gast. Florian Rieder, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Nordoberpfalz, informierte über die Aufgaben der IHK. Die IHK Regensburg für Oberpfalz/ Kelheim gliedre sich in unterschiedliche Gremiumsbezirke – einer davon und der flächenmäßig größte sei die Geschäftsstelle Nordoberpfalz mit Sitz in Weiden. Die Aufgaben ließen sich grob in drei Säulen gliedern: Zum einen sei die IHK mit der Durchführung von hoheitlichen, staatlich übertragenen Aufgaben betraut. Das wäre beispielsweise die Organisation und Begleitung von Berufsausbildung inklusive Prüfungen oder die Bestellung und Prüfung von Sachverständigen. Die zweite Säule stelle der Service, also beispielsweise die Beratung von Unternehmen und die Bearbeitung von Außenhandelsdokumenten dar. Die Gesamtinteressensvertretung der Wirtschaft gegenüber der Politik sei ein weiterer Aufgabenbereich. Aktuell wären rund 15.000 Unternehmen Mitglied im Einzugsgebiet der Geschäftsstelle Nordoberpfalz. Die aktuellen Planungen umfassten die Erstellung eines Wirtschaftsleitbildes für die Oberpfalz, so Rieder abschließend. Die Mitglieder tauschten sich anschließend über die aktuelle Tätigkeiten der Arbeits-gruppe aus. Neben den Dialogen mit Unternehmen zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist für den bevorstehenden Oktober die Bewerbungsphase für die Auszeichnung „Botschafter für Familienfreundlichkeit 2019“ geplant. Unternehmen im Landkreis Tirschenreuth, die sich in Sachen familienorientierte Personalpolitik engagieren, werden mit diesem Siegel ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppe möchte sich auch weiterhin aktiv dafür einsetzen, das Thema „Fami-lienfreundlichkeit“ in der Öffentlichkeit und bei Arbeitgebern präsenter zu machen.

Infos: Sabine Frank, Koordinatorin des Netzwerks Bündnis für Familie im Landkreis Tirschen-reuth, Landratsamt Tirschenreuth, Mähringer Str. 9, 95643 Tirschenreuth Tel.: 09631/88-284, Mail: sabine.frank@tirschenreuth.de

2018 - Familienfreundlich ohne viel Aufhebens UnternehmensDIALOG – Bündnis für Familie beim Modehaus Zeitler


Bild wurde von Fr. Paschedag zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Es zeigt die drei Generationen im Modehaus Zeitler.
Links im Hintergrund: Katrin und Holger Paschedag, die vier Kinder im Hause Paschedag, Barbara und Ernst Zeitler.

Mitglieder der AG „Familie und Arbeitswelt“ mit Katrin Paschedag beim UnternehmensDialog zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ im Modehaus Zeitler.
Von links: Hilke Janssen (Jobcenter Tirschenreuth), Sabine Frank (Koordinatorin Bündnis für Familie), Katrin Paschedag (Modehaus Zeitler), Florian Rieder (IHK Weiden)

 

 

Mitterteich (LK). Familienfreundlichkeit ist zu einem wichtigen Thema für die Wirtschaft geworden – gerade auch für den Einzelhandel. In diesem Marktsegment sind die Beschäftigten jeden Tag im direkten Kontakt mit Kundinnen und Kunden. Ihr Engagement und ihre Zufriedenheit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Unternehmen.

Dies bestätigt auch Katrin Paschedag, Geschäftsführerin des Modehauses Zeitler in Mitterteich und des Modehauses La Donna in Regensburg, beim zweiten Unternehmensdialog der Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ des Bündnisses für Familie. Seit 2003 leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann Holger Paschedag den 1929 gegründeten Familienbetrieb in dritter Generation. Inzwischen verzeichnet das Unternehmen 25 Beschäftigte – dabei überwiegend Frauen.Ohne groß Aufhebens darum zu machen ist Familienfreundlichkeit hier gelebter Alltag.

Das Unternehmen setzt auf qualitativ hochwertige Kleidung und bestmögliche Beratung, um sich im Modeeinzelhandel gegen den Trend des online-shoppings durchzusetzen. Um den Kleiderkauf zum Erlebnisshopping in Wohlfühlatmosphäre zu gestalten, stehen bspw. gemütliche Lounges und Getränke- und Kaffeebars bereit. An wichtigster Stelle steht die individuelle Kundenbetreuung. Das bedeutet für die Mitarbeiter, täglich mit den unterschiedlichsten Menschen in Beziehung zu treten und bestmögliche Beratung zu leisten. Um dies authentisch und motiviert leisten zu können, ist hierbei die Zufriedenheit und Identifikation der Mitarbeiter mit dem Betrieb unabdingbar. Hierzu trägt das familienfreundliche Klima im Unternehmen - auf Augenhöhe mit der Leitung - enorm bei.

Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle und familienfreundliche Urlaubsplanung sind eine Selbstverständlichkeit. Bei kurzfristigen Geschichten springt die Geschäftsführerin und dreifache Mutter notfalls selbst ein: „Ich weiß ja selbst, wie das ist. Dann ruft plötzlich der Kindergarten an, man müsse das Kind abholen, weil es ihm nicht gut ginge. Was willst du dann machen? Dann musst du halt los.“ Dass sich diese verständnisvolle, wertschätzende Haltung gegenüber den Mitarbeitern lohnt, zeigt die hohe, teilweise jahrzehntelange Bindung ans Unternehmen.Fluktuation – zumindest am Standort Mitterteich – gebe es so gut wie gar nicht. „Außer, wenn jemand in Rente geht“ fügt die Unternehmerin lachend hinzu.

In der Diskussion mit der Arbeitsgruppe wird ein allgemein massives Betreuungs-problem angesprochen. Öffnungszeiten von Kitas oder Hort seien oft schwer mit regulären Arbeitszeiten vereinbar. Die Schulferienzeiten seien bei zwei berufstätigen Elternteilen nicht abzudecken. Großeltern von heute seien häufig auch anders als früher. Entweder seien sie selbst noch erwerbstätig, nicht vor Ort oder teilweise nicht bereit, regelmäßige Kinderbetreuung zu leisten. Gerade bei den Beschäftigten im Modehaus in Regensburg seien dies große Themen. Höchstmögliche Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung sei daher enorm wichtig, um die Arbeitskraft im Unternehmen zu halten. Der Einzelhandel als Arbeitgeber genieße indes leider wenig Ansehen in der öffentlichen Wahrnehmung.

Gerade viele Kleinbetriebe wären jedoch sehr aufgeschlossen gegenüber den Anliegen der Beschäftigten – vor allem durch den täglichen Austausch auf Augenhöhe. Aufstieg und damit steigende Verantwortung, seien hier des Weiteren gerade für Frauen oft noch leichter bzw. schneller zu erreichen – auch für Quereinsteiger.

Das Modehaus Zeitler habe aktuell keine Nachwuchssorgen so Paschedag. Eine junge, motivierte Mitarbeiterin steht momentan in Ausbildung und gerade für technische Details im Betrieb begeistre sich der Sohn. „Der Einzelhandel ist nur schwer aus unsren Städten wegzudenken und ist meiner Meinung nach ebenfalls Teil unserer Kulturlandschaft. Neben den Einkäufen werden auch wertvolle soziale Kontakte gepflegt. Es wäre schade, wenn dies auf Dauer verloren ginge“ schließt Holger Paschedag das Gespräch mit der Arbeitsgruppe.

Hintergrund: Die Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ des Netzwerks Bündnis für Familie im Landkreis Tirschenreuth hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ im direkten Austausch mit Unternehmen zur Diskussion zu stellen.

 

Infos: Sabine Frank, Koordinatorin des Netzwerks Bündnis für Familie im Landkreis Tirschenreuth, Mähringer Str. 9, 95643 Tirschenreuth, Tel.: 09631/88-284; Mail: sabine.frank@tirschenreuth.de

2018 – Der Mensch im Mittelpunkt UnternehmensDIALOG – Bündnis für Familie bei Fa. Kassecker

Mitglieder der Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ mit Geschäftsführer Bernd Fürbringer (links stehend) vor dem neuen Banner, das zur Nachwuchswerbung aktuell viele Baustellen ziert.

Von rechts: Christina Schönberger, BCA Jobcenter; Karin Hartung, Agentur für Arbeit; Evelin Schrems, AOK; Sabine Frank, Koordinatorin Netzwerk Bündnis für Familie; Florian Rieder, IHK; Bernd Fürbringer, Geschäftsführer Fa. Kassecker

Beruf und Familie unter einen Hut bringen ist ausschließlich ein Frauenthema? Das war vielleicht früher so. Vielfach ist dennoch die alltägliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch immer von kulturell verankerten Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern geprägt. Auch ist eine gleichberechtigte Beteiligung von Vätern an Hausarbeit, Kinderbetreuung oder Pflegetätigkeiten noch immer keine Normalität. Die Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ des Netzwerks Bündnis für Familie im Landkreis Tirschenreuth hat es sich auf die Fahnen geschrieben, eben dieses Thema im direkten Austausch mit Unternehmen zur Diskussion zu stellen. Erstmalig wurde dieses neue Format „UnternehmensDIALOG“ nun mit der Fa. Kassecker in Waldsassen gestartet. Die regional fest verwurzelte Baufirma mit über 470 Mitarbeiter*innen und über 50 Auszubildenden ist überwiegend im süddeutschen Raum in den Geschäftsfeldern Hoch- und Industriebau, Tief- und Rohrleitungsbau, Bahn- und Ingenieurbau, Stahl- und Metallbau sowie Projektentwicklung aktiv. Aktuell arbeiten 52 Frauen im Betrieb, die auch teilweise Teilzeit beschäftigt sind. „Der Mensch im Mittelpunkt“ sei seit vielen Jahren Motto des Unternehmens, so Geschäftsführer Bernd Fürbringer im Gespräch mit der Arbeitsgruppe. Die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Betrieb sei sehr stark. So könne das Unternehmen eine sehr geringe Fluktuationsrate verzeichnen. Eine gezielte Personalentwicklung und stetige Weiterentwicklung der Unternehmenskultur werde großgeschrieben.

Was geht – was geht nicht im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Wo sonst drückt vielleicht der ein oder andere Schuh?

Das Unternehmen setze hierbei einzelfallbezogen auf sehr individuelle und unbürokratische Unterstützung bei privaten Anliegen. Flache Hierarchien und offene Türen zur Geschäftsleitung ermöglichen ein vertrauensvolles Miteinander – auch mit der Mitarbeitervertretung.

Lebensarbeitszeitkonten oder Gleitzeit- und Teilzeitregelungen in Bereichen, wo dies umsetzbar wäre, seien selbstverständlich. Auf Montage sei dies jedoch nicht realisierbar. Die Umsetzung von Projekten wäre dadurch gefährdet. Dafür wird versucht, Urlaubszeiten familienfreundlich zu planen – in Absprache eventuell auch im Sommer, was für die Baubranche eher unüblich sei.

Durch beispielsweise die Neuaktivierung der Mitarbeiterzeitung „Baublick“ oder regelmäßige Beschäftigtenbefragungen, u. a. durch ein regelmäßiges, anonymes Stimmungsbarometer, werde ein guter Informationsfluss auf allen Ebenen gewährleistet.  

Als eher problematisch sieht Fürbringer die Nachwuchsgewinnung. Altersbedingt würden in den nächsten Jahren über 100 Mitarbeiter aus dem Unternehmen abgehen. Die Bau-branche scheine bei der jüngeren Generation, trotz guter Bezahlung und vieler Zusatzleistungen, nicht mehr attraktiv zu sein. Er bezeichnet dies als „Generationenthema“.

Eltern würden heute ihre Kinder häufig zur akademischen Laufbahn und weniger hin zur handwerklichen Berufsausbildung motivieren. Die Studienabbrecherzahl habe sich entsprechend deutlich erhöht. Dabei biete die Baubranche durch die hohe Arbeitsplatzsicherheit, der Vielfältigkeit der Berufe, einer hohen Spezialisierung und dem eigenverantwortlichen Arbeiten im Team ein attraktives Betätigungsfeld mit stabilen Zukunftsperspektiven.

Seit jeher lege das Unternehmen zur Nachwuchsgewinnung daher großen Wert auf eigene qualifizierte Ausbildung. Nach dem Motto „Nur wer sät, kann ernten“ absolvieren aktuell über 50 Azubis bei der Fa. Kassecker in den unterschiedlichsten Berufszweigen ihre berufliche Ausbildung oder ein duales Studium. Durch Informationsnachmittage – auch für Eltern – und einem Patensystem für Auszubildende im ersten Lehrjahr wird der Start in den Berufsalltag erleichtert. Ausflüge und Azubi-Projekte fördern den Austausch untereinander, die Teamentwicklung und bringen Abwechslung in den Alltag. Ein eigener Campus zur Aus- und Weiterbildung schult junge aber auch langjährige Mitarbeiter regelmäßig in den unterschiedlichsten Bereichen. 

Mit folgendem Fazit schließen die Anwesenden das Gespräch:

Beruf und Familie bestmöglich zu vereinbaren wird seitens der Fa. Kassecker nach Möglichkeit mit individuellen Ansätzen bedarfsgerecht unterstützt. Eine geringe Fluktuation und regelmäßige Befragungen zeugen von einer hohen Arbeitnehmerzufriedenheit.

 In der öffentlichen Wahrnehmung sollte die Baubranche bzw. das Handwerk als Berufsoption wieder attraktiver werden. Eltern sollten dazu angehalten werden, ihre Kinder zu ermutigen, sich beruflich stärker nach eigenen Interessen und Stärken hin zu orientieren. Auch Schulen seien diesbezüglich in der Pflicht. Schulische oder freiwillige Praktika seien zur Orientierung und zum Schnuppern von Praxis-Luft hierbei enorm hilfreich.

Diskutiert wurde diesbezüglich auch die aktuelle Kampagne „Elternstolz“, www.elternstolz.de, eine Initiative der IHK, Handwerkskammer und des Wirtschaftsministeriums. Hierdurch solle die Wertschätzung des Handwerks wieder gesteigert und wertvolle Tipps und Infos rund um die Berufswahl geliefert werden.

2018 – Auf Tuchfühlung mit Lamas und Alpakas

Berta Frank informierte über die Besonderheiten von Lamas und Alpakas, bevor es tatsächlich auf Tuchfühlung mit den sanften Tieren ging.
Bei der tierischen Brotzeittour gab es für die Tiere auf dem Hof leckeres zu futtern.
Bei den gemeinsamen Spielen am Nachmittag waren Jung und Alt gefordert und hatten viel Spaß.

Familienerlebnistag des Bündnisses für Familie auf dem Mitterhof Waldsassen

Einen erlebnisreichen Tag verbrachten Familien aus dem Landkreis bei sehr warmen Temperaturen am vergangenen Samstag auf dem Mitterhof in Waldsassen. Bereits zum vierten Mal in Folge – jedoch zum ersten Mal auf dem Hof der Familie Frank – veranstaltete das Netzwerk Bündnis für Familie mit der Arbeitsgruppe Prävention diesen Erlebnistag für die ganze Familie.

In den kühleren Vormittagsstunden lernten die knapp 40 Teilnehmer zunächst die Lamas und Alpakas näher kennen.

Berta Frank informierte, dass gerade ihre Sanftheit und Gelassenheit diese Tiere auszeichneten. Gerade zur Entschleunigung oder zu Therapiezwecken seien sie daher hervorragend geeignet. Zwar könnten sie auch spucken – jedoch würden sie dies, wenn überhaupt, nur untereinander tun. Sollte doch mal ein Mensch getroffen werden, wäre dies meist nur ein Versehen. Beim anschließenden Spaziergang konnten die Kinder und Erwachsenen diese ruhigen Zeitgenossen hautnah erleben.

Ein überraschender Platzregen brachte eine kurze Abkühlung vorm gemeinsamen Mittagessen – frisch Gegrilltes vom Hofherren Matthias Frank.

Frisch gestärkt lernten Jung und Alt anschließend die weiteren Tiere des Hofes bei der „Tierischen Brotzeittour“ kennen. Die Kinder durften die Woll- und Sattelschweine, Ziegen, Esel, Ponys und Hasen füttern, während Matthias Frank über die jeweiligen Besonderheiten informierte. Besonders bei der Fütterung der imposanten Strauße waren auch die Erwachsenen sehr interessiert bei der Sache. Als größter noch lebender Vogel könne er bis zu 3 Meter groß und bis zu 150 Kilogramm schwer werden, so Frank. Zwar sei der Strauß flugunfähig, könne dafür aber eine Geschwindigkeit von rund 70 km/h erreichen und diese auch über längere Zeit halten. Von Wissenschaftlern und Küchenchefs werde das Fleisch dieser Tiere wegen seiner besonders diätetischen Eigenschaften häufig hoch gelobt.

Mit gemeinsamen Spielen wurde der erlebnisreiche Tag abgerundet. Ob beim Rasenski, Luftballonrennen oder mit der sogenannten „Schokokusswurfmaschine“ – Kinder und Eltern waren mit großer Begeisterung dabei.

2018 - Lustige Zeitungshüte am Kreisjugend- und Familientag in Konnersreuth basteln

Wie jedes Jahr beteiligte sich das Bündnis für Familie wieder mit einem Stand am Kreisjugend -und Familientag. Die lustigen Zeitungshüte, die fleißig gebastelt wurden, kamen sowohl bei den jungen Gästen, als auch bei deren Eltern gut an.

2018 - Betreuungsbedarf nicht überall gedeckt: Treffen der Arbeitsgruppen des Bündnis für Familie

Nach Vatertag und Muttertag folgt am 15. Mai der internationale Tag der Familie. Zum bündnisweiten Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie unter dem Motto "Von App bis Zeit für Familie: Wird fördern Vereinbarkeit" rückt auch die Tätigkeit des lokalen Netzwerks Tirschenreuth in den Fokus. Die beiden Arbeitsgruppen haben vielfältige Projekte auf der Agenda, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Elternbildung voranzubringen.

Beim Treffen der Gruppe "Familie und Arbeitswelt" in den neuen Räumen des Jobcenters in der Kornbühlstraße informierte Martina Fuhrmann über den Stand der Kinderbetreuung im Landkreis. Fuhrmann ist am Kreisjugendamt Fachberaterin für Kindertagesstätten und Tagespflege. Nicht in allen Kommunen sei der Betreuungsbedarf aktuell gedeckt. Bei sechs Kommunen gäbe es dringenden Handlungsbedarf, eine Kommune handle gar nicht. Der Ausbau des Betreuungsangebots sei immer wieder Anliegen in Gesprächen mit Arbeitgebern zum Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf", merkte Netzwerk-Koordinatorin Sabine Frank an. Dazu seien Unternehmensdialoge und die Wiederholung der Auszeichnung "Botschafter für Familienfreundlichkeit" geplant. Bei einer Führung durch das Jobcenter informierten anschließend Hilke Janssen und Oliver Schuller, dass 45 Mitarbeiter rund 1500 Leistungsberechtigte in 1200 Bedarfsgemeinschaften betreuen. Dazu kommen noch die Kinder unter 15 Jahren. Die Hauptaufgaben lägen in der Vermittlung von Arbeit und Sicherstellung des Lebensunterhalts. Die Kinderbetreuung sei dabei häufig Thema.

Bereits zwei Treffen im Frühjahr hatte die Arbeitsgruppe "Bildung und Umfeld". In der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Katholischen Jugendfürsorge in Tirschenreuth wurden Projekte reflektiert. Der Familienerlebnistag und die Familienfilmtage finden wieder eine Fortsetzung. Marion Neumann, Leiterin der Beratungsstelle, informierte über die vielfältigen Aufgaben. Das Thema Mobbing sei nach wie vor stark präsent. Neumann betonte die Schweigepflicht der Beratungsstelle mit Außensprechstunden in Kemnath. Beim Treffen der Beratungs- und Frühförderstelle der Lebenshilfe in Mitterteich wurde das Thema Elternbildung stärker in den Fokus gerückt. Impulsvorträge zu den unterschiedlichsten Erziehungsthemen sollen verstärkt angeboten werden. Über die breite Palette der Frühförderung informierte Leiterin Andrea Gebhard. Das interdisziplinäre Team fördere Kinder nach Bedarf. Die Zweigstellen in Kemnath, Speichersdorf und Tirschenreuth gewährleisteten ein wohnortnnahes Angebot.

Treffen der Arbeitsgruppe "Familie und Arbeitswelt" im Jobcenter Tirschenreuth
Treffen der Beratungs- und Frühförderstelle der Lebenshilfe in Mitterteich
Treffen der Arbeitsgruppe "Bildung und Umfeld" in der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Tirschenreuth

2018 - Plenumstreffen des Bündnis für Familie beim BRK Kreisverband Tirschenreuth

Lobende Worte zur Auszeichnung „Bündnis des Monats Januar 2018“ fand Schirmherr und Landrat Wolfgang Lippert zur Begrüßung.
BRK Kreisgeschäftsführer Holger Schedl zeigte die vielfältigen Aufgaben des BRK`s auf.
Wolfgang Krauß
Theresia Kunz
Zahlreiche Mitglieder waren zum jährlichen Treffen des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth erschienen.
 

Großes Engagement in Sachen Familienfreundlichkeit

Beim jährlichen Plenumstreffen konnte das landkreisweite Netzwerk Bündnis für Familie auf viele Besonderheiten und Aktionen im vergangenen Jahr zurückblicken. Hierzu waren die Mitglieder diesmal beim BRK Kreisverband Tirschenreuth zu Gast.

Schirmherr des Gremiums und Landrat Wolfgang Lippert sprach in seinen einleitenden Worten lobend die zahlreichen Bemühungen des Netzwerks an, den Landkreis in Sachen Familienfreundlichkeit noch weiter voran zu bringen. Die Auszeichnung „Bündnis des Monats Januar 2018“, die über die zuständige Servicestelle vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verliehen wurde, zeige, dass diese Anstrengungen auch auf Bundesebene honoriert werden.

Gastgeber und Kreisgeschäftsführer des BRK Holger Schedl begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und stellte die Struktur und vielseitigen Aufgabenfelder des BRK`s vor. Als einer der ausgezeichneten „Botschafter für Familienfreundlichkeit“ sei das BRK indes bestrebt, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die eigenen Beschäftigten zu fördern. Gerade als Dienstleister am Menschen ist dies häufig eine besondere Herausforderung.

Anschließend ging Schedl näher auf die demographischen Herausforderungen mit dem Schwerpunkt des Fachkräftemangels im Pflegebereich ein. Bereits zum aktuellen Zeitpunkt sei der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften kaum noch zu decken. Statistische Prognosen zeichnen bislang keine Entschärfung dieser Situation. Seiner Ansicht nach stehen hierbei sowohl die Politik als auch die Gesellschaft in der Verantwortung, dieses Berufsfeld attraktiver und öffentlich angesehener zu gestalten.

Chancen in der zunehmenden Digitalisierung und fortschreitende Neuerungen im Bereich der Robotik sieht Schedl durchaus auch für die Pflege. Dennoch sei die Sozialarbeit hiermit nur ergänzbar – jedoch nicht ersetzbar!

Beim anschließenden Jahresrückblick resümierte Sabine Frank, Koordinatorin des lokalen Bündnisses für Familie, die zahlreichen Vernetzungstreffen und vielfältigen Aktionen.

Zwei der erst kürzlich beigetretenen Mitglieder stellten ihre Arbeitsschwerpunkte mit Bezug auf das Netzwerkthema vor.

Wolfgang Krauß vom Staatlichen Schulamt referierte über das aktuelle Schulentwicklungsprogramm (SEP) und KESCH – Kooperation Elternhaus und Schule. Eine gute Vernetzung am Bildungs- und Erziehungsprozess mitwirkender Akteure bezeichnete er als Mehrwert durch Gemeinsamkeit.

Theresia Kunz informierte über ihre Tätigkeitsbereiche in der Kommunalen Jugendarbeit. Eines ihrer Schwerpunkte sei auch die Elternbildung. Hier zeichne sich ein Wandel hin zu kürzeren, punktuellen Angeboten – weg von längeren Kursreihen.

Beim anschließenden offenen Austausch mit Imbiss fand die Veranstaltung ihren Ausklang.

Inklusive Kinderferienbetreuung 2018

Auch 2018 findet wieder die Inklusive Kinderferienbetreuung in Mitterteich statt.

Zum Flyer geht’s hier.

2017 - Am Puls der Zeit | Bündnis für Familie zu Besuch im BSZ Wiesau

Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ blickt motiviert ins kommende Jahr

Zur Vorplanung neuer Projektideen und zum allgemeinen Austausch traf sich die Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ diesmal in den neuen Räumen des Berufsschulzentrums Wiesau.

Zukunftscoach Andreas Büttner und Wolfgang Prebeck gaben zu Anfang einen Überblick über die unterschiedlichen (Ausbildungs-)Möglichkeiten am Berufsschulzentrum. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung würden die Ausbildungen immer komplexer. Dies stelle eine Herausforderung für die moderne Berufsschule dar. Bayernweit sei Wiesau aktuell der einzige Schulstandort für Produktionstechnologie. Duale Studiengänge in Abstimmung mit Hochschulen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und ein modernster Maschinenpark als einzelne Beispiele, wie dem Puls der Zeit Rechnung getragen wird.

Projekte der Zukunftscoaches sind aktuell beispielsweise das freiwillige soziale Schuljahr (FSSJ), Mint-Angebote in Kooperation mit der VHS oder die Ausbildungswoche, die sich seit 2012 sehr gut etabliert habe.

Abschließend konnte sich die Arbeitsgruppe bei einem kurzen Rundgang ein Bild von den Schulwerkstätten machen.

Die Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ plant für das kommende Jahr mit Unternehmen in den fachlichen Dialog zu treten. Chancen und Herausforderungen, die Bemühungen von besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Betrieb mit sich bringen, sollen authentisch aufgegriffen und thematisiert werden.

Der nächste Bewerbungszeitraum für die Auszeichnung „Botschafter für Familienfreundlichkeit im Landkreis Tirschenreuth“ wird im Herbst 2018 anlaufen. Interessierten Unternehmen gibt Sabine Frank, Koordinatorin des Netzwerks „Bündnis für Familie im Landkreis Tirschenreuth“, Auskunft.

von links: Andreas Büttner, Florian Rieder, Gerlinde Englmann, Sabine Frank, Oliver Schuller
Die Arbeitsgruppe beim Rundgang in den Schulwerkstätten des Berufsschulzentrums Wiesau.

2017 - Auf Augenhöhe | Kostenlose Filmvorführungen des Bündnisses für Familie

Auch die erwachsenen Besucher hatten viel Spaß beim Familienfilmtag.

Erstmalig veranstaltete die Arbeitsgruppe „Bildung und Umfeld“ des Bündnisses für Familie im November drei Familienfilmtage. Zu den Veranstaltungen, im Kino Mitterteich, im SOS-Kinderdorf Immenreuth und im Hotel Aribo in Erbendorf, waren Familien der jeweiligen Orte zu einer kostenlosen Kinoveranstaltung geladen.

Der hierfür ausgewählte Film „Auf Augenhöhe“ wurde 2016 veröffentlicht und mehrfach, unter anderem als „Der besondere Kinderfilm“ und als pädagogisch besonders wertvoll, ausgezeichnet. Auch bei den „großen und kleinen“ Gästen der Veranstaltungen im Landkreis fand der Film sehr gute Resonanz. Alle verfolgten mit Spannung die Geschichte des zehnjährigen Michi der in einem Kinderheim lebt und durch Zufall erfährt, wer sein Vater sein soll. Als er seinen Vater kennenlernt, erwartet ihn eine Überraschung: Anders als in seinen Vorstellungen ist sein Vater Tom noch kleiner als Michi - er ist kleinwüchsig. Auf einfühlsame, unterhaltsame und auch teilweise lustige Weise regt die Geschichte dazu an, sich mit den Themen Mobbing, Freundschaft und Familie, Anderssein, Würde und Menschlichkeit auseinanderzusetzen und ist dabei doch alles andere als ein „Problemfilm“. Auch wenn die Veranstaltungen teilweise noch besser besucht hätten sein können so zeigte sich die Koordinatorin Sabine Frank durchaus zufrieden mit diesem Projekt. Eine Fortführung im kommenden Jahr wird voraussichtlich angestrebt.

Eine Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Des Weiteren wurde die Veranstaltung vom Landkreis Tirschenreuth, der Stadt Mitterteich, der Gemeinde Immenreuth und der Stadt Erbendorf finanziell unterstützt.

2017 - Gemeinsame Projekte und fachlicher Austausch

Sehr aktiv und motiviert – das attestiert die Koordinatorin des Bündnisses für Familie Sabine Frank der Arbeitsgruppe „Bildung und Umfeld“. Neben gemeinsamen Projekten wie beispielsweise der Familienerlebnistag oder neu in diesem Jahr die Familienfilmtage vor Ort im November, haben der fachliche Austausch und die Vernetzung untereinander hohen Stellenwert. Beim letzten Treffen, diesmal in der Lebenshilfeschule in Mitterteich, begrüßte Frau Christina Ponader vom Netzwerk Inklusion ihre Arbeitsgruppenkollegen.

Neben weiterer Projektplanungen wurde im gemeinsamen Austausch u. a. die öffentliche Wahrnehmung des Begriffs „Bildung“ diskutiert. Dieser Begriff werde häufig auf den Bereich schulische Bildung als Aneignung von Wissen reduziert. Bildung – vor allem auch im Bereich Persönlichkeitsbildung - geschehe auf sehr vielen Ebenen und auch im großen Maße im außerschulischen Kontext. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe verständigten sich, den Bereich der Familien- und Elternbildung wieder stärker in den Fokus zu rücken.

Seit der Gründung fokussieren die Arbeitsgruppenmitglieder, zum familienfreundlichen Umfeld im Landkreis beizutragen und die Erziehungskompetenz von Eltern zu stärken.


Die Arbeitsgruppenmitglieder trafen sich diesmal in der Lebenshilfeschule in Mitterteich
von rechts: Jutta Deiml, Theresia Kunz, Inge Pannrucker, Hans Stelzl, Gisela Worf, Pia Kürschner, Christina Ponader, Andrea Gebhard, Nicole Besold, Sabine Frank

2017 - Bogenschießen und Wikingerschach

Zahlreiche Teilnehmer beim Familienerlebnistag 2017 des Bündnisses für Familie

Bei angenehmen Temperaturen konnten Ende Juli mehrere Familien einen etwas anderen Erlebnistag, verbunden mit einer Schatzsuche, im Geschichtspark in Bärnau verbringen. Organisiert von der Arbeitsgruppe „Bildung und Umfeld“ des Bündnisses für Familie im Landkreis führten Erlebnispädagogen von „Learning Campus“ die Maßnahme durch.

Mit lustigen Kooperationsspielen wärmte sich die Gruppe zunächst am Vorplatz des Geschichtsparks auf. Interessiert nahmen anschließend sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen die Informationen zum Geschichtspark bei einer kurzen Führung auf. Sehr anschaulich wurde das Ganze noch dadurch, dass zeitgleich zahlreiche „Mittelalterakteure“ ihren Handwerkertätigkeiten nachgingen und sogar ein mittelalterlicher Reiter (siehe Bild) durch die Anlage ritt.  

Teilweise als Gruppe, teilweise einzeln gab es auf dem Weg zur Schatztruhe zahlreiche Aufgaben zu erfüllen. Alle insgesamt 32 Teilnehmer – Mädchen, Jungen, Mütter, Väter und andere Familienangehörige - stellten sich mutig, geduldig und konzentriert den Herausforderungen beim Bogenschießen, Speerwerfen oder beim Wikingerschach. Gute Teamarbeit war beim Abschlussspiel gefordert, um die Schatztruhe problemlos öffnen zu können. Hier wartete für alle eine kleine Überraschung.

Für alle eine Herausforderung: Wer trifft ins Ziel?
Sehr anschaulich war die Führung durch den Geschichtspark – zahlreiche Akteure in Mittelaltergewand stellten das Leben und Arbeiten der damaligen Zeit dar
Besonderes Highlight vor allem für die Kinder: Sogar ein mittelalterlicher Reiter mit Schwert war an diesem Tag im Geschichtspark anzutreffen.
Zur Auflockerung und zum Einstieg gab es lustige Kooperationsspiele

2017 - Familienbildung und familienfreundliches Umfeld

Die anwesenden Arbeitsgruppenmitglieder von rechts:
Deborah Bregler, Kathrin Rüth, Nadine Braun, Astrid Baierl, Gisela Worf, Elisa-beth Schieder, Marianne Fütterer, Andrea Gebhard, Inge Pannrucker, Jessika Wöhrl-Neuber, Christina Ponader

Vernetzungstreffen im Familienzentrum Mittendrin in Kemnath

 

 

Voneinander wissen und miteinander kooperieren – das ist einer der Schwerpunkte der Arbeit im Bündnis für Familie. Die Arbeitsgruppe „Bildung und Umfeld“ traf sich nun erneut zur Vernetzung – diesmal im Familienzentrum Mittendrin in Kemnath. Neben dem fachlichen Austausch der anwesenden Vertreter der unterschiedlichen Institutionen schritten auch die gemeinsamen Planungen zum Familienerlebnistag im Juli und den Familienfilmabenden im November weiter voran. Geplant sind kostenlose Familienfilmveranstaltungen in 3 Kommunen im Landkreis. Die Termine werden vorab zeitnah separat in der Presse veröffentlicht.

Anschließend stellte Jessika Wöhrl-Neuber die Räumlichkeiten und vielfältigen Angebote des Familienzentrums Mittendrin bei einem Rundgang vor.
Die Arbeitsgruppe setzte sich bei ihrer Gründung das große Ziel, zu einem familienfreundlichen Umfeld im Landkreis beizutragen und die Erziehungskompetenzen von Eltern zu stärken.

2017 - "Knockin' on heaven's door" | Kreisjugend- und Familientag in Plößberg

Das Bündnis für Familie macht beim Projekt: „Knockin` on heaven`s door – Wir öffnen Türen!“ der evangelischen Jugend Weiden mit und hat im Rahmen dessen eine eigene Türe gestaltet. Sie wurde am Kreisjugend- und Familientag 2017 in Plößberg von den Kindern und ihren Eltern mit gestaltet, indem die Rückseite bemalt und die Vorderseite mit Aussagen zum Thema Familie bestückt wurde. Für die sehr gut gelungene Vorarbeiten, wie z. B. die Schweißarbeiten, der Entwurf und die Anfertigung der Vorderseite, sind Sabine Frank und ihr Mann verantwortlich.

Schon am Abend des Kreisjugend- und Familientages war die Türe, zusammen mit zwei von der evangelischen Jugend an diesem Tag gestalteten Türen, Gegenstand des abschließenden ökumenischen Gottesdienstes. Sie wird gemeinsam mit ca. 70 anderen Türen, die zu diesem Projekt gestaltet wurden, am Wochenende vom 01.07. bis 02.07. im Max-Reger-Park in Weiden ausgestellt.

Weitere Infos im Flyer.

Vorzeichnen und abkleben für die Gestaltung der Türe
Viel Schweiß und harte Arbeit wurde in die Gestaltung der Türe gesteckt.
Die für den Kreisjugend- und Familientag fertig gestaltete Türe.
Die Rückseite der Türe wurde am Kreisjugen- und Familientag fleißig von den Kindern bemalt.
Auf selbstgebastelten Schlüsselanhänger wurden Aussagen zum Thema Familie aufgeschrieben, an alte Schlüssel befestigt und an die Tür genagelt
Die Türe war Gegenstand des ökumenischen Gottesdienstes am Abend des Kreisjugend- und Familientages.

2017 - Besuch im Kinderdorf

Viel geplant ist bei der Arbeitsgruppe "Bildung und Umfeld" des Netzwerks Bündnis für Familie für das Jahr 2017. Beim Treffen im SOS-Kinderdorf diskutieren sie neue Vorhaben und bekommen einen Einblick.

Die Arbeitsgruppe hat sich bei ihrer Gründung zum Ziel gesetzt, dazu beizutragen, ein familienfreundliches Umfeld im Landkreis zu gestalten und die Erziehungskompetenzen von Eltern zu stärken. So steht wieder der Familienerlebnistag im Geschichtspark Bärnau und die Unterstützung der inklusiven Kinderferienbetreuung in Mitterteich auf der Agenda. Derzeit neu in Planung sind Familienfilmabende im Herbst für Kinder und Eltern.

Vielfältige Angebote

Ein neuer Themenbereich ist die Vernetzung der Träger der Familienbildung im Landkreis. Für alle Lebens- bzw. Bedarfslagen gibt es eine Vielzahl an unterstützenden Angeboten von verschiedenen Institutionen.

An die Besprechung schloss sich ein geführter Rundgang bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände des SOS-Kinderdorfs an. Holger Hassel, Leiter des Kinderdorfs, berichtete den interessierten Zuhörern, wie Kinder und Jugendliche im Kinderdorf leben, wie sie in ihrer Entwicklung gefördert und mit welchen Angeboten die Familien unterstützt werden.

Sozialarbeit für Schulen

Kernangebote seien dabei die Kinderdorffamilien. Hier werde demnächst eine neue Familie eröffnet. Es gäbe bisher vier Wohngruppen, drei in Immenreuth und eine Außenwohngruppe in Bayreuth. Zusätzlich auch eine heilpädagogische Tagesgruppe. Außerdem werden ambulante Hilfen zur Unterstützung von Familien und für betreutes Wohnen angeboten. Für fünf Schulen der Region wurde die Jugendsozialarbeit übernommen.

50 Jahre SOS-Kinderdorf

Zusätzlich setze das Kinderdorf durch öffentliche Kulturveranstaltungen für Kinder, aber auch für Familien aus der Region weitere Akzente. Auch in der Flüchtlingshilfe engagiert sich das Kinderdorf: Ehrenamtliche würden unterstützt, regionale Helferkreise vernetzt und Netzwerkarbeit mit Vereinen und Arbeitgebern organisiert.

Besonderes Highlight, so Hassel, wird die große Feier anlässlich des 50-jährigen Jubiläums am 1. Juli. Nach einem offiziellen Festakt am Vormittag schließt sich am Nachmittag ein großes Familienfest an.

2017 - Neuer Pflegenotfallflyer

Am 25.01.2017 wurde die neue Infobroschüre beim Plenumstreffen des lokalen Bündnisses für Familie offiziel vorgestellt.

Die kürzlich erschienene Neuauflage des Pflegenotfallflyers soll allen Betroffenen oder Angehörigen eine Orientierungshilfe bieten und mögliche Anlaufstellen im Landkreis Tirschenreuth aufzeigen. Zudem werden die gesetzlichen (Neu-) Regelungen möglichst kompakt und übersichtlich dargestellt werden.

Bild von links: Landrat Wolfgang Lippert, Gerlinde Englmann, Sabine Frank, Evelin Schrems, Manfred Dietrich

Zum Download des Flyers geht es hier.

2016 - Inklusive Kinderferienbetreuung findet weiterhin Fortsetzung

Auch im Jahr 2016 fand die Inklusive Kinderferienbetreuung unter der Trägerschaft der Offenen Behindertenarbeit - Familienentlastender Dienst e. V., angestoßen vom Bündnis für Familie im Jahr 2013, wieder statt. 

Einige Städte und Gemeinden erklärten sich bereit, bei dieser Ferienbetreuung TeilnehmerInnen aus ihrem Zuständigkeitsgebiet finanziell zu unterstützen. Eine finanzielle Unterstützung ist auch seitens des Jugendamtes nach Einkommensprüfung möglich.

Die Inklusive Kinderferienbetreuung wird auch 2017 wieder angeboten.

Anmeldungen können bereits jetzt entgegengenommen werden. 

Flyer zum Downloaden

 

 

2016 - Botschafter für Familienfreundlichkeit

Auszeichnung für Betriebe mit familienbewusster Personalpolitik im Landkreis Tirschenreuth

Erstmals zeichnete das hiesige "Bündnis für Familie" sechs Unternehmen aus. Gewürdigt wurden sie für ihre Bemühungen, dass Mitarbeiter Beruf und Familie unter einen Hut bringen können.

"Familienfreundlichkeit geht uns alle an", sagte Sabine Frank, Koordinatorin im Netzwerk "Bündnis für Familie" bei der Preisverleihung im AWO-Haus der Pflege in Mitterteich. Urkunden und die neu entwickelte Skulptur "Botschafter für Familienfreundlichkeit", entworfen und gefertigt von den Zukunftscoaches und Auszubildenden des Berufsschulzentrums Wiesau, gingen an den Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, den Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes, die Horn Glass Industries AG (Plößberg), die Schott AG (Mitterteich), Metall Schraml (Waldershof) und Siemens Healthcare (Kemnath).

Zentraler Wettbewerbsfaktor

Landrat Wolfgang Lippert nannte den Umstand, familienfreundliche Unternehmen im Landkreis zu haben, einen Glücksfall. "Familienfreundliche Unternehmen gehören zur Willkommenskultur des Landkreises", sagte Lippert. "Ob es gelingt, qualifizierte Fachkräfte zu finden und dauerhaft im Unternehmen zu halten, hängt nicht zuletzt von gelebter Familienfreundlichkeit ab." Hinzu komme, dass eine familiengerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen ein zentraler Wettbewerbsfaktor für die Region und ein wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sei. Familienfreundliche Arbeitgeber, so Lippert weiter, zeichneten sich nicht nur durch entsprechende Angebote und Modelle für Mitarbeiter aus, sondern auch durch eine entsprechende Unternehmens- und Führungskultur sowie innerbetriebliche Kommunikation. "Unternehmen, die so arbeiten, können also nur punkten", sagte Lippert.

Die Glückwünsche der Stadt Mitterteich überbrachte Bürgermeister Roland Grillmeier. Seiner Ansicht nach schlage das "soziale Herz" in Mitterteich ganz besonders laut.

Nähere Infos zur Auszeichnung:

Flyer_2017

Den Bewerbungsbogen 2017 zum Downloaden finden sie hier

Die Auszeichnung wird voraussichtlich im zweijährigen Turnus, also wieder im Herbst 2018, ausgeschrieben.

2016 - Kreisjugend- und Familientag in Fuchsmühl

Auch am Kreisjugend- und Familientag 2016 in Fuchsmühl beteiligte sich das Bündnis für Familie wieder mit einem Bastelangebot. Diesmal wurden verschiedene bunte Tiermasken gebastelt. Für die Erwachsenen gab es Informationen zum Bündnis und den Mitgliedsorganisationen.

2016 - Familienerlebnistag

Bei angenehmen Temperaturen konnten  in diesem Jahr erneut mehrere Familien einen etwas anderen Erlebnistag, verbunden mit einer Schatzsuche im Geschichtspark in Bärnau verbringen. Mit Unterstützung der „Arbeitsgruppe Familienfreundliches Umfeld“  des Bündnisses für Familie im Landkreis führten Erlebnispädagogen von „Learning Campus“ die Maßnahme durch. Interessiert nahmen sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen die Informationen zum Geschichtspark bei einer kurzen Führung auf. Sehr anschaulich wurde das Ganze noch dadurch, dass zeitgleich zahlreiche „Mittelalterakteure“ ihren Handwerkertätigkeiten nachgingen.

Auf dem Weg zur Schatztruhe gab es einige Aufgaben zu erfüllen, teilweise als Gruppe, teilweise einzeln. Alle Mädchen und Jungen, Mütter und Väter stellten sich mutig, geduldig und konzentriert den Herausforderungen beim Bogenschießen, Speerwerfen oder beim Wikingerschach. Beim Abschlussspiel war gute Teamarbeit mit entsprechenden Absprachen gefordert, um die Schatztruhe problemlos öffnen zu können.

2015 - „Familie die Säule des Lebens“- Bündnis für Familie zu Besuch bei der Lebenshilfe

Tirschenreuth (LK). Auf ein turbulentes Jahr 2015 konnte das Bündnis für Familie beim jährlichen Plenumstreffen zurückblicken. Die Mitglieder des landkreisweiten Netzwerks trafen sich diesmal in den Räumen der Lebenshilfe in Mitterteich.

Schirmherr und Landrat Wolfgang Lippert wies in seiner Begrüßung auf die Aktualität der vom Bündnis aufgegriffenen Thematik der Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien hin.
Mit 45 Mitgliedsorganisationen, vertreten durch 65 Einzelpersonen, ist der landkreisweite Zusammenschluss zu einem großen und wichtigen Netzwerk gewachsen.

Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier stellte das aktuelle Vorhaben „Barrierefreie Kommune“ vor. Mit diesem Modellprojekt soll im öffentlichen Raum barrierefreie Mobilität, selbstbestimmte und aktive Lebensführung und Teilhabe am öffentlichen Leben für Menschen mit körperlichen Einschränkungen aber auch für Eltern mit Kinderwägen ermöglicht werden.

Koordinatorin Sabine Bauer berichtete von den Aktivitäten der inzwischen drei Unterarbeitsgruppen.
Mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Familienfreundliche Personalpolitik in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ bei der Fa. Schraml Metallbau in Waldershof konnte die Arbeitsgruppe „Familie und Arbeitswelt“ eine interessante und gut besuchte Aktion verzeichnen.
Die Arbeitsgruppe „Familienfreundliches Umfeld“ unterstützte die Inklusive Kinderferienbetreuung der Offenen Behindertenarbeit – Familienentlastender Dienst e. V. erneut im Bereich der Bewerbung. Mit einem Familienerlebnistag im Geschichtspark in Bärnau ermöglichte man interessierten Familien einen erlebnisreichen Tag mit Bogenschießen und Einbaumfahrt.
Die Arbeitsgruppe „Familienbildung“ fokusierte die Erfassung und bessere Vernetzung von Anbietern der Familienbildung im Landkreis.

Anschließend erfolgte eine Vorstellung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Tirschenreuth durch den Geschäftsführer Berthold Kellner. Die Anwesenden zeigten sich dabei sichtlich beeindruckt von der großen Angebotspalette, die landkreisweit für Menschen mit Behinderung angeboten wird.
Hierbei wirkt die Lebenshilfe beispielsweise durch die interdisziplinären Frühförderung, schulvorbereitenden Einrichtungen, der heilpädagogischen Tagesstätte, diverse mobile Hilfen oder durch das Förderzentrum für geistige Entwicklung. Aber auch eine Buchhandlung, ein Reinigungsdienst und die Cafeteria im Bezirksklinikum Wöllershof stehen unter der Trägerschaft der Lebenshilfe.

Den organisatorisch eng an der Lebenshilfe angelehnten Verein „Offene Behindertenarbeit – Familienentlastender Dienst“ (OBA-FeD e. V.) stellte Leiter Erwin Bösl vor. Hier werden alltagsorientierte Hilfen und Beratung für Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen und deren Familien angeboten. Ein enorm vielfältiges Angebot wird im Bereich der Freizeitgestaltung geschaffen.
Bösl freut sich über die gute Vernetzung mit anderen Trägern. Durch eine begleitende Assistenz soll es interessierten Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ermöglicht werden, auch an anderen Angeboten außerhalb der OBA-FeD teilzunehmen.

Frau Christina Ponader stellte das seit 2015 ins Leben gerufene Projekt „Netzwerk Inklusion“ vor. Das von der Aktion Mensch geförderte Vorhaben soll gemeinsam mit unterschiedlichen Netzwerkpartnern inklusive Strukturen vor allem in den Bereich Bildung, Arbeit und Freizeit aufbauen. Hierbei müssten vor allem noch vorhandene Barrieren im Denken abgebaut werden

2015 - Podiumsdiskussion in Waldershof

Die Arbeitsgruppe "Familie und Arbeitswelt" des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth hat am 21.10.2015 bei der Firma Schraml, Metallbau in Waldershof zur Podiumsdiskussion "Familienfreundliche Personalpolitik in kleinen und mittleren Unternehmen" eingeladen.

OTV-Moderator Thomas Bärthlein führte die Diskussion, an der sich Juniorchef Alexander Schraml, Florian Rieder von der IHK Regensburg, die Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Gerlinde Reindl, Handwerksmeister Wolfgang Schmid, DGB-Geschäftsführer Christian Dietl und Wirtschaftsförderer Manfred Dietrich beteiligten.

Landrat Wolfgang Lippert betonte bei seiner Begrüßung, dass der Landkreis immer mehr Menschen verliere. Familienfreundliche Personalpolitik könne zur Fachkräftebindung vor Ort beitragen. Mit einem Geschenkkorb bedankte er sich beim Gastgeber, Seniorchef Reinhold Schraml.

Tenor der Diskussion war die Bedeutung der kleinen, familienfreundlichen Gesten wie beispielsweise die zeitliche Flexibilität in familiären Notsituationen oder die Übernahme von Kindergartenbeiträgen. Auf die grundsätzlich positive Haltung des Arbeitgebers zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf komme es an. Hier sei eine offene Kommunikation im Betrieb sehr wichtig. Unbestritten blieb die positive Wirkung von Familienfreundlichkeit auf die Arbeitsleistung.

Einprägend betonte Alexander Schraml: "Die Familie ist die Säule des Lebens"

Eine anschließende Betriebsbesichtigung des international erfolgreichen, mittelständischen Betriebs, rundete die Veranstaltung ab.

2015 - Kreisjugend- und Familientag in Bärnau

Am Kreisjugendtag 2015 in Bärnau beteiligte sich das Bündnis für Familie mit einem Bastelangebot für die kleinen Gäste. Mit Klopapierrollen und anderen Bastelutensilien wurden lustige Tiere gefertigt die mit nach Hause genommen werden konnten. Informationen zum Bündnis und den Mitgliedsorganisationen gab es für Erwachsene. 

2015 - Familienerlebnistag voller Erfolg

Teamarbeit war gefragt beim ersten Familienerlebnistag Anfang August, geplant von der Arbeitsgruppe "familienfreundliches Umfeld" des Bündnisses für Familie. Sieben Familien begaben sich auf eine Schatzsuche der ganz besonderen Art. Im Geschichtspark in Bärnau leiteten Erlebnispädagogen von "Learning Campus" die Maßnahme an. Zur Einstimmung gab es eine Führung mit zahlreichen Informationen zur Anlage. Anschließend mussten auf dem Weg zur Schatztruhe zahlreiche Aufgaben erledigt werden, teilweise einzeln, teilweise als Gruppe. Körperhaltung, Geduld und Konzentration waren beim Bogenschießen gefordert. Beim Wikingerschach und beim Speerwerfen bedurfte es spezieller Techniken, um die Figuren bzw. den Baumstamm auch tatsächlich zu treffen. Einige mutige stiegen abschließend in den wackeligen Einbaum und drehten eine Runde auf dem Teich.

2015 - Plenumstreffen des Bündnisses für Familie

Lokales Bündnis fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Impuls zu Asylsuchende und Flüchtlinge im Landkreis

Rückblick auf die bisherigen Leistungen und ein Ausblick auf die Vorhaben in diesem Jahr standen beim Plenumstreffen des Lokalen Bündnisses für Familie Anfang des Jahres 2015 im Gasthof Weißenstein in Fuchsmühl im Mittelpunkt. Landrat Wolfgang Lippert erinnerte an das zur Gründung des Netzwerks vor über zehn Jahren festgelegte Oberziel: den Landkreis in verschiedenen Bereichen familienfreundlicher zu gestalten, die Erziehungskompetenz zu stärken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.  Mit dem Impuls "Asylsuchende und Flüchtlinge im Landkreis Tirschenreuth - Herausforderungen und Chancen" mit Jürgen Kundrat von der Caritas und Leonhard Merkl vom Jobcenter informierte sich das Plenum über den aktuellen Stand. Die Akteure erhielten zum Beispiel Informationen über gesetzliche Regelungen, Anerkennungsstatus, Zugang zum Arbeitsmarkt und Aufenthaltserlaubnis.  Dass es sich auch im Bezug auf Intergrations- bzw. Deutschkurse für Asylsuchende oder Flüchtlinge um ein sehr komplexes Thema handelt, machte Angelika Schraml von der Volkshochschule deutlich. "Sprache ist ein sehr zentrales Thema", so Schraml. Öffentlich geförderte Deutschkurse für Asylsuchende seien zum Beispiel bis vor wenigen Jahren politisch nicht gewollt gewesen. Die drei Referenten stellten sich geduldig den Fragen der Zuhörer und zeigten auch Schwierigkeiten in den jeweiligen Handlungsfeldern auf. Bei Kaffee und Kuchen wurde anschließend über Aktuelles in den einzelnen Mitgliedsorganisationen informiert.

2014 - Good-Practice Besuch bei der Fa. Siemens in Kemnath

Wie sind in der heutigen Arbeitswelt Familie und Beruf so zu vereinbaren, dass Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber gegenseitig davon profitieren? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich im Oktober 2014 das "Bündnis für Familie" im Rahmen eines Austausches bei Siemens Healthcare in Kemnath. Standortleiter Alfred Koch und Personalchefin Stefanie Grüner stellten eingangs das Unternehmen vor. Besonders gingen sie dabei auf die Fragestellung der Teilnehmer ein, welche konkreten Maßnahmen im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf umgesetzt werden und welche Erfahrungen hier gesammelt werden konnten. Die Belegschaft von Siemens kann schon seit mehreren Jahren unterschiedlichste Leistungen zu den Themen Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder individuellen, flexiblen Arbeitsbedingungen nutzen. Des Weiteren bietet man Beratungen und Unterstützungen für verschiedenste Lebensbereiche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. "Diese werden auch gerne und oft in Anspruch genommen", so Stefanie Grüner. Weiterhin ging die Personalleiterin auf einen Trend ein, der immer deutlicher zu spüren ist. "Ging es bis vor wenigen Jahren in erster Linie um die Betreuungsmöglichkeiten von Kindern, so merke man nun immer öfters, dass die Pflege und Betreuung von kranken oder älteren Mitmenschen an Bedeutung gewinnt."

In einem anschließenden Rundgang durch die Fertigung konnten sich die Teilnehmer vor Ort einen Eindruck machen. Dabei stießen vor allem die Fitnessinseln und die individuell gestalteten Arbeitsplätze auf großes Interesse.  Stellvertretender Landrat Roland Grillmeier dankte im Namen aller Anwesenden, dem Bündnis für Familie sowie dem Landkreis für das beispielhafte Engagement von Siemens. Er betonte wie wichtig es sei, so lange wie möglich in allen Lebenslagen Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

2014 - 10-jähriges Gründungsjubiläum | Aktionstage

Im Mai 2014 konnten sowohl in Mitterteich als auch in Kemnath zahlreiche Kinder und Jugendliche ihr Glück beim Luftballonwettbewerb anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth versuchen. Tatsächlich wurden im Laufe der letzten Monate 18 Karten zurückgesandt. Ebensoviele Kinder konnten sich nun bei der Verleihung über Preise im Gesamtwert von über 300 € freuen. Sabine Bauer, Bündniskoordinatorin, überreichte die Urkunden und die zahlreichen Preise in den beiden Veranstaltungsorten und bedankte sich in diesem Rahmen bei den zahlreichen Sponsoren aus den Reihen des Bündnisses. Neben unterschiedlichen Spielen konnten Verzehr-, Tank- oder Getränkegutscheine vom Gaststättenkreisverband, Gutscheine für Kurse der Volkshochschule, Bücher vom Gesundheitsamt und Freibadkarten der Bäder Mitterteich und Immenreuth für die nächste Saison gewonnen werden.  Bis nach Regensburg schaffte es der Ballon von Josef, 8 Jahre, und verhalf ihm damit mit 105 zurückgelegten Kilometern mit großem Abstand zum 1. Platz. Gestartet war der Ballon in der Lebenshilfe Mitterteich. Mit 61 Kilometern erreichte Quirin, 5 Jahre, aus der Kita Li-La-Löhle in Kemnath den 2. Platz. Somit teilten sich die beiden ersten Plätze auf beide Aktionsorte auf. Mit freudigen Gesichtern nahmen die anwesenden Gewinner und Gewinnerinnen ihre Preise entgegen. Die Geschenke der Kinder, die nicht anwesend sein konnten, wurden über die Einrichtungen übergeben.

Gewinner in Kemnath
Aktionstag in Kemnath
Gewinner in Mitterteich
Aktionstag in Mitterteich

2014 - Kreisjugend- und Familientag in Neusorg

Mit einem Malangebot und kleinen Geschenken für Kinder und Informationen für Erwachsene beteiligte sich das Bündnis für Familie wieder am Kreisjugendtag, der 2014 in Neusorg stattfand. Trotz sengender Hitze zeigten sehr viele Besucher großes Interesse am Stand.

2014 - Geldwerte Vorteile auch bei familienfreundlichen Maßnahmen

Gerade in unserem ländlichen Raum ist der demographische Wandel für viele Unternehmen bereits heute deutlich spürbar. Dies stellt möglicherweise auf Dauer eine immer größer werdende Belastung und ggf. auch eine Gefährdung des Betriebes dar. Kreative, nachhaltige Ideen sind zur Begegnung dieser Entwicklung gefragt. Patentrezepte hierzu gibt es nicht - allerdings viele kleine Bausteine, die ein Unternehmen für die Fachkräfte- und Nachwuchssicherung für morgen für sich nutzen kann. Ein Baustein heißt Familienorientierung. Tatsächlich rechnet es sich, wenn Betriebe ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Was ist jedoch hierbei zu berücksichtigen? Welche steuerlichen Vorteile ergeben sich und was kostet Familienorientierung in der Praxis?  Diese und weitere Fragen beantwortete der Referent Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Reiner Rosnitscheck im Juli 2014 ab 18:00 Uhr in der Friedenfelser Schlossschänke. Die Arbeitsgruppe "Familie und Arbeitswelt" des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth lud dazu alle Interessierten ein. Reiner Rosnitscheck zeigte an vielen Beispielen auf, dass es sich rechnet, wenn Betriebe ihren Mitarbeitern eine leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Auch Martin Faget vom Regionalmanagement und Sandra Hennig von der IHK Regensburg gaben den Besuchern der Veranstaltung viele interessante Aspekte mit auf den Weg.

2014 - Plenumstreffen

 Die Mitglieder des Bündnisses für Familie im Landkreis Tirschenreuth zogen im Mehrgenerationenhaus in Mitterteich im Rahmen der jährlichen Plenumssitzung Bilanz. Geschäftsführerin Sabine Bauer bedankte sich für das besondere Engagement aller Beteiligten.  Bereits seit Juli 2004 existiert das Bündnis im Landkreis. Somit feiert es dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Das Plenum besteht aus zwei Arbeitsgruppen, die aktiv bestimmte Ziele verfolgen. Die Förderung eines familienfreundlichen Umfelds und die Stärkung von Erziehungskompetenz sind die Ziele einer Gruppe. Die andere beschäftigt sich mit dem Thema "Familie und Arbeitswelt". In den insgesamt 13 Treffen der Arbeitsgruppe konnte so einiges auf die Beine gestellt werden.  Das Bündnis war im vergangenen Jahr sowohl am bundesweiten Aktionstag, am "Frauen-Infotag" in Kemnath und am Kreisjugendtag in Waldsassen mit Aktionen vertreten. Auch organisierte die Arbeitsgruppe "Familie und Arbeitswelt" einen Best-Practice-Besuch bei der Firma Samhammer. Die "Inklusive Kinderferienbetreuung" der Offenen Behindertenarbeit / Familienentlastender Dienst wurde von der Arbeitsgruppe "Familienfreundliches Umfeld/Erziehungskompetenz" angestoßen, weiter begleitet und unterstützt. Aber auch für dieses Jahr ist wieder so einiges geplant: Zum Beispiel ein "Best-Practice-Besuch", eine Informationsveranstaltung für Arbeitgeber und Personalverantwortliche und der weitere Ausbau der Kinderferienbetreuung im Landkreis. Im offenen Dialog diskutierten die Anwesenden interessante Themen für die weitere Bündnisarbeit und erfuhren Wissenswertes über die einzelnen Mitgliedsorganisationen. Zum Abschluss gab es einen geführten Rundgang durch das Mehrgenerationenhaus und die Rappelkiste des Kinderschutzbundes, bei dem sich die Bündnismitglieder ihr eigenes Bild von der Einrichtung machen konnten.   

2013 - Gelungener Start der Inklusive Kinderferienbetreuung

Als vollen Erfolg verbuchte die Projektgruppe „Inklusive Kinderferienbetreuung“, bestehend aus dem Bündnis für Familie, der Lebenshilfe KV Tirschenreuth und Bürgermeister Roland Grillmeier den Ausbau der Kinderferienbetreuung. Während 3 Sommerferienwochen im August 2013 konnten arbeitende Eltern erstmals auch ihren nichtbehinderten Nachwuchs bei der Ferienbetreuung der Offene Behindertenarbeit – Familienentlastender Dienst e.V. in sehr guten Händen wissen. Die Initiatoren machten sich bei einem Besuch vor Ort ein eigenes Bild: Behinderte und nicht behinderte Kinder bastelten in dieser Zeit zusammen Schmetterlinge und backten Amerikaner. Das abwechslungsreiche Angebot nutzten insgesamt 9 nichtbehinderte Kinder aus Mitterteich und den umliegenden Gemeinden. Die Fortführung für das nächste Jahr ist bereits sicher. Schon heute gäbe es hierfür Nachfragen. Projektleiterin Frau Jätschmann gab ein kurzes Resümee ab und erklärte die pädagogischen Aspekte des Angebots. Zahlreiche Beispiele zeigten, dass die Kinder äußerst schnell mögliche Berührungsängste abbauten. Sowohl die Kinder als auch deren Eltern seien von diesem inklusiven Projekt begeistert. Im Namen des Bündnisses für Familie bedankte sich Frau Bauer als Geschäftsführung ausdrücklich bei Herrn Grillmeier und Herrn Kellner für die aufgeschlossene Haltung gegenüber der Thematik vom ersten Kontakt an. Somit konnte in kurzer Zeit ein hervorragendes, qualitativ hochwertiges Angebot mit Vorbildcharakter über die Landkreisgrenzen hinaus geschaffen werden. Zur Nachahmung empfohlen wurde die Bereitschaft der AWO, auch weiterhin ihre Mitarbeiter bei der Betreuung ihrer Kinder finanziell unter die Arme zu greiffen. „Als Arbeitgeber sehe ich mich in der Pflicht, meine Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch aktiv zu unterstützen“ so Angelika Würner. Herr Ott von der AOK und Mitglied im Bündnis für Familie, überreichte den Kindern zahlreiche Geschenke. Auch er sprach seinen ausdrücklichen Dank für die Schaffung dieses Angebots aus und lobte das Engagement seitens aller Beteiligten.