Landkreis Tirschenreuth
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Infoabend Umsetzung Bundeskinderschutzgesetz – Führungszeugnis auch für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit –

Vor fünf Jahren wurde das Bundeskinderschutzgesetz § 72a SGB VIII - Führungszeugnis auch für Neben- und Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit – im Landkreis Tirschenreuth umgesetzt. Diese damals neu gefasste Gesetzeslage betrifft alle Vereine und Gruppierungen bundesweit, die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit durchführen, unabhängig von der Art und Häufigkeit der Aktionen.

Gerade für in der Zwischenzeit neu gegründete Vereine oder bei einem Vorstandswechsel bietet es sich an, sich in diesem Bereich gut zu informieren und u. U. notwendige Schritte abzuklären.

Aktuell sind keine Infoveranstaltungen geplant, jedoch bei Interesse an solch einer oder bei persönlichen Fragen hinsichtlicher dieser Thematik wenden Sie sich an:

Sabine Frank, Kreisjugendamt Tirschenreuth, Mähringer Str. 9, 95643 Tirschenreuth,

Tel.: 09631/88-284, Fax: 09631/88-444, Mail: sabine.frank(at)tirschenreuth.de  

Der Bundesgesetzgeber hat zum 01.01.2012 das sog. Bundeskinderschutzgesetz erlassen. Damit wurde geregelt, dass u.a. Ehrenamtliche, die Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen oder ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben, ein sog. "erweitertes Führungszeugnis" vorzulegen haben.

 

Grund für die Einführung:

 

Anliegen des Gesetzgebers war es, das erweiterte Führungszeugnis (eFZ) als Element eines umfassenden Präventions- und Schutzkonzeptes zur Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen zu etablieren.

 

Es handelt sich hierbei nicht um einen "Generalverdacht" gegen die in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Personen, deren Engagement essentiell für die Kinder- und Jugendhilfe und daher nicht hoch genug zu schätzen ist. Vielmehr soll die Regelung des § 72a SGB VIII als Anstoß zu einem neuen Verständnis von präventivem Kinderschutz und zur Entwicklung eines allgemein akzeptierten und durch geeignete sonstige Maßnahmen flankierenden Präventionskonzeptes verstanden werden.

 

Zur Sicherstellung, dass auch ehrenamtlich Tätige dem Verein bzw. Träger ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, schließt das Kreisjugendamt Tirschenreuth mit allen Trägern der freien Jugendhilfe, also auch mit den betreffenden Vereinen, Vereinbarungen, die die Einsichtnahme in die erweiterten Führungszeugnisse und die gesamte Umsetzung regeln.

 

"Konzepte des Landkreises Tirschenreuth zur Umsetzung der gesetzlichen Regelungen des Erweiterten Führungszeugnisses für Ehrenamtliche nach § 72a SGB VIII"

 

Informationsveranstaltungen zum § 72a SGB VIII:

 

Im Moment ist keine Informationsveranstaltung geplant. Sollten Sie für Ihre Gemeinde eine Informationsveranstaltung wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.