Landkreis Tirschenreuth
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Wer ist betroffen?

Freie Träger der Jugendhilfe und Vereine, die Mitglied im Kreisjugendring sind und/oder aus Mitteln der Kinder- und Jugendhilfe von einem Jugendhilfeträger (Kreisjugendamt, Kreisjugendring, Gemeinden) finanziert werden. Ehrenamtliche bzw. nebenamtlich Tätige bei diesen Trägern oder Vereinen müssen ein erweitertes Führungszeugnis zur Einsicht vorlegen, sofern sie Kinder und Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen bzw. ausbilden oder in einem vergleichbaren Kontakt zu Kindern und Jugendlichen stehen. Die Entscheidung über die Vorlagepflicht ist mit Bezug auf Art, Intensität und Dauer des durch die Tätigkeit entstehenden Kontakts zu fällen.

 

Wer bekommt das Führungszeugnis zugestellt?

Ehrenamtliche benötigen ein erweitertes Führungszeugnis für Privatpersonen. Dieses Führungszeugnis wird grundsätzlich den Antragsstellern persönlich zugesandt.

 

Wo muss das Führungszeugnis nach Erhalt vorgelegt werden?

Nach Erhalt des erweiterten Führungszeugnisses können Sie dieses bei Ihrer Wohnsitzgemeinde zur Einsichtnahme vorlegen. Sofern das Führungszeugnis keinen Eintrag gem. § 72a Abs. 1 SGB VIII aufweist, erstellt die Gemeinde eine Bestätigung, dass bei Ihnen kein Tätigkeitsausschluss gem. 72a Abs. 1 SGB VIII vorliegt. Diese Bescheinigung dient bei sämtlichen freien Trägern im Landkreis innerhalb und außerhalb Ihrer Wohnsitzgemeinde, bei denen Sie sich engagieren als Nachweis, dass gegen Sie kein Tätigkeitsausschluss vorliegt.

 

An wen können Sie sich bei Fragen zu dem Thema wenden?

  • an Ihre Gemeindeverwaltung, sowie
  • an das Kreisjugendamt Tirschenreuth - Kommunale Jugendarbeit

 

Welchen Schutz bietet das erweiterte Führungszeugnis?

Man ist sich einig, dass die Einholung der erweiterten Führungszeugnisse nicht alleine zum Schutz ausreicht und dass die Vereine weiterhin mit Sensibilität und Engagement darauf achten müssen, dass die anvertrauten Kinder und Jugendlichen in der für die Gesellschaft so wichtigen sozialen Arbeit der Vereine geschützt sind.

 

Wie lange gilt das erweiterte Führungszeugnis?

Das erweiterte Führungszeugnis (bzw. analog die Bescheinigung der Gemeinde) gilt ab dem Ausstellungsdatum des eFZ drei Monate zur Vorlage beim Vereinsvorsitzenden. Nach Ablauf dieser drei Monate ist bei Aufnahme einer neuen Tätigkeit bei einem anderen Jugendhilfeträger erneut ein eFZ zu beantragen und vorzulegen. Die Einsichtnahme ist alle 5 Jahre zu wiederholen.