Landkreis Tirschenreuth
A+
Ao
A-
b

Die Schweinedatenbank - ein Überblick:

Seit dem 01.04.2003 ist jeder Schweinehalter zur Abgabe von Meldungen an die Datenbank des LKV verpflichtet.

Was ist der Sinn dieser Datenbank?

Beim Ausbruch einer Tierseuche (z.B. Schweinepest) wird die Bekämpfung  erleichtert (Rückverfolgbarkeit der Handelswege ...).

Wer muss melden?

Jeder, der Schweine übernommen hat!

Beispiele:

  • Ein Schweinezüchter hat Jungsauen oder einen Eber gekauft.
  • Ein Mäster hat Ferkel aus einem anderen Betrieb bekommen.
  • Ein Metzger hat Schlachttiere geholt.
  • Ein Transportbetrieb hat Tiere übernommen.

Was ist der genaue Inhalt jeder Meldung?

  • die eigene Registriernummer (im Meldevordruck schon eingetragen)
  • die Registriernummer des Betriebes, von dem die Tiere übernommen wurden
  • die Anzahl der übernommenen Schweine
  • das Datum der Übernahme

Bei Einfuhren aus anderen Ländern gibt es zusätzlich Sondervorschriften!

Wann muss die Meldung erfolgen?

  • stets innerhalb von 7 Tagen nach Übernahme der Tiere
  • einzige Ausnahme: jährliche Stichtagsmeldung innerhalb von 2 Wochen

Was ist die Stichtagsmeldung?

Jeweils zum 01. Januar jeden Jahres muss jeder Schweinehalter die Anzahl der in seinem Bestand aktuell vorhandenen Schweine melden. Die Meldung erfolgt getrennt nach Zucht- und Mastschweinen, wobei Saugferkel hier als Zuchttiere zu zählen sind.

Achtung: Wer die Stichtagsmeldung zum Stand 01.01. eines Jahres versäumt, muss mit nachteiligen Konsequenzen rechnen!

Wie wird gemeldet?

  • am Besten über das Internet unter der Adresse www.hi-tier.de
  • über den Postweg (vorgedruckte Meldekarten des LKV)
  • durch Beauftragung eines bevollmächtigten Geschäftspartners (z.B. EGZ)

Noch eine wichtige Anmerkung zum Schluss:

Das für jeden Schweinebetrieb vorgeschriebene Bestandsregister hat mit dieser Datenbank nichts zu tun und muss weiterhin geführt werden!