Zum Hauptinhalt

44 Absolventinnen und Absolventen bei Freisprechungsfeier der Landwirtschaft geehrt


Auf dem Acker, im Stall, in der Werkstatt und am Computer: Für die Landwirtschaft braucht es nicht nur ein gutes Gespür für Tiere und Pflanzen sowie praktisches Können – immer wichtiger wird auch technisches Verständnis und ein intuitiver Umgang mit Zahlen. 44 Absolventinnen und Absolventen haben genau das unter Beweis gestellt. Sie bestanden ihre Abschlussprüfung im staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Landwirt/in“ und wurden bei ihrer feierlichen Freisprechung in Altmannshof geehrt.

 

 

Die Absolventinnen und Absolventen aus dem Landkreis Tirschenreuth mit den Ehrengästen. © Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler

Neustadt a.d. Waldnaab. 27 der erfolgreichen neuen Landwirtinnen und Landwirte absolvierten die dreijährige duale Ausbildung an einer Berufsschule und auf anerkannten Ausbildungsbetrieben. Weitere 17 bereiteten sich über das Bildungsprogramm Landwirt – kurz BiLa – an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten intensiv auf die Abschlussprüfung vor. 

Die Freisprechung fand in festlichem Rahmen in der Stadthalle Neustadt a.d. Waldnaab statt. In feierlicher Atmosphäre überreichten die Prüfungsausschussvorsitzenden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaftsverwaltung den Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse und Urkunden. Reiner Luber, Sachgebietsleiter „Bildung in der Land- und Hauswirtschaft“ an der Regierung der Oberpfalz, würdigte die Leistungen der Prüflinge: „Sie sind jetzt in der Lage als ausgebildete Fachkräfte betriebliche Herausforderungen zu erkennen und sachgerechte Lösungen zu finden.“

Anspruchsvolle Prüfungen – fundierte Vorbereitung

Die Ausbildung zur Landwirtin bzw. zum Landwirt vermittelt ein breites Spektrum an Wissen und praktischen Fertigkeiten: von Pflanzenbau und Tierhaltung über Betriebswirtschaft bis zu Themen wie Tierwohl, Ressourcenschutz und Digitalisierung. Umso mehr verdienen die Absolventinnen und Absolventen Respekt für ihre Ausbildung und ihr Engagement.

Im Rahmen der Abschlussprüfungen mussten die Teilnehmenden in Theorie und Praxis unter Beweis stellen, dass sie die täglichen Aufgaben auf einem modernen landwirtschaftlichen Betrieb sicher beherrschen. In regionalen Betrieben wurden praktische Prüfungsstationen eingerichtet – u. a. zum Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen, zur Beurteilung von Futtermitteln, zum Pflanzenschutz sowie zur Arbeits- und Betriebssicherheit.

Perspektiven für die Zukunft

Mit dem Berufsabschluss eröffnen sich zahlreiche Wege: Weiterbildung an Landwirtschaftsschulen in Weiden oder Cham, Meisterausbildung, Technikerschulen oder ein Studium im agrarischen Bereich. Der Tirschenreuther Landrat Hubert Schicker, der ebenfalls vor Ort war, zeigte sich stolz über das Engagement der jungen Leute: "Ich bin sehr gespannt darauf, was Sie sich mit den neu gewonnen Kenntnissen erreichen werden. Ich hoffe natürlich, dass vieles davon auch im Landkreis Tirschenreuth passiert." 

Absolventen aus dem Landkreis Tirschenreuth

Maximilian Fröhlich, Konnersreuth
Paul Härtl, Tirschenreuth
Veronika Hösl, Erbendorf
Michael Kunz, Waldsassen
Franziska Männer, Leonberg
Moritz Schraml, Kemnath
Josef Sieber, Kastl
Patricia Stock, Leonberg
Fabian Wittmann, Plößberg

Telefon