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Bauverwaltung und Planer treffen sich zu Austausch im Landratsamt


Erstmals kommen im Landratsamt Landrat Roland Grillmeier, das Bauamt sowie die Planerinnen und Planer zusammen – Ziel waren unbürokratische Lösungen und ein kritischer Austausch

Landrat Roland Grillmeier spricht vor über 70 Planerinnen und Planern aus dem Landkreis Tirschenreuth © Fabian Polster, Landratsamt Tirschenreuth

(Tirschenreuth) Über 70 Planerinnen und Planer aus dem Landkreis Tirschenreuth sind vergangenen Montag zu einem gemeinsamen Austausch mit der Bauverwaltung des Landratsamtes zusammengekommen. Ziel des Treffens war es, Verfahren weiter zu beschleunigen, Probleme offen anzusprechen und gemeinsam unbürokratische Lösungen zu entwickeln. Auch Landrat Roland Grillmeier nahm an der Veranstaltung teil.

Im Rahmen des Treffens informierte die Bauverwaltung unter anderem über aktuelle Entwicklungen wie den „Bauturbo“, die digitale Bauakte, Anforderungen an Bauvorlagen sowie interne Abläufe bei Baugenehmigungen. Der offene Dialog wurde von allen Beteiligten als sehr konstruktiv bewertet.

Die aktuellen Zahlen zeigen eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr: Die durchschnittliche Bearbeitungszeit ab vollständigem Antragseingang konnte spürbar reduziert werden. Bauanträge im vereinfachten Verfahren ohne Genehmigungsfiktion wurden 2025 im Schnitt nach 43 Tagen genehmigt, mit Genehmigungsfiktion bereits nach 35 Tagen.

Zudem ist der Anteil digital eingereichter Bauanträge stark gestiegen: 2025 wurden bereits 38,2 Prozent der Anträge digital gestellt, im Vorjahr waren es nur 14,4 Prozent.

Landrat Roland Grillmeier lobte die Arbeit der Bauverwaltung ausdrücklich: „Diese Zahlen zeigen, dass unsere Bauverwaltung die Veränderungen annimmt und wir effizienter werden. Der persönliche Austausch mit den Planerinnen und Planern ist für mich ein entscheidender Erfolgsfaktor. Nur wenn Verwaltung und Praxis eng zusammenarbeiten und Bürokratie dort abbauen, wo es möglich ist, können wir Verfahren spürbar beschleunigen.“ Wichtig sei laut Grillmeier auch, dass die digitalen Angebote so gut angenommen würden. „Wir müssen unsere Dienste hier noch weiter ausbauen und verbessern.“

Das Treffen soll künftig fortgesetzt werden, um den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen.

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