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Müllgebühren im Landkreis Tirschenreuth bleiben bis 2028 stabil


Gute Nachrichten für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Tirschenreuth. Die Müllgebühren bleiben in den kommenden Jahren stabil. Eine neue Gebührenkalkulation ist nach aktuellem Stand erst im Jahr 2028 erforderlich.

Luftaufnahme unseres Abfallwirtschaftszentrums in Steinmühle.

Diese Information wurde in der Sitzung des Ausschusses für Abfallwirtschaft, Landwirtschaft, Umwelt und Energie im Abfallwirtschaftszentrum Steinmühle vorgestellt. Landrat Roland Grillmeier betonte dazu: „Der Landkreis Tirschenreuth hat weiterhin mit die niedrigsten Müllgebühren in ganz Bayern. Das zeigt, dass unsere Abfallwirtschaft wirtschaftlich und effizient arbeitet.“

Abfallwirtschaft wirtschaftlich auf stabilem Kurs

Der Landkreis betreibt die Abfallwirtschaft und die Reststoffdeponie seit 1998 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung. Die Einnahmen der Deponie lagen im Jahr 2025 bei rund 2,1 Millionen Euro. Höhere Erlöse als geplant wurden unter anderem durch gute Preise bei Altpapier und Altmetall erzielt.

Für die kommenden Jahre rechnet das Abfallwirtschaftszentrum mit stabilen Einnahmen, gleichzeitig aber mit steigenden Kosten. Deshalb könnte im Rahmen der nächsten Gebührenkalkulation im Jahr 2028 eine Anpassung notwendig werden.

Situation bei den einzelnen Abfallarten

Die Menge des Restmülls im Landkreis ist zuletzt leicht gesunken. Im Jahr 2025 wurden 132,5 Kilogramm Restmüll pro Einwohner eingesammelt. Leichte Zuwächse gab es dagegen beim Gelben Sack und beim Sperrmüll. Auch die Nutzung der Biotonne steigt weiter an. Ende 2025 waren 5465 Biotonnen im Landkreis angemeldet, rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Landkreis stellt zahlreiche Sammelmöglichkeiten für Wertstoffe zur Verfügung. So gibt es derzeit im Landkreis 126 Altglascontainer und 51 Altkleidercontainer

Energieberatung für Bürger und Kommunen

Im Ausschuss wurde außerdem eine neue Energieberatungskampagne vorgestellt. Diese wird gemeinsam mit dem Energie-Technologischen Zentrum Nordoberpfalz umgesetzt. Ziel sei es laut Klimaschutzmanager Luklas Faltenbacher, Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen bei Themen wie Energieeinsparung, Heizungstausch und Klimaneutralität zu unterstützen.

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