Vernetzungstreffen der Fischwirtschaftsgebiete in Stralsund – Tirschenreuth nimmt teil
Stralsund. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Fischerei- und Aquakulturregionen. Diskutiert wurden unter anderem die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten, die Förderung nachhaltiger Fischerei und Teichwirtschaft, touristische Angebote rund um Fisch und Gewässer sowie innovative Projekte zur regionalen Entwicklung.
Für Markus Kraus bot das Treffen die Gelegenheit, Kontakte zu anderen Regionen zu vertiefen und neue Impulse für die Arbeit im Landkreis Tirschenreuth zu gewinnen. Besonders wertvoll waren dabei die Gespräche mit Projektträgern und regionalen Akteuren, die erfolgreiche Praxisbeispiele aus ihren Regionen vorstellten.
Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen und Projektbesichtigungen in und um Stralsund. Dabei konnten die Teilnehmenden verschiedene Beispiele kennenlernen, wie Fördermittel des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) zur Unterstützung regionaler Entwicklung, wirtschaftlicher Vielfalt und zur Stärkung regionaler Identität eingesetzt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Kontakte sollen nun in die weitere Entwicklung des Fischwirtschaftsgebiets Tirschenreuth einfließen und neue Projekte sowie Kooperationen anstoßen.
Hintergrund: Der Landkreis Tirschenreuth ist eines von mehreren anerkannten Fischwirtschaftsgebieten in Deutschland. Grund dafür ist die einzigartige Teichlandschaft mit ihren mehr als 4.700 Teichen und der über 1.000-jährigen Tradition der Karpfenzucht. Als Fischwirtschaftsgebiet erhält die Region Fördermittel aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF). Damit können Projekte unterstützt werden, die die heimische Teichwirtschaft stärken, die regionale Wertschöpfung erhöhen, den Tourismus fördern oder das Bewusstsein für die besondere Kulturlandschaft der Teichregion schärfen.
